Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Gründung
- 1949
- Geschäftsführung
- Christian Hündgen, Winfried W. Hündgen
- Handelsregister
- Amtsgericht Bonn, HRB 10223 / HRA 5052
- Standorte
- Swisttal-Ollheim (Hauptsitz), Bonn-Beuel (Niederlassung)
- Sortierkapazität
- bis zu 500 Tonnen pro Tag
- Jahreskapazität
- 240.000 Tonnen
- Einzugsgebiet
- rund 3 Millionen Haushalte in NRW und angrenzenden Regionen
- Verfahren
- Siebung, Windsichtung, ballistische Separation, Wirbelstromtrennung, Nah-Infrarot-Trennung
In Swisttal betreibt die Hündgen Entsorgungs GmbH & Co. KG eine seit 2018 laufende Sortieranlage für Leichtverpackungsabfälle. Das Einzugsgebiet umfasst rund 3 Millionen Haushalte in Nordrhein-Westfalen und angrenzenden Regionen.
Getrennt werden Kunststoffe, Weißblech, Aluminium, Papier und Verbundstoffe. Zum Einsatz kommen Siebung, Windsichtung, ballistische Separation, Wirbelstromtrennung und Nah-Infrarot-Erkennung. Die Anlage schafft bis zu 500 Tonnen am Tag und 240.000 Tonnen im Jahr. Sortierte Wertstoffe gehen zurück in den Recyclingkreislauf, entsteht nach Unternehmensangaben seit 2022 auch im Betrieb eigenes Regranulat. Aus Sortierresten wird Ersatzbrennstoff für Zementwerke aufbereitet.
Das Unternehmen geht auf das Jahr 1949 zurück, als es mit einem Traktor Kartoffeln und Briketts transportierte. 1966 kam der Containerdienst hinzu, 1993 eine erste Kunststoff-Sortieranlage und 1998 die Niederlassung in Bonn-Beuel. Am Hauptsitz Swisttal-Ollheim ist nach Unternehmensangaben der Recyclingpark Grüne Mine auf 50 Hektar geplant.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| LVP-Sortierung | Recycling und Entsorgung | Trennung von Leichtverpackungsabfällen über Siebung, Windsichtung, ballistische Separation, Wirbelstromtrennung und Nah-Infrarot-Erkennung. |
| Ressourcenrückgewinnung | Recycling und Entsorgung | Rückführung der sortierten Wertstoffe in den Recyclingkreislauf, seit 2022 mit eigener Regranulat-Produktion. |
| Ersatzbrennstoffproduktion | Recycling und Entsorgung | Aufbereitung der Sortierreste zu Ersatzbrennstoff, der in Zementwerken eingesetzt wird. |
Häufige Fragen
Welche Mengen verarbeitet die Sortieranlage?
Die Anlage in Swisttal sortiert bis zu 500 Tonnen am Tag und 240.000 Tonnen im Jahr. Sie ging 2018 in Betrieb und versorgt rund 3 Millionen Haushalte.
Welche Materialien werden getrennt?
Aus den Leichtverpackungsabfällen werden Kunststoffe, Weißblech, Aluminium, Papier und Verbundstoffe getrennt. Dafür arbeiten Siebung, Windsichtung, ballistische Separation, Wirbelstromtrennung und Nah-Infrarot-Erkennung zusammen. Die Anlage läuft seit 2018.
Was geschieht mit den Sortierresten?
Reste der Sortierung werden zu Ersatzbrennstoff aufbereitet und in Zementwerken eingesetzt. Die verwertbaren Fraktionen gehen in den Recyclingkreislauf zurück, nach Unternehmensangaben seit 2022 auch in die eigene Regranulat-Herstellung.
Wo liegen die Standorte?
Hauptsitz ist Swisttal-Ollheim in Nordrhein-Westfalen mit der Sortieranlage. Seit 1998 besteht zusätzlich eine Niederlassung in Bonn-Beuel. In Swisttal ist nach Unternehmensangaben der Recyclingpark Grüne Mine auf 50 Hektar geplant.