TICKER 17.09.2026 · PPT USA stärkt Marktpräsenz für Verpackungslösungen von Hastamat …31.08.2026 · Wenn jede Minute zählt: Die Labelisten liefern Etiketten …29.05.2026 · Logistik trifft Qualität: Globale Lieferkettenoptimierung am Beispiel von … Ihre Meldung hier: PR-Meldung buchen

Exportverpackung: Hersteller und Anbieter

5 Firmen

Was Exportverpackung leistet

Exportverpackung schützt Maschinen, Anlagenteile und Investitionsgüter auf langen Transportwegen mit mehrfachem Umschlag, wechselnden Klimazonen und Seefrachtbedingungen. Die Leistung umfasst die konstruktive Auslegung von Verschlägen, Seekisten und Vollholzkisten, den Bau von Böden mit definierten Anschlagpunkten, die Einbettung und Verankerung des Packguts, Korrosionsschutz durch Aluminiumverbundfolie mit Trockenmittel oder durch flüchtige Inhibitoren, Konservierung von Oberflächen, die Ladungssicherung innerhalb der Verpackung sowie Kennzeichnung und Dokumentation. Häufig kommen Maschinendemontage, Einlagerung und die Stellung von Schwerlasttechnik hinzu. Anders als bei Konsumgüterverpackungen entsteht die Lösung meist als Einzelstück nach Aufmaß am Packgut, nicht als Serienartikel aus dem Katalog.

Die Auslegung des Feuchteschutzes ist ein eigenes Rechenthema: Trockenmittelbedarf wird nach DIN 55474 bestimmt, die Beutel selbst sind in DIN 55473 beschrieben; die Verfahren und Einsatzgrenzen erläutert der Beitrag zur Korrosionsschutzverpackung, die klimatischen Randbedingungen der Beitrag zur Klimaverpackung.

Regelwerke und Auswahlkriterien

Holzverpackungen für den internationalen Verkehr müssen nach dem Standard ISPM 15 des Internationalen Pflanzenschutzübereinkommens behandelt und markiert sein; die Markierung wird in Deutschland über zugelassene Betriebe vergeben. Für Bemessung und Bauweise von Holzpackmitteln sind die Richtlinien des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung branchenüblich. Für Gefahrgut gelten je Verkehrsträger ADR, RID, IMDG-Code und die IATA-Gefahrgutvorschriften, bei der Herstellung zugelassener Verpackungen zusätzlich das Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 16106 (Stand: September 2026). Wer in Container stuft, muss Maße, Türöffnungen und zulässige Nutzlasten kennen, wie im Beitrag zu ISO-Containern dargestellt.

  • Nachweise: ISPM-15-Berechtigung, Schweiß- und Anschlagnachweise bei Stahlkonstruktionen
  • Kapazität: Krankapazität, Hallenhöhe, Stellflächen, Schwerlastböden
  • Dokumentation: Packlisten, Schwerpunkt- und Gewichtsangaben, Fotodokumentation
  • Abstimmung: Zusammenspiel mit Spedition, Zoll und Empfängerland

Anbieter im Verzeichnis

Eingetragen sind die Deufol SE in Hofheim am Taunus, die Ex-Pack Expeditions- und Verpackungsgesellschaft mbH in Emmerich am Rhein, die Exportverpackung Sehnde GmbH in Sehnde und die OTIS-VB GmbH in Freudenberg, die Industrieverpackung mit Logistik- und Projektleistungen verbinden. Holzpackmittel und Zuschnitte liefert die ASP GmbH & Co. KG in Glückstadt. In der Praxis arbeiten diese Betriebe häufig im Werk des Auftraggebers, weil schwere Güter direkt an der Maschine verpackt werden müssen und ein Transport zum Verpacker zusätzliche Risiken erzeugt. Verwandte Leistungen sind Verpackungslogistik und Fulfillment, Paletten und Holzverpackungen, Trockenmittel und Schutzverpackung sowie Kantenschutz und Ladungssicherung.

Häufige Fragen

Wann ist eine Seekiste erforderlich?

Wenn Packgut, Transportdauer und Umschlagzahl ein geschlossenes, tragfähiges Gehäuse verlangen. Bei unempfindlichen Gütern genügen oft Verschläge oder Palettenaufbauten.

Welche Markierung braucht Vollholz?

Die ISPM-15-Markierung mit Länderkennung, Registriernummer und Behandlungsart. Ohne diese Kennzeichnung droht Zurückweisung im Empfangsland.

Wie lange schützt eine Trockenmittelverpackung?

Das hängt von Sperrschichtqualität, Volumen, Sorptionsmenge und Transportdauer ab und ist rechnerisch nach DIN 55474 zu bestimmen, nicht pauschal anzunehmen.