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Ladungsträger und Behältermanagement: Hersteller und Anbieter

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Behältertypen und Umlaufsteuerung

Ladungsträger sind die Tragstruktur jeder Lieferkette. Dazu zählen Flachpaletten aus Holz, Kunststoff oder Presswerkstoffen, Gitterboxen und Boxpaletten, Klapp- und Faltbehälter, Kleinladungsträger für die Automobil- und Zulieferindustrie, Sonderbehälter mit Einlagen sowie Deckel und Zwischenlagen. Die Hauptmaße von Flachpaletten regelt ISO 6780, für die Europalette im Tauschverkehr gilt die technische Spezifikation nach UIC 435-2 mit dem Grundmaß 1200 mal 800 Millimeter; Kleinladungsträger der Automobilindustrie sind im VDA-Empfehlungswerk 4500 beschrieben (Stand: September 2026). Aufbau und Einsatz der geschlossenen Bauformen erläutert der Beitrag zur Boxpalette, die Faltvarianten der Beitrag zu Klappboxen.

Behältermanagement ist die zugehörige Dienstleistung: Poolbetrieb mit Tausch oder Miete, Kontenführung je Partner, Abholung und Aufbereitung, Reparatur und Aussortierung, Bestandsaufnahmen sowie die Klärung von Differenzen. Digitale Varianten ergänzen Ortung und Umlaufzählung je Behälter.

Kriterien für Auswahl und Vertrag

Technisch entscheidend sind Nennlast, Regal- und Stapellast, Eigengewicht, Bodenbauart, Maßtoleranzen und die Eignung für Förder- und Regaltechnik. Bei automatisierten Lagern sind Konturtreue und Untergurtgestaltung Ausschlusskriterien. Für den Aufbau ganzer Ladeeinheiten kommen die Stapelfähigkeit und die Sicherung hinzu: Die Berechnung von Sicherungskräften beschreibt DIN EN 12195-1, Prüfverfahren für die Stabilität von Ladeeinheiten das Regelwerk EUMOS 40509, die Verantwortlichkeiten im Straßenverkehr ergeben sich aus § 22 StVO und § 412 HGB, ergänzt um die Richtlinienreihe VDI 2700. Grundbegriffe dazu erklären die Beiträge zur Stapeleinheit und zur Palettensicherung. Kaufmännisch sind Tauschbedingungen, Qualitätsklassen, Bewertung beschädigter Träger, Mietkonditionen dem Grundsatz nach, Schwundregelungen und die Frist für Kontenklärung zu vereinbaren. Bei Holz im internationalen Verkehr ist die Behandlung nach ISPM 15 nachzuweisen.

Hersteller und Poolbetreiber im Verzeichnis

Poolsysteme betreiben die CHEP Deutschland GmbH in Köln und die PAKi Logistics GmbH in Ennepetal. Auf Kunststoffpaletten und Großbehälter sind die Craemer GmbH in Herzebrock-Clarholz, die Schütz GmbH & Co. KGaA in Selters (Westerwald) und die WERIT Kunststoffwerke W. Schneider GmbH & Co. KG in Altenkirchen (Westerwald) ausgerichtet. Mehrwegbehälter und Faltsysteme liefern die bekuplast GmbH in Ringe, die WALTHER Faltsysteme GmbH in Kevelaer und die Pöppelmann GmbH & Co. KG in Lohne (Oldenburg). Lager- und Behältertechnik bietet die BITO-Lagertechnik Bittmann GmbH in Meisenheim, Formteile und Behälter aus Partikelschaum die Schaumaplast GmbH & Co. KG in Reilingen, Holzpackmittel die H.A.S.E. Holzwerk Hermeskeil GmbH & Co. KG in Hermeskeil. Verwandte Leistungen sind Mehrwegsysteme, Paletten und Holzverpackungen, IBC und Großgebinde sowie Kantenschutz und Ladungssicherung.

Häufige Fragen

Tausch, Miete oder Kauf?

Tauschsysteme passen zu offenen Lieferketten mit vielen Partnern, Miete zu schwankendem Bedarf, Kauf zu geschlossenen Kreisläufen mit kalkulierbarem Rücklauf und eigener Aufbereitung.

Wie werden Palettenkonten geführt?

Über Belege je Bewegung und regelmäßige Abstimmung mit dem Partner. Ohne feste Klärungsfristen wachsen Differenzen und lassen sich später kaum zuordnen.

Was ist bei automatisierten Lagern zu beachten?

Maßhaltigkeit, Bodenbauart und Verschleißzustand. Ausgefranste Bretter, Nagelüberstände und Verzug führen zu Störungen in Regalbediengeräten und Fördertechnik.