bio-tec Biologische Naturverpackungen GmbH & Co. KG
Emmerich am Rhein
bio-tec stellt in Emmerich am Rhein stärkebasierte Bioplast-Compounds mit 24 bis 69 Prozent biobasiertem Kohlenstoffanteil her.
11 Firmen
Emmerich am Rhein
bio-tec stellt in Emmerich am Rhein stärkebasierte Bioplast-Compounds mit 24 bis 69 Prozent biobasiertem Kohlenstoffanteil her.
Burbach
buhl-paperform in Burbach fertigt Fasergussformteile und Papierpolster aus Recyclingpapier, individuell konstruiert oder ab Lager.
Köln
Duales System aus Köln: Lizenzierung über VerpackGO, Design4Recycling-Analysen, Sortierhinweis DigiDot und Systalen-Rezyklate aus eigenen Werken.
Willich
FKuR entwickelt und compoundiert in Willich Biokunststoffe und Rezyklat-Compounds für Folienextrusion, Spritzguss und Blasformen.
Aachen
Das Institut cyclos-HTP prüft in Aachen die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, vergibt ein Prüfsiegel und entwickelt die Software CHIRA.
Berlin
Interzero verbindet die Verpackungslizenzierung über die Interzero Recycling Alliance mit eigenen Sortieranlagen, Abfallmanagement und Rezyklatvertrieb.
Alling
Landpack fertigt in Alling Isolierverpackungen aus Stroh, Hanf und Altpapier für den temperaturgeführten Versand, mit eigenem Prüflabor.
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Polsterverpackung aus Myzel-Verbundmaterial: myco s.r.o. aus Brno in Tschechien fertigt SafePads, 4Pack und FixPack als Schaumstoff-Ersatz.
Köln
PAPACKS entwickelt und produziert Faserguss-Verpackungen aus Papier-, Holz- und Hanffasern, mit Werken in Arnstadt, München und Appingedam.
Reinbek
repaq vertreibt aus Reinbek Cellulose- und Mehrschichtfolien sowie Beutel für Lebensmittel, Kosmetik und Non-Food, gefertigt aus Restholz.
Hamburg
traceless produziert in Hamburg ein Biomaterial aus Agrar-Reststoffen als Granulat, Folie und Papierbeschichtung, zertifiziert als biobasiert.
Die Kategorie bündelt Hersteller und Entwickler von Packstoffen, die auf Rezyklateinsatz, Monomaterialaufbau, Faserbasis oder biobasierte Polymere setzen. Praktisch fallen darunter Regranulate aus Post-Consumer- und Post-Industrial-Strömen, Monofolien aus Polyethylen oder Polypropylen ohne Barriereverbund, Faserguss-Formteile aus Frisch- oder Altpapierfasern, Papierpolster, Naturfaserdämmung sowie compoundierte Biopolymere wie Polymilchsäure oder Stärkeblends. Hinzu kommen Beschichtungen, die Papier siegelfähig machen, ohne die Faserrückführung zu blockieren. Die Abgrenzung der Begriffe ist erklärungsbedürftig: biobasiert, biologisch abbaubar und kompostierbar bezeichnen unterschiedliche Eigenschaften, wie der Beitrag zu Biokunststoffen darstellt.
Verfahrensseitig arbeiten Anbieter mit Extrusion und Coextrusion, Spritzguss, Thermoformen, Faserformen im Nass- oder Trockenverfahren sowie mit Dispersionsbeschichtung. Für den Aufbau von Barrieren ohne Aluminium oder EVOH sind zudem metallfreie Sperrlagen relevant, die der Glossareintrag zur Sperrschicht mit Messwerten beschreibt.
Materialaussagen tragen nur, wenn sie geprüft sind. Für Rezyklat im Lebensmittelkontakt gilt die Verordnung (EU) 2022/1616; sie verlangt ein zugelassenes Recyclingverfahren und dokumentierte Qualitätssicherung, ergänzt um die Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004 und für Kunststoffe die Verordnung (EU) Nr. 10/2011. Kompostierbarkeit ist über DIN EN 13432 nachzuweisen, wobei die Zertifizierung keine Aussage über die Annahme in der deutschen Bioabfallsammlung trifft. Recyclingfähigkeit wird nach dem Mindeststandard gemäß § 21 Abs. 3 VerpackG bewertet; Rezyklatanteile schreibt die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) vor, deren Vorgaben überwiegend ab dem 12. August 2026 gelten. Für Massenbilanz- und Kettenaussagen ist ISO 22095 die einschlägige Norm, für Faserherkunft eine Chain-of-Custody-Zertifizierung. Werbliche Aussagen unterliegen zudem der Richtlinie (EU) 2024/825, die bis zum 27. März 2026 in nationales Recht umzusetzen war und ab dem 27. September 2026 anzuwenden ist (Stand: September 2026). Generische Formulierungen ohne Prüfnachweis sind damit angreifbar.
Vertreten sind Materialentwickler wie traceless materials GmbH in Hamburg und SUPERSEVEN GmbH (repaq) in Reinbek, Compoundeure und Kunststoffverarbeiter wie FKuR Kunststoff GmbH in Willich und bio-tec Biologische Naturverpackungen GmbH & Co. KG in Emmerich am Rhein sowie Faserformspezialisten wie PAPACKS Sales GmbH in Köln und buhl-paperform GmbH in Burbach. Naturfaserbasierte Isolierverpackungen liefert die Landpack GmbH in Alling, pilzmyzelbasierte Formteile die myco s.r.o. (MYCO) in Brno. Rezyklate und Rücknahmestrukturen bringen Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH in Köln und Interzero Holding GmbH & Co. KG in Berlin ein. Die Bewertung der Recyclingfähigkeit übernimmt das Institut cyclos-HTP GmbH in Aachen. Einen Überblick über Auswahlkriterien gibt der Beitrag zu nachhaltigen Verpackungen. Verwandte Leistungen sind Zertifizierung und Ökobilanz, Formteile aus Faserguss und Papier, Folien und flexible Verpackungen sowie Recycling und Entsorgung.
Monomaterial erleichtert die Sortierung, muss aber die geforderte Barriere und Siegelfähigkeit erreichen. Ohne Haltbarkeitsnachweis für das Füllgut ist die Umstellung nicht tragfähig.
Nur mit belegter Bewertung. Grundlage ist der Mindeststandard nach § 21 Abs. 3 VerpackG; für die Werbeaussage selbst gelten die Anforderungen der Richtlinie (EU) 2024/825.
Das hängt von Fraktion, Farbe, Geruch und Anforderung ab. Die materialspezifischen Grenzen beschreibt der Beitrag zu R-PET beispielhaft für PET.