Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm)
Berlin
Der bvdm vertritt die Druck- und Medienindustrie mit acht Landesverbänden, Tarifpolitik, Fachbereichen, eigenem Verlag und Branchenbericht.
15 Firmen
Berlin
Der bvdm vertritt die Druck- und Medienindustrie mit acht Landesverbänden, Tarifpolitik, Fachbereichen, eigenem Verlag und Branchenbericht.
Düsseldorf
Der BV Glas vertritt die deutsche Glasindustrie samt Behälterglasherstellern: Fachgruppen, Normung, Richtlinien und Branchenstatistiken aus Düsseldorf.
Berlin
Das dvi vernetzt in Berlin die gesamte Verpackungskette: Verpackungspreis, Verpackungskongress, Dresdner Verpackungstagung und eigene Akademie.
Berlin
Spitzenverband der Zellstoff- und Papierindustrie mit 100 Mitgliedern, Statistiken, Fachvereinigungen und Büros in Berlin, Gernsbach, Siegburg, Brüssel.
Frankfurt am Main
Der FFI vertritt die Faltschachtelindustrie seit 1948 mit Gremienarbeit, technischen Richtlinien, Kartondatenbank, Seminaren und Publikationen.
Darmstadt
Darmstädter Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit, Systemzuverlässigkeit und Kunststoffe mit Prüf-, Simulations- und Verpackungsprojekten.
Freising
Fraunhofer-Institut in Freising und Dresden: Verpackungsentwicklung, Migrations- und Permeationsprüfung, Haltbarkeitsprognose und Technikum.
Köln
GS1 Germany vergibt GTIN und GLN, setzt Barcode- und EDI-Standards, betreut Stammdatenqualität und schult über die Plattform GS1 Campus.
Bad Homburg
Wirtschaftsverband der Kunststoffverpackungsindustrie in Bad Homburg: 13 Fachgruppen, rund 300 Mitglieder, IK-Akademie, Leitfäden und Tagungen.
Freising
Die IVLV organisiert von Freising aus vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung zu Lebensmitteltechnologie und Verpackung mit 25 Forschungsstellen.
Heidenau
Gemeinnütziges Institut in Heidenau: Prüfung von Papier, Karton und Altpapier, Recyclingfähigkeitsbewertung, Ringversuche und Seminare.
Osnabrück
Hoheitlich tätige Stiftung in Osnabrück: Sie betreibt das Register LUCID, prüft verpackungsrechtliche Pflichten und schreibt den Mindeststandard fort.
Berlin
Der VDW bündelt 30 Wellpappenhersteller mit rund 100 Werken, führt Fachkommissionen und veröffentlicht Statistiken, Jahresbericht und Studien.
Düsseldorf
Düsseldorfer Verband der Metallverpackungsindustrie: Leitfäden zu Stahlfässern und Kronenkorken, Gefahrgutüberwachung und Rücknahmesystem KBS.
Berlin
Berliner Institut mit akkreditiertem Labor für Getränkeverpackungen: Glasbruchanalyse, Anlagenabnahmen, Etiketten, Verschlüsse und Schulungen.
Verbände und Institute erbringen Leistungen, die einzelne Betriebe kaum allein abbilden können. Dazu gehört erstens die Mitarbeit in der Normung: Die Regelwerke des Packungswesens entstehen in nationalen und europäischen Ausschüssen, etwa die Begriffsnorm DIN 55405 oder die Normenreihe DIN EN 13427 bis DIN EN 13432 zu Verpackung und Umwelt. Zweitens die Pflege branchenspezifischer Codes und Standards, darunter der FEFCO-ESBO-Code für Wellpappeverpackungen, der ECMA-Code für Faltschachteln und das Identifikationssystem mit GTIN und Anwendungsidentifikatoren. Drittens Forschung und Vorlaufentwicklung zu Materialien, Barrieren, Prozesstechnik und Prüfverfahren. Viertens Statistik und Marktbeobachtung, fünftens Aus- und Weiterbildung, sechstens die fachliche Begleitung von Gesetzgebungsverfahren.
Für Betriebe ist vor allem der Zugang zu Auslegungshilfen interessant, wenn neue Vorgaben in Kraft treten. Aktuell betrifft das die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) mit überwiegendem Geltungsbeginn am 12. August 2026 sowie die fortgeschriebenen Bewertungsgrundlagen nach § 21 Abs. 3 VerpackG (Stand: September 2026). Den Zusammenhang der deutschen und europäischen Regelungen beschreibt der Beitrag zu den Verpackungsgesetzen.
Materialverbände bündeln Hersteller eines Packstoffs und veröffentlichen technische Merkblätter und Branchenstatistiken; wer etwa Wellpappeformate oder Glasgebinde spezifiziert, findet dort die einschlägigen Kennwerte, ergänzt um die Grundlagenbeiträge zur Wellpappe und zur Glasverpackung. Branchenübergreifende Institute arbeiten anwendungsorientiert und stellen Prüf- und Laborkapazität bereit. Standardisierungsorganisationen verantworten Identifikations- und Datenstandards, ohne selbst Produkte herzustellen. Register- und Stiftungsstellen nehmen hoheitliche oder hoheitsnahe Aufgaben wahr und veröffentlichen verbindliche Kataloge. Bei der Nutzung lohnt der Blick darauf, ob eine Veröffentlichung eine rechtlich verbindliche Vorgabe, eine Norm oder eine Branchenempfehlung ist; die drei Kategorien haben unterschiedliche Bindungswirkung.
Branchenübergreifend tätig ist das Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi) in Berlin. Materialbezogen sind der Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) in Berlin, der Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) in Frankfurt am Main, die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. in Bad Homburg, DIE PAPIERINDUSTRIE e. V. in Berlin, der Bundesverband Glasindustrie e. V. in Düsseldorf und der Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) in Düsseldorf eingetragen. Für Druck und Medien steht der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) in Berlin. Anwendungsorientierte Forschung leisten die Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV) in Freising, das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising, das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt, die PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH in Heidenau und die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. in Berlin. Identifikations- und Prozessstandards betreut die GS1 Germany GmbH in Köln, Satz streichen (bzw. Aufzählung mit „...das Verpackungsregister führt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) in Osnabrück.“ ohne den ZSVR-Teilsatz enden lassen).kobilanz sowie Messen und Fachmedien.
In der Regel nicht. Bindend sind Gesetze und Verordnungen; Normen und Merkblätter gelten als anerkannte Regeln der Technik, sofern nicht ausdrücklich darauf verwiesen wird.
Ja, viele Institute bearbeiten Einzelaufträge und Verbundprojekte. Der Zugang über eine Industrievereinigung senkt bei Vorlaufforschung häufig den Aufwand.
In den Katalogen und Auslegungshinweisen der Zentralen Stelle Verpackungsregister sowie im Gesetzestext selbst.