EMS-CHEMIE (Deutschland) GmbH
Groß-Umstadt
EMS-CHEMIE (Deutschland) GmbH in Groß-Umstadt liefert mit Grilamid TR ein transparentes Polyamid, das unter anderem für Verpackungen dient.
202 Firmen
Groß-Umstadt
EMS-CHEMIE (Deutschland) GmbH in Groß-Umstadt liefert mit Grilamid TR ein transparentes Polyamid, das unter anderem für Verpackungen dient.
Haiger
Die Enviro Group GmbH aus Haiger optimiert Verpackungsprozesse, vertreibt Stretchfolie, Packband und Polstermaterial und prüft Ladeeinheiten.
Ansfelden
EREMA baut in Ansfelden (Oberösterreich) Recyclinganlagen für Kunststoffe, darunter PET-Bottle-to-Bottle-Anlagen für rPET in neuen Getränkeflaschen.
Grafenberg
Die etifix GmbH in Grafenberg entwickelt und produziert selbstklebende Etiketten für Pharma, Kosmetik, Chemie, Lebensmittel, Technik und Logistik.
Bornheim
Euro Pool System International (Deutschland) GmbH vermietet von Bornheim aus genormte Mehrwegsteigen für Frischwaren und betreibt dafür ein europaweites Pooling-System.
Bochum
Die F.K.R. Folienhandel & Kunststoff-Recycling GmbH aus Bochum verwertet LDPE-Folien, HDPE-Behälter, PET und PP/PS-Verpackungen zu Mahlgut und Granulaten.
Ravensburg
Die Faerch Deutschland GmbH in Ravensburg steht für Schalen und Becher aus PET und PP für Molkerei, Frischfleisch, Obst und Gemüse sowie Fertiggerichte.
Hagen
Die Fass-Braun GmbH aus Hagen liefert IBC-Container, Stahl- und PE-Fässer, Kanister und Gitterboxen, neu und rekonditioniert.
Willich
FKuR entwickelt und compoundiert in Willich Biokunststoffe und Rezyklat-Compounds für Folienextrusion, Spritzguss und Blasformen.
Roßleben-Wiehe
Die Folietec Kunststoffwerk GmbH produziert in Roßleben-Wiehe rund 13.000 Tonnen PE-Folie im Jahr und konfektioniert sie zu Beuteln.
Brand
Die Fr. Schiettinger KG mit Sitz in Brand fertigt an vier deutschen Standorten Verkaufs- und Versandverpackungen sowie Displays aus Voll- und Wellpappe.
Darmstadt
Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Kunststoffe mit Prüf-, Simulations- und Verpackungsprojekten.
Oberhausen
Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen forscht zu Circular Economy und Kunststoffrecycling und erstellt Ökobilanzen für Produkte und Prozesse.
Freising
Fraunhofer-Institut in Freising und Dresden: Verpackungsentwicklung, Migrations- und Permeationsprüfung, Haltbarkeitsprognose und Technikum.
Würzburg
Das SKZ in Würzburg prüft und zertifiziert Kunststoffe, betreibt angewandte Forschung und Weiterbildung und unterhält ein akkreditiertes Prüflabor.
Unterwaltersdorf
Die G. Coreth Kunststoffverarbeitungs GmbH extrudiert in Unterwaltersdorf PE-Folien, Säcke, Stretchfolien und Palettenhauben und bedruckt Folien im Flexodruck.
Bonn
Die Genossenschaft Deutscher Brunnen eG in Bonn betreibt das bundesweite Mehrweg-Poolsystem für Mineralwasserflaschen und -kästen aus Glas und PET.
Baiersdorf
Die Georg Schrepfer GmbH aus Baiersdorf baut Transport- und Schwergutverpackungen, Paletten sowie Koffer und Cases für Industrie und Medizintechnik.
Vechelde
Die Gerhard Klein Verpackungen GmbH & Co. KG in Vechelde handelt mit IBC-Containern, Fässern und Fibertrommeln und rekonditioniert sie.
Düsseldorf
Gerresheimer aus Düsseldorf fertigt Primärverpackungen aus Glas und Kunststoff, Drug-Delivery-Systeme und Kosmetikverpackungen.
Hamburg
Die get-e-right GmbH aus Hamburg übernimmt als Bevollmächtigte Pflichten nach VerpackG, PPWR, WEEE und Batteriegesetz für Hersteller ohne Sitz in Deutschland.
Blankenhain
Die GRAFE GmbH & Co. KG aus Blankenhain stellt Farb- und Additiv-Masterbatches für Verpackungen in Spritzguss, Folienextrusion und Blasformen her.
Bremen
Die Greenbox GmbH & Co. KG aus Bremen liefert Take-away- und Bäckereiverpackungen aus Zuckerrohr, Bambus, Recyclingpapier und Palmblatt.
Stetten AG
Die GREGAB AG in Stetten AG entwickelt und produziert tiefgezogene Kunststoffverpackungen wie Trays, Einlagen und Blister für Lebensmittel, Kosmetik und Pharma.
Villingen-Schwenningen
Die GRÄSSLIN SÜD GmbH in Villingen-Schwenningen vertreibt Kunststoffgranulate, Compounds und Masterbatches, darunter Typen für Becher, Verschlüsse und Behälter.
Drolshagen
Die GSD Verpackungen Gerhard Schürholz GmbH aus Drolshagen fertigt flexible Papierverpackungen aus Kraft- und Recyclingpapier sowie Pergamin.
Bad Essen
Die Gustav Wilms oHG in Bad Essen fertigt Paletten, Kisten, Transportgestelle und Sonderverpackungen aus Holz und bietet Verpackungs- und Logistikdienste.
Mainz
Die GVM erhebt in Mainz Markt-, Mengen- und Strukturdaten zum Verpackungsverbrauch und liefert Prognosen, Stoffstromanalysen und Studien.
Filderstadt
HERMA aus Filderstadt beschichtet Haftmaterial, produziert Etiketten und baut Etikettiermaschinen der Baureihen 400 und 500.
München
Die hey circle GmbH aus München bietet Mehrweg-Versandboxen und -taschen in den Größen XS bis XXL samt IT-Plattform für den Onlinehandel.
Wittmund
Die HK-Verpackung e.K. aus Wittmund plant und montiert Versandanlagen und verkauft gebrauchte Verpackungsmaschinen im eigenen Outlet-Shop.
Floh-Seligenthal
Die Horst Bauerschmidt KG in Floh-Seligenthal fertigt LDPE-, HDPE- und Coex-Folien, Beutel, Säcke und Schrumpfhauben, bedruckt und konfektioniert.
Bad Honnef
Der HPE - Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V. in Bad Honnef vertritt mehr als 430 Firmen der Holzpackmittelindustrie.
Frickingen
Die HSM GmbH + Co. KG aus Frickingen baut Ballenpressen für Wertstoffe und eine Crusher-Pressen-Kombination für leere PET-Flaschen und Getränkedosen.
Swisttal
Die Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG sortiert in Swisttal Leichtverpackungsabfälle für rund 3 Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen.
Aachen
Das Institut cyclos-HTP prüft in Aachen die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, vergibt ein Prüfsiegel und entwickelt die Software CHIRA.
Hannover
Die Intech Worldwide GmbH in Hannover fertigt Mehrweg- und Einwegtransportverpackungen aus Kunststoff wie Paletten, Behälter und Transporttrays.
Leinfelden-Echterdingen
Die Intertek Holding Deutschland GmbH prüft in Leinfelden-Echterdingen Lebensmittelverpackungen auf Migration und analysiert sie auf BPA und Schwermetalle.
Berlin
Interzero verbindet die Verpackungslizenzierung über die Interzero Recycling Alliance mit eigenen Sortieranlagen, Abfallmanagement und Rezyklatvertrieb.
Ennepetal
Die IPP GmbH organisiert von Ennepetal aus Paletten- und Behälterpooling mit FSC- und PEFC-zertifizierten Holzpaletten sowie Kunststoffpaletten.
Wipperfürth
Die Jokey SE fertigt in Wipperfürth Dosen, Schalen und Eimer mit Deckel aus Kunststoff sowie PET-Behälter im ISBM-Verfahren.
Mönchengladbach
Die Josef Kuhlen GmbH aus Mönchengladbach liefert IBC-Container, Fässer, Kanister und Paletten für Lagerung und Transport.
Schnaittach
JSBeratung Jan Söllig berät in Schnaittach zu Verpackungsgesetz und PPWR, zur LUCID-Registrierung und zur Auswahl dualer Systeme.
Gelsenkirchen
Die K. GROTE GmbH in Gelsenkirchen entwickelt und fertigt faltbare Sperrholzkisten und Gefahrgut-Faltkisten mit UN-Zulassung samt Logistikservice.
Muhen
Die KAPAG Karton + Papier AG in Muhen kaschiert und beschichtet Papier und Karton für Verpackungen, etwa für Spirituosen am Point of Sale.
Stadtlohn
Aus eigener Nähproduktion in Stadtlohn kommen die Mehrweg-Versandtaschen, die die Kippert & Willemsen GbR auf Anfrage und nach Kundenvorgaben fertigt.
Oestrich-Winkel
Die KISICO, Kirchner, Simon & Co GmbH aus Oestrich-Winkel fertigt spritzgegossene Schraubverschlüsse und Kappen für Flaschen, Vials und Behälter.
Kall
Die KKT Kaller-Kunststofftechnik GmbH aus Kall stellt Flaschen und Tiegel aus PET, PP, HDPE, LDPE und PVC für Lebensmittel, Kosmetik und Chemie her.
Marktüberblick: Akteure der KreislaufwirtschaftDiese Rubrik versammelt Unternehmen und Einrichtungen, die Verpackungen nach dem Gebrauch zurückholen, sortieren, verwerten oder von vornherein im Kreis führen. Vier Gruppen greifen ineinander: Systembetreiber, die die Produktverantwortung der Inverkehrbringer organisieren; Entsorger und Sortierbetriebe, die die Mengen physisch bewegen; Betreiber von Mehrweg- und Pfandsystemen; sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen, die Recyclingfähigkeit und Umweltwirkung bewerten. Wer Verpackungen in Verkehr bringt, hat in der Regel mit mehreren dieser Gruppen gleichzeitig zu tun.Duale Systeme und Lizenzierung sind im Verzeichnis breit belegt: Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland (Köln), Interzero Holding (Berlin), Reclay Holding (Herborn), Landbell (Mainz), Noventiz (Köln), BellandVision (Pegnitz) und Zentek (Köln). Für Recycling und Entsorgung stehen PreZero Deutschland (Porta Westfalica), Veolia Umweltservice (Hamburg), ALBA (Berlin), RIGK (Wiesbaden); Sortier- und Rückgabetechnik liefern TOMRA Sorting (Mülheim-Kärlich) und TOMRA Systems (Langenfeld). Die rechtlichen Grundlagen dieses Feldes fasst der Beitrag zu den Verpackungsgesetzen zusammen.Mehrweg, Rezyklate und neue MaterialienMehrwegsysteme reichen von Transportbehältern bis zu Pfandsystemen für Speisen und Getränke. Eingetragen sind WALTHER Faltsysteme (Kevelaer) für Behälter, DPG Deutsche Pfandsystem (Berlin) sowie VYTAL Global (Köln), RECUP (München), Relevo (München), circulation (Frankfurt am Main) und sykell (Berlin) für Poollösungen. Die Abgrenzung zwischen Einweg und Mehrweg und die dafür nötigen Umlaufzahlen erläutert der Beitrag zur Mehrwegverpackung.Bei nachhaltigen Materialien führt das Verzeichnis traceless materials (Hamburg), SUPERSEVEN/repaq (Reinbek), PAPACKS Sales (Köln), FKuR Kunststoff (Willich), bio-tec Biologische Naturverpackungen (Emmerich am Rhein), Landpack (Alling) und buhl-paperform (Burbach). Wichtig bleibt die Unterscheidung zwischen biobasiert, biologisch abbaubar und kompostierbar: Nur die industrielle Kompostierbarkeit ist mit DIN EN 13432 an ein Prüfverfahren gebunden, und sie sagt nichts über die Eignung für die bestehende Sammlung aus. Welche Verfahren für Rezyklate verfügbar sind, ordnet der Beitrag zum Kunststoff-Recycling ein; die übergeordneten Prinzipien beschreibt der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie. Bewertung und Nachweis übernehmen das Institut cyclos-HTP (Aachen), DIN CERTCO (Berlin), GVM (Mainz) und die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (Osnabrück).Regulierung mit Stand und AuswahlkriterienDas Verpackungsgesetz von 2019 wurde zum 12. August 2026 durch die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) und das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) abgelöst. Inverkehrbringer müssen sich nach § 6 VerpackDG im Verpackungsregister LUCID registrieren, seit dem 1. Juli 2022 für alle Verpackungsarten, und systembeteiligungspflichtige Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Den Mindeststandard für die Bemessung der Recyclingfähigkeit veröffentlicht die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister nach § 26 Absatz 3 VerpackDG im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt und aktualisiert ihn jährlich. Die Mehrwegangebotspflicht für To-go-Verpflegung nach §§ 60 und 61 VerpackDG besteht seit dem 1. Januar 2023. Für bestimmte Einwegkunststoffprodukte erhebt das Einwegkunststofffondsgesetz seit 2024 eine Sonderabgabe, gemeldet über die Plattform DIVID des Umweltbundesamtes; unionsrechtliche Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2019/904. Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) verlangt ab 2030 recyclingfähige Verpackungen und Mindestrezyklatanteile in Kunststoffverpackungen (Stand: September 2026).Bei der Anbieterauswahl zählen die Abdeckung der benötigten Fraktionen, Nachweise über die Verwertungswege, die Datenqualität der Mengenmeldungen sowie Prüfberichte statt Selbstauskünften. Umweltaussagen unterliegen der Richtlinie (EU) 2024/825, die ab dem 27. September 2026 anzuwenden ist; Ökobilanzen sollten DIN EN ISO 14040 und DIN EN ISO 14044 folgen.Praktisch heißt das: Vor dem Wechsel eines Systembetreibers gehört geprüft, welche Nachweise für das laufende Jahr bereits erbracht sind und wer die Datenmeldung übernimmt. Ab bestimmten Mengenschwellen ist zusätzlich eine geprüfte Vollständigkeitserklärung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister zu hinterlegen. Wer Verpackungen umstellt, sollte die Bewertung der Recyclingfähigkeit vor der Serienfreigabe einholen, weil eine nachträgliche Änderung des Materialaufbaus in der Regel neue Werkzeuge und neue Freigaben nach sich zieht.
Weiterführend im MagazinKreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie: Prinzipien, Recyclingquoten und PPWRBarrierefolie: Aufbau, Anwendungen und RecyclingfähigkeitGlasverpackung: Materialeigenschaften, Herstellung und Recyclingkreislauf