KNAPP Systemintegration GmbH
Leoben
KNAPP Systemintegration GmbH aus Hart bei Graz liefert die Packbild-Software KiSoft Pack Master, den Roboter RUNPICK und Leergutmanagement-Lösungen.
202 Firmen
Leoben
KNAPP Systemintegration GmbH aus Hart bei Graz liefert die Packbild-Software KiSoft Pack Master, den Roboter RUNPICK und Leergutmanagement-Lösungen.
Bernkastel-Kues
Die Krämer Druck GmbH in Bernkastel-Kues druckt veredelte Selbstklebe- und Nassklebeetiketten für Wein, Sekt und Spirituosen.
Unterthingau
Die Lacroix Verpackungen (Lacroix Emballages SAS) steht für Lebensmittelverpackungen aus Holz, Karton, Kunststoff und Zellulose von Lacroix Emballages aus Bois d'Amont.
Mainz
Landbell betreibt seit 2003 ein duales System in Mainz und wickelt EPR-Pflichten für Verpackungen, Elektrogeräte, Batterien und Textilien ab.
Alling
Landpack fertigt in Alling Isolierverpackungen aus Stroh, Hanf und Altpapier für den temperaturgeführten Versand, mit eigenem Prüflabor.
Rheine
Die LC Packaging GmbH in Rheine gehört zur niederländischen LC Packaging Global BV und liefert Big Bags, gewebte PP-Säcke und Kartonverpackungen.
Bad Salzuflen
Die Licefa GmbH & Co. KG fertigt in Bad Salzuflen Kunststoffverpackungen wie Koffer, Sortimentskästen, ESD- und Dentalboxen samt Tiefzieheinlagen.
Lichtenfels
Die Lifocolor Farben GmbH & Co. KG in Lichtenfels entwickelt Farb- und Additiv-Masterbatches sowie Compounds, auch für die NIR-Sortierung von Verpackungen.
Bretten
Die Lindörfer + Steiner GmbH aus Bretten entwickelt und fertigt Mehrweg-Ladungsträger aus Kunststoff und Stahl sowie Schaumstoffverpackungen für die Logistik.
Köln
Die LPR – La Palette Rouge Deutschland GmbH vermietet von Köln aus Mehrwegpaletten im Pooling und übernimmt Rückholung und Reparatur.
Moorenweis
MAGNA sweets GmbH aus Moorenweis konfektioniert Süßwaren-Werbemittel und bietet Lohnverpackung sowie Flexo- und Digitaldruck für Verpackungen an.
Brühl
Mauser Packaging Solutions in Brühl bietet starre Industrieverpackungen wie IBC, Fässer, Dosen und Eimer sowie Rekonditionierung und Flottenmanagement an.
Gernsheim
Die MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Werkstoffe mbH & Co. KG betreibt in Gernsheim in Hessen eine Sortieranlage für Leichtverpackungen aus gelbem Sack und gelber Tonne.
Muri bei Bern
Die Meraxis AG aus Muri bei Bern vertreibt Kunststoffe an Verarbeiter und liefert Verpackungsherstellern Rohstoffe für Nahrungsmittel- bis Kosmetikverpackungen.
Dettingen an der Erms
Die mopack GmbH aus Dettingen liefert Schrumpf-, Stretch- und Einschweißfolien, Folienbeutel sowie konstruktive Schaum- und Blisterverpackungen.
Nordhorn
Die Morein GmbH in Nordhorn wäscht, vermahlt und regranuliert Kunststoffabfälle zu Compounds aus PS, PP und HDPE für die Industrie.
Mönchengladbach
Die MP System Verpackungen GmbH vertreibt von Mönchengladbach aus Skin-, Thermoform- und Schrumpffolien für die Lebensmittelindustrie im DACH-Raum.
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Polsterverpackung aus Myzel-Verbundmaterial: myco s.r.o. aus Brno in Tschechien fertigt SafePads, 4Pack und FixPack als Schaumstoff-Ersatz.
Münchenbernsdorf
Die Münchenbernsdorfer Folien GmbH stellt in Thüringen Flach- und Schlauchfolien her und übernimmt Konfektionierung und Bedruckung im eigenen Betrieb.
Mölln
Die Nordwerk Verpackungen GmbH & Co.KG aus Mölln fertigt und liefert Versandtaschen, Folien- und Kartonverpackungen für den E-Commerce.
Köln
Noventiz lizenziert Verkaufsverpackungen über NOVENTIZ Dual und übernimmt Standortentsorgung, Transportverpackungsrücknahme und PPWR-Beratung.
Oderwitz
Die Oderwitz Rohstoffe GmbH verwertet in Sachsen Altpapier, Papiersäcke und beschichtete Papierverpackungen und organisiert die Logistik dafür bundesweit.
Vreden
Die omnicycle GmbH & Co. KG aus Vreden kauft Kunststoffabfälle aus Betrieben an, bereitet sie auf und liefert sie als Rezyklat zurück.
Hamburg
Flexible Verpackungen wie Doypacks, Sachets und Flowpacks sowie die KI-Plattform Quartermaster bietet die one.five GmbH aus Hamburg an.
Wien
Packaging Cockpit GmbH aus Wien entwickelt Software für Verpackungsspezifikationen, Recyclingfähigkeits- und Ökobilanzberechnung sowie PPWR-Dokumentation.
Mainz
Die PackIntelX UG aus Mainz bietet eine Plattform für die PPWR-Konformität von Verpackungen mit EU DoC, Recyclingbewertung, EPR und Workshops.
Karlsruhe
Lohnverpacker aus Karlsruhe mit über 20 Standorten in D-A-CH: Konfektionierung, Sleeve- und Shrink-Veredelung, POS-Displays und Logistik.
Köln
PAPACKS entwickelt und produziert Faserguss-Verpackungen aus Papier-, Holz- und Hanffasern, mit Werken in Arnstadt, München und Appingedam.
Aalen
Die Papierfabrik Palm in Aalen verbindet Altpapiererfassung, Rohpapiererzeugung und Wellpappenverarbeitung zu Verpackungen und Displays.
Kall
Großhandel für Einmalgeschirr, Serviceverpackungen und Hygieneartikel aus Kall in der Eifel, mit eigenem Zentrallager und Kreislaufkonzepten.
Meinerzhagen
Die Paul Kläs GmbH in Meinerzhagen entwickelt und produziert seit 1951 Faltschachteln und weitere Verkaufsverpackungen aus Karton mit eigenem Druck.
Steinbach am Wald
Die PET-Verpackungen GmbH Deutschland aus Steinbach am Wald, Teil der Wiegand-Glas-Gruppe, fertigt PET-Flaschen, Preforms und Kegs für Getränke.
Garching
Die PIOVAN GmbH in Garching liefert Automatisierungssysteme für Lagerung, Transport und Behandlung von Kunststoffen, etwa für PET und Pharmaverpackungen.
Wien
Plastoplan Kunststoffhandel in Wien vertreibt Kunststoffgranulate, Compounds und Masterbatches für Lebensmittel-, Kosmetik- und Reinigungsmittelverpackungen.
Waldems
Die plastship GmbH in Waldems beschafft Kunststoffrezyklate für die Industrie, prüft deren Qualität im Labor und organisiert Kreisläufe für Produktionsabfälle.
Trebbin
Am Standort Trebbin veredelt die ppg > wegoflex GmbH Verpackungsfolien und -papiere für die Konsumgüterindustrie per Flexodruck und Kaschierung.
Porta Westfalica
PreZero betreibt von Porta Westfalica aus rund 120 Standorte für Entsorgung, Sortierung und Recycling und lizenziert Verpackungen über PreZero Dual.
Landau in der Pfalz
Progroup aus Landau in der Pfalz erzeugt Wellpappenrohpapier und Wellpappformate und betreibt dazu eigene Kraftwerke und Speditionsleistungen.
Stuttgart
Die PROSERVATION GmbH aus Stuttgart entwickelt das Polstermaterial RECOU aus Getreidespelzen und formt daraus Schutzecken sowie Wein- und Glasverpackungen.
Lohne (Oldenburg)
Pöppelmann fertigt in Lohne im Geschäftsbereich FAMAC Eimer, Schalen, Becher, Verschlüsse, Ausgießer und Mehrwegbehälter aus Kunststoff.
Zwönitz
Die RABE Etiketten KG aus Zwönitz druckt Haftetiketten in großen Mengen im Flexo- und Digitaldruck für Lebensmittel, Logistik, Chemie und Industrie.
Kleinostheim
Rapid Granulier-Systeme GmbH in Kleinostheim liefert Granulatoren und Shredder für Skelettabfälle und Randstreifen aus der Kunststoffproduktion.
Herborn
Reclay organisiert aus Herborn die Systembeteiligung von Verkaufsverpackungen, EPR-Pflichten im Ausland sowie Rücknahme- und Verwertungslösungen.
München
RECUP stellt aus München ein pfandbasiertes Mehrwegsystem bereit: Becher, REBOWL-Schalen, Pizzabox und rund 20.000 Ausgabestellen in Deutschland.
Herborn
RecycleMe GmbH aus Herborn berät Inverkehrbringer von Verpackungen zu EPR-Pflichten, Recyclingfähigkeit, Zertifizierung und Kennzeichnung.
Kyritz
Die REKUBIK GmbH aus Kyritz handelt online mit IBC-Containern von 300 bis 1.250 Litern, neu und aufbereitet, samt Zubehör.
München
Relevo betreibt aus München ein pfandfreies Mehrwegsystem mit App-Ausleihe, Geschirrmiete, Automatenkonzepten und europaweiter Spüllogistik.
Heilbronn
Über die Plattform der reo GmbH aus Heilbronn lassen sich leere Kosmetikverpackungen an Pfandautomaten gegen Cashback zurückgeben, derzeit im Pilottest.
Marktüberblick: Akteure der KreislaufwirtschaftDiese Rubrik versammelt Unternehmen und Einrichtungen, die Verpackungen nach dem Gebrauch zurückholen, sortieren, verwerten oder von vornherein im Kreis führen. Vier Gruppen greifen ineinander: Systembetreiber, die die Produktverantwortung der Inverkehrbringer organisieren; Entsorger und Sortierbetriebe, die die Mengen physisch bewegen; Betreiber von Mehrweg- und Pfandsystemen; sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen, die Recyclingfähigkeit und Umweltwirkung bewerten. Wer Verpackungen in Verkehr bringt, hat in der Regel mit mehreren dieser Gruppen gleichzeitig zu tun.Duale Systeme und Lizenzierung sind im Verzeichnis breit belegt: Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland (Köln), Interzero Holding (Berlin), Reclay Holding (Herborn), Landbell (Mainz), Noventiz (Köln), BellandVision (Pegnitz) und Zentek (Köln). Für Recycling und Entsorgung stehen PreZero Deutschland (Porta Westfalica), Veolia Umweltservice (Hamburg), ALBA (Berlin), RIGK (Wiesbaden); Sortier- und Rückgabetechnik liefern TOMRA Sorting (Mülheim-Kärlich) und TOMRA Systems (Langenfeld). Die rechtlichen Grundlagen dieses Feldes fasst der Beitrag zu den Verpackungsgesetzen zusammen.Mehrweg, Rezyklate und neue MaterialienMehrwegsysteme reichen von Transportbehältern bis zu Pfandsystemen für Speisen und Getränke. Eingetragen sind WALTHER Faltsysteme (Kevelaer) für Behälter, DPG Deutsche Pfandsystem (Berlin) sowie VYTAL Global (Köln), RECUP (München), Relevo (München), circulation (Frankfurt am Main) und sykell (Berlin) für Poollösungen. Die Abgrenzung zwischen Einweg und Mehrweg und die dafür nötigen Umlaufzahlen erläutert der Beitrag zur Mehrwegverpackung.Bei nachhaltigen Materialien führt das Verzeichnis traceless materials (Hamburg), SUPERSEVEN/repaq (Reinbek), PAPACKS Sales (Köln), FKuR Kunststoff (Willich), bio-tec Biologische Naturverpackungen (Emmerich am Rhein), Landpack (Alling) und buhl-paperform (Burbach). Wichtig bleibt die Unterscheidung zwischen biobasiert, biologisch abbaubar und kompostierbar: Nur die industrielle Kompostierbarkeit ist mit DIN EN 13432 an ein Prüfverfahren gebunden, und sie sagt nichts über die Eignung für die bestehende Sammlung aus. Welche Verfahren für Rezyklate verfügbar sind, ordnet der Beitrag zum Kunststoff-Recycling ein; die übergeordneten Prinzipien beschreibt der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie. Bewertung und Nachweis übernehmen das Institut cyclos-HTP (Aachen), DIN CERTCO (Berlin), GVM (Mainz) und die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (Osnabrück).Regulierung mit Stand und AuswahlkriterienDas Verpackungsgesetz von 2019 wurde zum 12. August 2026 durch die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) und das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) abgelöst. Inverkehrbringer müssen sich nach § 6 VerpackDG im Verpackungsregister LUCID registrieren, seit dem 1. Juli 2022 für alle Verpackungsarten, und systembeteiligungspflichtige Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Den Mindeststandard für die Bemessung der Recyclingfähigkeit veröffentlicht die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister nach § 26 Absatz 3 VerpackDG im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt und aktualisiert ihn jährlich. Die Mehrwegangebotspflicht für To-go-Verpflegung nach §§ 60 und 61 VerpackDG besteht seit dem 1. Januar 2023. Für bestimmte Einwegkunststoffprodukte erhebt das Einwegkunststofffondsgesetz seit 2024 eine Sonderabgabe, gemeldet über die Plattform DIVID des Umweltbundesamtes; unionsrechtliche Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2019/904. Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) verlangt ab 2030 recyclingfähige Verpackungen und Mindestrezyklatanteile in Kunststoffverpackungen (Stand: September 2026).Bei der Anbieterauswahl zählen die Abdeckung der benötigten Fraktionen, Nachweise über die Verwertungswege, die Datenqualität der Mengenmeldungen sowie Prüfberichte statt Selbstauskünften. Umweltaussagen unterliegen der Richtlinie (EU) 2024/825, die ab dem 27. September 2026 anzuwenden ist; Ökobilanzen sollten DIN EN ISO 14040 und DIN EN ISO 14044 folgen.Praktisch heißt das: Vor dem Wechsel eines Systembetreibers gehört geprüft, welche Nachweise für das laufende Jahr bereits erbracht sind und wer die Datenmeldung übernimmt. Ab bestimmten Mengenschwellen ist zusätzlich eine geprüfte Vollständigkeitserklärung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister zu hinterlegen. Wer Verpackungen umstellt, sollte die Bewertung der Recyclingfähigkeit vor der Serienfreigabe einholen, weil eine nachträgliche Änderung des Materialaufbaus in der Regel neue Werkzeuge und neue Freigaben nach sich zieht.
Weiterführend im MagazinKreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie: Prinzipien, Recyclingquoten und PPWRBarrierefolie: Aufbau, Anwendungen und RecyclingfähigkeitGlasverpackung: Materialeigenschaften, Herstellung und Recyclingkreislauf