Bischof+Klein SE & Co. KG
Lengerich
Bischof+Klein aus Lengerich fertigt Säcke, Beutel, Rollenware, Reinraumverpackungen und technische Folien aus Kunststoff.
8 Firmen
Lengerich
Bischof+Klein aus Lengerich fertigt Säcke, Beutel, Rollenware, Reinraumverpackungen und technische Folien aus Kunststoff.
Marktredwitz
Digitaldruck für Rollenetiketten, Multilayer-Etiketten und Standbodenbeutel ohne Mindestmenge: Labelisten produziert in Marktredwitz und Thiersheim.
Köln
Flexible Verpackungen vollflächig bedruckt, konfiguriert mit 3D-Vorschau und Design-Check, ab 500 Beuteln je Design, Produktion in Europa.
Morbach
Papier-Mettler aus Morbach fertigt Tragetaschen, Beutel, Versandtaschen und Serviceverpackungen aus Papier und Kunststoff.
Südliches Anhalt OT Weißandt-Gölzau
Folienextrusion in Weißandt-Gölzau: Hand-, Maschinen- und Pre-Stretch-Folien, Schrumpf-, Banderolier- und FFS-Folien sowie Laminier- und Etikettenfolien.
Mannheim
RKW SE extrudiert in Mannheim und 15 weiteren Werken FFS- und Schrumpffolien, Agrarfolien, technische Folien und Vliesstoffe.
Erlenmoos
Hochbarrierefolien, Monomaterial-Strukturen und Medizinverpackungen mit eigenem Flexo- und Tiefdruck, gefertigt in Oberschwaben seit 1964.
Walsrode
Thermoform-, Deckel- und Schlauchbeutelfolien sowie vorgefertigte Beutel: Walsrode ist die größte Einheit der finnischen Wipak-Gruppe.
Flexible Verpackungen entstehen aus Folienbahnen, die durch Blasextrusion oder Flachfolienextrusion hergestellt und anschließend bedruckt, kaschiert, geschnitten und konfektioniert werden. Die Basispolymere sind Polyethylen in den Dichteklassen LDPE, LLDPE und HDPE, Polypropylen als Cast- oder biaxial orientierte Variante, Polyester sowie Polyamid. Mehrschichtige Aufbauten kombinieren diese Werkstoffe zu Funktionsverbunden mit Siegel-, Träger- und Barriereschicht. Wie ein solcher Schichtaufbau in einem Arbeitsschritt entsteht, beschreibt der Beitrag Coextrusion; typische Verbundstrukturen erläutert der Artikel Verbundmaterial.
Zum Lieferprogramm gehören Rollenware für Form-Fill-Seal-Anlagen, Deckelfolien, Tiefziehunterfolien, Schrumpf- und Stretchfolien, Sleeves sowie vorkonfektionierte Standbodenbeutel. Hinzu kommen technische Varianten: peelfähige Siegelschichten, Antifog-Ausrüstungen, laserperforierte Frischhaltefolien und metallisierte Lagen.
Der zentrale Auswahlparameter ist die Barrierewirkung. Sauerstoffdurchlässigkeit wird nach DIN 53380-3 gemessen, Wasserdampfdurchlässigkeit nach DIN EN ISO 15106; die Kennwerte müssen zur geplanten Haltbarkeit und zum Füllgut passen. Welche Materialien welche Sperrwirkung erreichen, ordnet der Beitrag Barrierefolie ein.
Gleichzeitig steigt der Druck auf recyclingfähige Strukturen. Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) verlangt Designanforderungen an die Recyclingfähigkeit und legt Mindestanteile an Rezyklat für Kunststoffverpackungen fest; wesentliche Teile gelten ab 12. August 2026, die materialbezogenen Quoten greifen ab 2030 (Stand: September 2026). In Deutschland kommen die Systembeteiligung nach VerpackG und für bestimmte Einwegkunststoffprodukte die Abgabepflichten des EWKFondsG hinzu. Für den Lebensmittelkontakt gelten die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und die Kunststoffverordnung (EU) Nr. 10/2011. Werbeaussagen zur Umweltwirkung unterliegen der Richtlinie (EU) 2024/825, die ab 27. September 2026 anzuwenden ist.
Praktisch zu klären sind außerdem Rollenbreite und Kerndurchmesser, Bahnspannung und Maschinengängigkeit, Mindestabnahmen je Druckzylindersatz sowie die Frage, ob der Anbieter Druck und Kaschierung im Haus hat.
Am Markt stehen Folienextrudeure ohne eigene Weiterverarbeitung, integrierte Verarbeiter mit Druck und Kaschierung sowie Digitaldienstleister für Kleinserien nebeneinander. Im Verzeichnis finden sich unter anderem die SÜDPACK Holding GmbH in Erlenmoos, die Bischof+Klein SE & Co. KG in Lengerich, die Wipak Walsrode GmbH, die RKW SE in Mannheim, die POLIFILM EXTRUSION GmbH im Südlichen Anhalt, die Papier-Mettler KG in Morbach, die Labelisten GmbH & Co. KG in Marktredwitz sowie die Packiro GmbH in Köln.
Verwandte Leistungen sind Beutel und Säcke, Stretch- und Schrumpffolien, Etikettendruck, Flexo- und Tiefdruck sowie Schlauchbeutel- und Tiefziehmaschinen.
Nicht automatisch. Entscheidend sind neben der Polymerfamilie auch Etiketten, Klebstoffe, Druckfarben und Barriereschichten. Erst die Bewertung der gesamten Struktur nach den gängigen Design-for-Recycling-Kriterien gibt Aufschluss.
Verbreitet sind drei bis neun Schichten. Coextrudierte Strukturen mit fünf oder sieben Lagen erlauben eine dünne Barriereschicht zwischen dickeren Träger- und Siegellagen.
Übliche Nachweise sind Konformitätserklärung für den Lebensmittelkontakt, Datenblatt mit Barriere- und Siegelwerten, Angaben zum Rezyklatanteil und eine Bewertung der Recyclingfähigkeit.