All4Labels Group GmbH
Witzhave
Haftetiketten, Shrink Sleeves, In-Mould-Labels und flexible Verpackungen: Die Gruppe aus Witzhave bei Hamburg setzt auf Digitaldruck.
9 Firmen
Witzhave
Haftetiketten, Shrink Sleeves, In-Mould-Labels und flexible Verpackungen: Die Gruppe aus Witzhave bei Hamburg setzt auf Digitaldruck.
Waldkirch
August Faller aus Waldkirch liefert als Faller Packaging Faltschachteln, Haftetiketten und Packungsbeilagen für die Pharmaindustrie.
Rheinbreitbach
Etikettierer, Inkjet-Direktdruck, Laserbeschriftung und Kennzeichnungssoftware für Verpackungen und Paletten, Familienbetrieb seit 1968.
Melsungen
CCL Faubel aus Melsungen kennzeichnet klinische Studien mit Booklet-Etiketten, Faltschachteln, Verblindungskonzepten und Smart Labels.
Heidenheim an der Brenz
Edelmann fertigt in Heidenheim Faltschachteln, Rigid Boxes, Packungsbeilagen und Nassklebeetiketten für Pharma, Kosmetik und Markenartikel.
Filderstadt
HERMA aus Filderstadt beschichtet Haftmaterial, produziert Etiketten und baut Etikettiermaschinen der Baureihen 400 und 500.
Marktredwitz
Digitaldruck für Rollenetiketten, Multilayer-Etiketten und Standbodenbeutel ohne Mindestmenge: Labelisten produziert in Marktredwitz und Thiersheim.
Eching
Etikettierer, Etikettendrucker und Plug-&-Play-Lösungen aus Eching, dazu die Software PID 3SIXTY sowie Etiketten und Thermotransferfolien.
Oberschleißheim
Die Schreiner Group aus Oberschleißheim fertigt Funktions- und Sicherheitsetiketten, RFID-Lösungen und Spezialetiketten für Pharma.
Etiketten tragen Pflichtangaben, Marke und Codierung. Technisch dominieren vier Familien. Haftetiketten bestehen aus Obermaterial, Kleber, Silikonschicht und Trägerpapier; ihren Schichtaufbau und die üblichen Klebstoffklassen beschreibt der Beitrag Selbstklebende Etiketten. Nassleimetiketten werden auf der Etikettiermaschine mit Kaltleim aufgebracht und sind bei Mehrwegflaschen verbreitet, weil sie sich in der Waschanlage ablösen. Rundum-Sleeves aus Schrumpffolie erlauben eine Dekoration über die gesamte Behälterkontur, wie der Artikel Sleeve-Verpackung zeigt. Beim Einlegeverfahren wird das Etikett im Spritzguss direkt mit dem Behälter verbunden; Verfahren und Recyclingfolgen behandelt der Beitrag In-Mould-Labeling.
Funktionale Sonderformen ergänzen das Spektrum: Mehrlagen- und Booklet-Etiketten für mehrsprachige Angaben, Sicherheits- und Verschlussetiketten mit Erstöffnungsnachweis, Thermotransfermaterial für die Kennzeichnung in der Linie, Etiketten mit integriertem Transponder.
Der Inhalt eines Etiketts ist häufig gesetzlich vorgegeben: für Lebensmittel durch die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, für Arzneimittel durch die Richtlinie 2001/83/EG samt Serialisierung nach Delegierter Verordnung (EU) 2016/161, für Gefahrstoffe durch die CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (Stand: September 2026). Maschinenlesbare Codes folgen den GS1-Spezifikationen; Aufbau und Prüfziffer erläutert der Beitrag EAN-Code.
Technisch zu spezifizieren sind Klebkraft auf dem konkreten Substrat, Temperatur- und Feuchtebeständigkeit, Kondenswasserfestigkeit bei Kühlware, Migrationsverhalten bei Lebensmittelkontakt, Rollenaufbau und Etikettenabstand für die Spendemaschine sowie die Ablösbarkeit im Recyclingprozess. Für Klebstoffe und Obermaterialien sind die Prüfmethoden des Branchenverbands FINAT üblich.
Zu unterscheiden sind Materialhersteller, die Haftverbunde in Rollen liefern, Etikettendruckereien mit Flexo-, Offset- und Digitalanlagen sowie Systemanbieter, die Etikett, Drucker und Spender gemeinsam anbieten. Im Verzeichnis stehen unter anderem die HERMA GmbH in Filderstadt, die Schreiner Group GmbH & Co. KG in Oberschleißheim, die All4Labels Group GmbH in Witzhave, die CCL Faubel GmbH in Melsungen, die Labelisten GmbH & Co. KG in Marktredwitz, die August Faller GmbH & Co. KG in Waldkirch, die Edelmann GmbH in Heidenheim an der Brenz, die NOVEXX Solutions GmbH in Eching sowie die Bluhm Systeme GmbH in Rheinbreitbach.
Verwandte Leistungen sind Etikettendruck, Etikettiermaschinen, Kennzeichnung und Codierung, Track & Trace und Serialisierung sowie Digitaldruck.
Digitaldruck spielt seine Vorteile bei kleinen Auflagen, vielen Varianten und häufigen Textänderungen aus, weil keine Druckwerkzeuge anfallen. Bei gleichbleibenden hohen Mengen bleibt Flexodruck meist günstiger.
Kritisch sind große, schwer ablösbare Etiketten auf Kunststoffbehältern sowie Materialkombinationen mit abweichender Dichte. Wasserlösliche Kleber und materialgleiche Obermaterialien verbessern die Sortierung.
Verantwortlich ist grundsätzlich das Unternehmen, das das Produkt in Verkehr bringt. Der Etikettenhersteller haftet für die korrekte Umsetzung der freigegebenen Druckdaten, nicht für deren rechtliche Richtigkeit.