ALBA plc & Co. KG
Berlin
ALBA erbringt aus Berlin Entsorgung, Recycling und Rohstoffhandel für Industrie, Handel und Kommunen, mit eigenen Sortier- und Aufbereitungsanlagen.
35 Firmen
Berlin
ALBA erbringt aus Berlin Entsorgung, Recycling und Rohstoffhandel für Industrie, Handel und Kommunen, mit eigenen Sortier- und Aufbereitungsanlagen.
Ringe
Mehrwegtransportbehälter, klappbare Obst- und Gemüsebehälter und Kunststoffpaletten aus Ringe, mit eigener Entwicklung und Engineering.
Pegnitz
BellandVision betreibt in Pegnitz das duale System BellandDual, gehört seit 2022 zur Veolia-Gruppe und ist nach ISO 9001, 14001 und 50001 zertifiziert.
Emmerich am Rhein
bio-tec stellt in Emmerich am Rhein stärkebasierte Bioplast-Compounds mit 24 bis 69 Prozent biobasiertem Kohlenstoffanteil her.
Burbach
buhl-paperform in Burbach fertigt Fasergussformteile und Papierpolster aus Recyclingpapier, individuell konstruiert oder ab Lager.
Frankfurt am Main
Circolution betreibt aus Frankfurt ein Mehrwegsystem für verpackte Lebensmittel samt Behältervermietung, Rückwärtslogistik und Track & Trace.
Köln
Duales System aus Köln: Lizenzierung über VerpackGO, Design4Recycling-Analysen, Sortierhinweis DigiDot und Systalen-Rezyklate aus eigenen Werken.
Berlin
DIN CERTCO zertifiziert in Berlin Verpackungen und Materialien, unter anderem auf Kompostierbarkeit, biobasierten Anteil und Recyclingfähigkeit.
Berlin
Die DPG organisiert von Berlin aus das gesetzliche Einwegpfand: Regelwerk, Pfandkennzeichen mit Sicherheitsmerkmal, Clearing und Stammdatenbank.
Willich
FKuR entwickelt und compoundiert in Willich Biokunststoffe und Rezyklat-Compounds für Folienextrusion, Spritzguss und Blasformen.
Mainz
Die GVM erhebt in Mainz Markt-, Mengen- und Strukturdaten zum Verpackungsverbrauch und liefert Prognosen, Stoffstromanalysen und Studien.
Aachen
Das Institut cyclos-HTP prüft in Aachen die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, vergibt ein Prüfsiegel und entwickelt die Software CHIRA.
Berlin
Interzero verbindet die Verpackungslizenzierung über die Interzero Recycling Alliance mit eigenen Sortieranlagen, Abfallmanagement und Rezyklatvertrieb.
Mainz
Landbell betreibt seit 2003 ein duales System in Mainz und wickelt EPR-Pflichten für Verpackungen, Elektrogeräte, Batterien und Textilien ab.
Alling
Landpack fertigt in Alling Isolierverpackungen aus Stroh, Hanf und Altpapier für den temperaturgeführten Versand, mit eigenem Prüflabor.
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Polsterverpackung aus Myzel-Verbundmaterial: myco s.r.o. aus Brno in Tschechien fertigt SafePads, 4Pack und FixPack als Schaumstoff-Ersatz.
Köln
Noventiz lizenziert Verkaufsverpackungen über NOVENTIZ Dual und übernimmt Standortentsorgung, Transportverpackungsrücknahme und PPWR-Beratung.
Köln
PAPACKS entwickelt und produziert Faserguss-Verpackungen aus Papier-, Holz- und Hanffasern, mit Werken in Arnstadt, München und Appingedam.
Porta Westfalica
PreZero betreibt von Porta Westfalica aus rund 120 Standorte für Entsorgung, Sortierung und Recycling und lizenziert Verpackungen über PreZero Dual.
Herborn
Reclay organisiert aus Herborn die Systembeteiligung von Verkaufsverpackungen, EPR-Pflichten im Ausland sowie Rücknahme- und Verwertungslösungen.
München
RECUP stellt aus München ein pfandbasiertes Mehrwegsystem bereit: Becher, REBOWL-Schalen, Pizzabox und rund 20.000 Ausgabestellen in Deutschland.
München
Relevo betreibt aus München ein pfandfreies Mehrwegsystem mit App-Ausleihe, Geschirrmiete, Automatenkonzepten und europaweiter Spüllogistik.
Wiesbaden
RIGK betreibt aus Wiesbaden neun Rücknahmesysteme für Kunststoffverpackungen aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, darunter PAMIRA und ERDE.
Hamburg
Wellpappe, Faltschachteln, Displays und Containerboard aus 38 deutschen Standorten: Smurfit Westrock Deutschland steuert das Geschäft aus Hamburg.
Osnabrück
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister führt in Osnabrück das Register LUCID, prüft Mengenmeldungen und gibt den Mindeststandard heraus.
Reinbek
repaq vertreibt aus Reinbek Cellulose- und Mehrschichtfolien sowie Beutel für Lebensmittel, Kosmetik und Non-Food, gefertigt aus Restholz.
Berlin
sykell baut aus Berlin Mehrwegsysteme für Handel und Gastronomie und steuert die Behälterbestände über die eigene Plattform Circular ERP.
Mülheim-Kärlich
TOMRA Sorting liefert aus Mülheim-Kärlich sensorgestützte Sortieranlagen wie AUTOSORT und X-TRACT an Recyclingbetriebe und Aufbereiter.
Langenfeld
TOMRA Systems liefert aus Langenfeld Leergutrücknahmeautomaten für Einweg- und Mehrwegpfand, vom Kompaktmodell bis zur industriellen Expert Line.
Hamburg
traceless produziert in Hamburg ein Biomaterial aus Agrar-Reststoffen als Granulat, Folie und Papierbeschichtung, zertifiziert als biobasiert.
Hamburg
Veolia Umweltservice sammelt, sortiert und verwertet Papier-, Kunststoff- und Verbundverpackungen und vermarktet Rezyklate unter der Marke PlastiLoop.
Köln
VYTAL betreibt aus Köln ein pfandfreies Mehrwegsystem: Behälter, Spülservice und QR-Code-Erfassung für Gastronomie, Kantinen, Events und Handel.
Kevelaer
Faltbare Behälter, Großbehälter wie Mega-Packs und Hyboxen, Kunststoffpaletten, Rollwagen und Rollcontainer aus Kevelaer am Niederrhein.
Steinbach am Wald
Wiegand-Glas aus Steinbach am Wald fertigt Flaschen, Konservengläser und PET-Behälter und betreibt eigenes Glas- und PET-Recycling.
Köln
Zentek bündelt in Köln das duale System Zentek, Transportverpackungsrücknahme, bundesweite Standortentsorgung und EPR-Compliance für 30 EU-Länder.
Diese Rubrik versammelt Unternehmen und Einrichtungen, die Verpackungen nach dem Gebrauch zurückholen, sortieren, verwerten oder von vornherein im Kreis führen. Vier Gruppen greifen ineinander: Systembetreiber, die die Produktverantwortung der Inverkehrbringer organisieren; Entsorger und Sortierbetriebe, die die Mengen physisch bewegen; Betreiber von Mehrweg- und Pfandsystemen; sowie Prüf- und Forschungseinrichtungen, die Recyclingfähigkeit und Umweltwirkung bewerten. Wer Verpackungen in Verkehr bringt, hat in der Regel mit mehreren dieser Gruppen gleichzeitig zu tun.
Duale Systeme und Lizenzierung sind im Verzeichnis breit belegt: Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland (Köln), Interzero Holding (Berlin), Reclay Holding (Herborn), Landbell (Mainz), Noventiz (Köln), BellandVision (Pegnitz) und Zentek (Köln). Für Recycling und Entsorgung stehen PreZero Deutschland (Porta Westfalica), Veolia Umweltservice (Hamburg), ALBA (Berlin), REMONDIS und RIGK (Wiesbaden); Sortier- und Rückgabetechnik liefern TOMRA Sorting (Mülheim-Kärlich) und TOMRA Systems (Langenfeld). Die rechtlichen Grundlagen dieses Feldes fasst der Beitrag zu den Verpackungsgesetzen zusammen.
Mehrwegsysteme reichen von Transportbehältern bis zu Pfandsystemen für Speisen und Getränke. Eingetragen sind bekuplast (Ringe) und WALTHER Faltsysteme (Kevelaer) für Behälter, DPG Deutsche Pfandsystem (Berlin) sowie VYTAL Global (Köln), RECUP (München), Relevo (München), circulation (Frankfurt am Main) und sykell (Berlin) für Poollösungen. Die Abgrenzung zwischen Einweg und Mehrweg und die dafür nötigen Umlaufzahlen erläutert der Beitrag zur Mehrwegverpackung.
Bei nachhaltigen Materialien führt das Verzeichnis traceless materials (Hamburg), SUPERSEVEN/repaq (Reinbek), PAPACKS Sales (Köln), FKuR Kunststoff (Willich), bio-tec Biologische Naturverpackungen (Emmerich am Rhein), Landpack (Alling) und buhl-paperform (Burbach). Wichtig bleibt die Unterscheidung zwischen biobasiert, biologisch abbaubar und kompostierbar: Nur die industrielle Kompostierbarkeit ist mit DIN EN 13432 an ein Prüfverfahren gebunden, und sie sagt nichts über die Eignung für die bestehende Sammlung aus. Welche Verfahren für Rezyklate verfügbar sind, ordnet der Beitrag zum Kunststoff-Recycling ein; die übergeordneten Prinzipien beschreibt der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie. Bewertung und Nachweis übernehmen das Institut cyclos-HTP (Aachen), DIN CERTCO (Berlin), GVM (Mainz) und die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (Osnabrück).
Das Verpackungsgesetz gilt seit dem 1. Januar 2019. Inverkehrbringer müssen sich nach § 9 VerpackG im Verpackungsregister LUCID registrieren, seit dem 1. Juli 2022 für alle Verpackungsarten, und systembeteiligungspflichtige Verpackungen bei einem dualen System lizenzieren. Den Mindeststandard für die Bemessung der Recyclingfähigkeit veröffentlicht die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister nach § 21 Absatz 3 VerpackG im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt und aktualisiert ihn jährlich. Die Mehrwegangebotspflicht für To-go-Verpflegung nach §§ 33 und 34 VerpackG besteht seit dem 1. Januar 2023. Für bestimmte Einwegkunststoffprodukte erhebt das Einwegkunststofffondsgesetz seit 2024 eine Sonderabgabe, gemeldet über die Plattform DIVID des Umweltbundesamtes; unionsrechtliche Grundlage ist die Richtlinie (EU) 2019/904. Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) verlangt ab 2030 recyclingfähige Verpackungen und Mindestrezyklatanteile in Kunststoffverpackungen (Stand: September 2026).
Bei der Anbieterauswahl zählen die Abdeckung der benötigten Fraktionen, Nachweise über die Verwertungswege, die Datenqualität der Mengenmeldungen sowie Prüfberichte statt Selbstauskünften. Umweltaussagen unterliegen der Richtlinie (EU) 2024/825, die ab dem 27. September 2026 anzuwenden ist; Ökobilanzen sollten DIN EN ISO 14040 und DIN EN ISO 14044 folgen.
Praktisch heißt das: Vor dem Wechsel eines Systembetreibers gehört geprüft, welche Nachweise für das laufende Jahr bereits erbracht sind und wer die Datenmeldung übernimmt. Ab bestimmten Mengenschwellen ist zusätzlich eine geprüfte Vollständigkeitserklärung bei der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister zu hinterlegen. Wer Verpackungen umstellt, sollte die Bewertung der Recyclingfähigkeit vor der Serienfreigabe einholen, weil eine nachträgliche Änderung des Materialaufbaus in der Regel neue Werkzeuge und neue Freigaben nach sich zieht.