Bureau Veritas Germany Holding GmbH
Hamburg
Bureau Veritas Germany Holding GmbH prüft und zertifiziert aus Hamburg heraus, unter anderem mit Ökobilanzen und EPD für Konsumgüter.
21 Firmen
Hamburg
Bureau Veritas Germany Holding GmbH prüft und zertifiziert aus Hamburg heraus, unter anderem mit Ökobilanzen und EPD für Konsumgüter.
Köln
Duales System aus Köln: Lizenzierung über VerpackGO, Design4Recycling-Analysen, Sortierhinweis DigiDot und Systalen-Rezyklate aus eigenen Werken.
Berlin
DIN CERTCO zertifiziert in Berlin Verpackungen und Materialien, unter anderem auf Kompostierbarkeit, biobasierten Anteil und Recyclingfähigkeit.
Berlin
Die DPG organisiert von Berlin aus das gesetzliche Einwegpfand: Regelwerk, Pfandkennzeichen mit Sicherheitsmerkmal, Clearing und Stammdatenbank.
Elsdorf
Die ecocycle GmbH in Elsdorf prüft als Sachverständigenorganisation Verpackungen nach Verpackungsgesetz und Gewerbeabfallverordnung.
Haiger
Die Enviro Group GmbH aus Haiger optimiert Verpackungsprozesse, vertreibt Stretchfolie, Packband und Polstermaterial und prüft Ladeeinheiten.
Oberhausen
Fraunhofer UMSICHT in Oberhausen forscht zu Circular Economy und Kunststoffrecycling und erstellt Ökobilanzen für Produkte und Prozesse.
Würzburg
Das SKZ in Würzburg prüft und zertifiziert Kunststoffe, betreibt angewandte Forschung und Weiterbildung und unterhält ein akkreditiertes Prüflabor.
Mainz
Die GVM erhebt in Mainz Markt-, Mengen- und Strukturdaten zum Verpackungsverbrauch und liefert Prognosen, Stoffstromanalysen und Studien.
Bad Honnef
Der HPE - Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung e.V. in Bad Honnef vertritt mehr als 430 Firmen der Holzpackmittelindustrie.
Aachen
Das Institut cyclos-HTP prüft in Aachen die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, vergibt ein Prüfsiegel und entwickelt die Software CHIRA.
Leinfelden-Echterdingen
Die Intertek Holding Deutschland GmbH prüft in Leinfelden-Echterdingen Lebensmittelverpackungen auf Migration und analysiert sie auf BPA und Schwermetalle.
Berlin
Interzero verbindet die Verpackungslizenzierung über die Interzero Recycling Alliance mit eigenen Sortieranlagen, Abfallmanagement und Rezyklatvertrieb.
Wien
Packaging Cockpit GmbH aus Wien entwickelt Software für Verpackungsspezifikationen, Recyclingfähigkeits- und Ökobilanzberechnung sowie PPWR-Dokumentation.
Mainz
Die PackIntelX UG aus Mainz bietet eine Plattform für die PPWR-Konformität von Verpackungen mit EU DoC, Recyclingbewertung, EPR und Workshops.
Herborn
RecycleMe GmbH aus Herborn berät Inverkehrbringer von Verpackungen zu EPR-Pflichten, Recyclingfähigkeit, Zertifizierung und Kennzeichnung.
Hameln
Die ReVerde GmbH aus Hameln prüft als Sachverständigenbüro Vollständigkeitserklärungen und Mengenstromnachweise nach dem VerpackG.
Wiesbaden
RIGK betreibt aus Wiesbaden neun Rücknahmesysteme für Kunststoffverpackungen aus Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft, darunter PAMIRA und ERDE.
Osnabrück
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister führt in Osnabrück das Register LUCID, prüft Mengenmeldungen und gibt den Mindeststandard heraus.
Hannover
Die TÜV NORD AG zertifiziert Verpackungshersteller nach Standards wie BRCGS Packaging Materials, ISO 15378, IFS HPC und FSSC 22000.
Steinbach am Wald
Wiegand-Glas aus Steinbach am Wald fertigt Flaschen, Konservengläser und PET-Behälter und betreibt eigenes Glas- und PET-Recycling.
Die Kategorie umfasst zwei unterschiedliche Leistungsarten. Die erste ist die Konformitätsbewertung: Eine unabhängige Stelle prüft eine Verpackung oder ein Material gegen ein Regelwerk und stellt darüber eine Bescheinigung aus. Typische Gegenstände sind die Bewertung der Recyclingfähigkeit, die Kompostierbarkeit nach DIN EN 13432, die Konformität von Lebensmittelkontaktmaterialien nach Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 sowie Managementsysteme nach ISO 9001, ISO 14001 oder ISO 50001. Die zweite Leistungsart ist die quantitative Umweltbewertung: Ökobilanzen nach DIN EN ISO 14040 und DIN EN ISO 14044 sowie Produkt-Carbon-Footprints nach ISO 14067 rechnen Sachbilanz und Wirkungsabschätzung über einen definierten Lebensweg. Hinzu kommen Marktforschung und Datenerhebung, ohne die Sachbilanzen keine belastbare Grundlage haben.
Für Verpackungen mit Umweltbezug ist außerdem die Normenreihe DIN EN 13427 bis DIN EN 13432 relevant, die Anforderungen an Materialminimierung, stoffliche Verwertung, energetische Verwertung und Kompostierbarkeit beschreibt (Stand: September 2026).
Zuerst ist zu klären, ob eine Prüfung, eine Zertifizierung oder eine Rechnung gebraucht wird, denn die Anforderungen an Unabhängigkeit unterscheiden sich. Für Laborergebnisse ist eine Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 der maßgebliche Nachweis, für Zertifizierungsstellen die Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17065. Bei Ökobilanzen entscheidet der festgelegte Rahmen über die Aussagekraft: funktionelle Einheit, Systemgrenzen, Datenherkunft, Allokationsregeln und Wirkungskategorien müssen dokumentiert sein, und für vergleichende Aussagen gegenüber Dritten verlangt DIN EN ISO 14044 ein kritisches Gutachten. Wer Ergebnisse in der Kommunikation verwenden will, muss die Anforderungen der Richtlinie (EU) 2024/825 beachten, die ab dem 27. September 2026 anzuwenden ist; Selbstdeklarationen richten sich nach ISO 14021. Für die Recyclingfähigkeit ist der Mindeststandard nach § 26 Absatz 3 Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) die Bezugsgröße, auf dem auch die ökologische Entgeltstaffelung der dualen Systeme aufbaut. Berichtspflichtige Unternehmen sollten zusätzlich prüfen, ob die Datenstruktur zu den Anforderungen der Richtlinie (EU) 2022/2464 und der Europäischen Standards zur Nachhaltigkeitsberichterstattung passt.
Das Institut cyclos-HTP GmbH in Aachen bewertet und zertifiziert die Recyclingfähigkeit von Verpackungen und Materialien. Die DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH in Berlin führt Produkt- und Systemzertifizierungen durch, unter anderem für Kompostierbarkeit. Die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH in Mainz liefert Markt- und Mengendaten, die als Sachbilanzgrundlage und für Mengenmeldungen genutzt werden. Die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister in Osnabrück veröffentlicht die verbindlichen Kataloge und den Mindeststandard und prüft Meldungen nach dem VerpackDG. Für Materialfragen im Vorfeld einer Bewertung ist der Beitrag zum Verbundmaterial hilfreich, für die übergreifende Einordnung der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie. Verwandte Leistungen sind Verpackungsprüfung und Labore, Nachhaltige Materialien, Duale Systeme und Lizenzierung sowie Beratung und Schulung.
Eine Prüfung liefert Messwerte gegen ein Verfahren, eine Zertifizierung bescheinigt die Übereinstimmung mit einem Regelwerk und ist an eine akkreditierte Stelle und regelmäßige Überwachung gebunden.
Es gibt keine gesetzliche Laufzeit. Sie ist zu aktualisieren, wenn sich Material, Prozess, Transportkette oder Datengrundlage ändern; der Berichtsstand ist stets anzugeben.
Nicht zwangsläufig. Die Aussage muss zum Prüfumfang passen und darf nicht verallgemeinern. Grundlagen dazu nennt der Beitrag zu nachhaltigen Verpackungen.