HYBRID Software GmbH
Freiburg im Breisgau
Software für Verpackungs- und Etikettendruck: PDF-Editor PACKZ, Workflow-Plattform CLOUDFLOW und Artwork-Management, DACH-Standort Freiburg.
5 Firmen
Freiburg im Breisgau
Software für Verpackungs- und Etikettendruck: PDF-Editor PACKZ, Workflow-Plattform CLOUDFLOW und Artwork-Management, DACH-Standort Freiburg.
Hamburg
Hamburger Anbieter für Vorstufen-Software: Workflow-Automatisierung, PDF-Prüfung, Farbmanagement und Ausschießen samt Beratung und Support.
Kippenheim
Tiefdruckzylinder, Flexoformen, Prägewerkzeuge und grafische Leistungen aus Kippenheim, gegründet 1976 als Familienunternehmen.
Regensburg
Regensburger Softwarehaus mit Automatisierungssuiten je Druckmarkt, darunter eine eigene Suite für Etiketten, Sticker und Klebebänder.
Vreden
Tiefdruckzylinder, Präge- und Beschichtungswalzen, Schneid- und Rillwerkzeuge sowie Reproservices vom Standort Vreden im Westmünsterland.
Zwischen dem freigegebenen Verpackungsdesign und der ersten bedruckten Bahn liegt die Druckvorstufe. Sie übersetzt Gestaltung in produzierbare Daten und ist die Stelle, an der Fehler am günstigsten zu beheben sind. Zum Leistungsumfang gehören Reinzeichnung auf Basis des Stanzkonturplans, Montage und Nutzenaufteilung, Farbseparation und Sonderfarbdefinition, Trapping und Überfüllungen, Aufbereitung von Barcodes und Datamatrix-Codes, Weiß- und Lackformenaufbau, Verzerrungsberechnung für Flexoklischees und Sleeves sowie Proofherstellung und Freigabeworkflow.
Die Druckformherstellung schließt sich unmittelbar an: Belichtung und Verarbeitung von Photopolymerklischees, Gravur von Tiefdruckzylindern, Bereitstellung von Rasterwalzen und Werkzeugdaten. Weil Stanzkontur, Nutzen und Druckbild aufeinander abgestimmt sein müssen, arbeiten Vorstufe und Werkzeugbau eng zusammen. Wie das Bild anschließend auf Bogen oder Bahn gelangt, beschreiben die Beiträge zum Offsetdruck und zum Foliendruck; die konstruktive Grundlage für Nutzen und Rillung liefert der Eintrag zur Faltschachtel.
Datenübergabe erfolgt als PDF/X nach der Normenreihe ISO 15930; Prozesskennwerte für den Auflagendruck stehen in ISO 12647, der Digitalproof folgt ISO 12647-7 und wird unter Normlicht nach ISO 3664 beurteilt (Stand September 2026). Standarddatensätze für die Farbseparation beschreibt ISO 12640. Codes werden nach den GS1 General Specifications aufgebaut und ihre Lesbarkeit nach ISO/IEC 15416 bewertet; Details dazu erläutert der Beitrag zur Produktcodierung. Für Faltschachtelkonstruktionen sind die ECMA-Codes verbreitet, für Wellpappezuschnitte die FEFCO-Codes.
Bei der Auswahl eines Dienstleisters oder einer Software zählen Anbindung an bestehende Systeme über Schnittstellen, Versions- und Rechteverwaltung, nachvollziehbare Freigabehistorie, Prüfroutinen für Pflichttexte und Codes, Mehrsprachigkeit und Umgang mit Artworkvarianten. Bei regulierten Produkten ist der Freigabepfad dokumentationspflichtig: Pharmaverpackungen verlangen belegbare Änderungskontrolle, häufig im Rahmen einer Fertigung nach ISO 15378. Automatisierte Textprüfung ersetzt keine fachliche Kontrolle der Pflichtangaben, etwa nach Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 für Lebensmittel.
Das Feld umfasst Softwarehäuser für Vorstufen- und Workflowsysteme, Vertriebs- und Integrationspartner sowie Repro- und Druckformbetriebe mit eigener Gravur. Im Verzeichnis eingetragen sind HYBRID Software GmbH in Freiburg im Breisgau, OneVision Software AG in Regensburg und Impressed Computer Technologie Vertriebs GmbH in Hamburg auf der Softwareseite, Janoschka AG in Kippenheim und SAUERESSIG Vreden GmbH & Co. KG in Vreden für Repro und Druckformen.
Verwandte Leistungen sind Verpackungsdruck, Flexo- und Tiefdruck, Stanzformen und Werkzeuge, Verpackungssoftware und CAD sowie Verpackungsentwicklung und Design.
Monitor und Druck arbeiten mit unterschiedlichen Farbräumen. Verbindlich ist ein Proof nach Norm, beurteilt unter definiertem Normlicht, nicht die Bildschirmdarstellung.
Ein Flexoklischee wird beim Aufziehen auf den Zylinder gedehnt. Die Vorstufe rechnet das Motiv vorab in Umfangsrichtung kleiner, damit die Länge im Druck stimmt.
Bei vielen Artikelvarianten und häufigen Textänderungen rechnet sich eigene Kapazität mit Workflowsystem. Bei wenigen, stabilen Artikeln ist die externe Vergabe meist günstiger.