BEUMER Group GmbH & Co. KG
Beckum
Beckumer Technik für Linienende und Intralogistik: fillpac FFS, paletpac, robotpac, stretch hood A sowie Becherwerke und Sortiersysteme.
11 Firmen
Beckum
Beckumer Technik für Linienende und Intralogistik: fillpac FFS, paletpac, robotpac, stretch hood A sowie Becherwerke und Sortiersysteme.
Crailsheim
Roboterbasierte Verpackungsmaschinen aus Crailsheim: lightline mit Cartonpacker, Pickerline und Flowpacker sowie individuelle Turnkey-Anlagen.
Lübeck
Lübecker Abfülltechnik für Fest- und Leichtstoffe sowie Flüssigkeiten: Vakuumpacker, Big-Bag-Anlagen, Fassabfüllung und Palettierroboter.
Allmersbach im Tal
Produktions- und Verpackungsanlagen für Pharma, Medizintechnik und Consumer Care: Mikrodosierung, Bahnverarbeitung, Montage und Turnkey-Linien.
Oelde
Abfüll- und Verpackungssysteme für Schüttgüter aus Oelde: ROTO-PACKER, INTEGRA, ELEMENTRA und RADIMAT samt digitaler Plattform QUAT²RO.
Dettingen an der Erms
Horizontale Folien-, Flowpack- und Papierverpackungsmaschinen mit 3.000 bis 18.000 Takten pro Stunde aus Dettingen an der Erms.
Stutensee
Tubenfüller der FP-Serie, aseptische Abfüllung, Kartonierer, Robotik und Linienintegration für Pharma, Kosmetik und Food aus Stutensee.
Dortmund
Dortmunder Anlagenbauer für Getränke- und Lebensmittellinien: Füller, Etikettier- und Verpackungsmaschinen, PET-Behältertechnik und Turnkey-Projekte.
Kleve
Klever Anlagen für das Linienende: Schrumpfverpackung, Stretchhauben, Banderolierung, Palettierung, Fördertechnik und automatisiertes Auspacken.
Oelde
Komplette End-of-Line-Linien aus Oelde: Abfüllung von 12,5 bis 2000 kg, Hochleistungspalettierer, Ladungssicherung und Verladetechnik.
Ansbach
Roboterbasierte Verpackungs- und Palettieranlagen aus Ansbach: Unipicker, Unipacker, American-Case-Packer, Robot-Flexline und Robot-Palletizer.
Palettierer bilden aus Einzelgebinden stabile Ladeeinheiten, Depalettierer lösen sie wieder auf. Konventionelle Lagenpalettierer schieben eine vollständig vorgebildete Lage in einem Hub auf die Palette und erreichen damit gleichmäßig hohe Dauerleistungen bei wenigen Formaten. Portal- und Gantry-Systeme fahren in kartesischen Achsen und eignen sich für schwere Lasten und mehrere Palettierplätze. Gelenkarmroboter mit sechs Achsen sind formatflexibel, können Zwischenlagen und Palettenmagazine mitbedienen und lassen sich per Programm auf neue Packbilder umstellen. Für schnelle Primärverpackungen arbeiten Delta- und Pickerlinien mit Bildverarbeitung, im Grenzbereich zwischen Mensch und Maschine kollaborierende Roboter.
Über die Leistung entscheidet oft nicht der Roboter, sondern das Greifwerkzeug. Verbreitet sind Vakuum- und Flächensauggreifer für Kartons, Klammergreifer für Kisten, Gabel- und Schiebergreifer für ganze Lagen, Nadelgreifer für Säcke sowie Kombiwerkzeuge, die zugleich Zwischenlagen aufnehmen. Wie sehr die Handhabung der Ladeeinheit den Gesamtprozess bestimmt, zeigt der Beitrag zur effizienten Palettenbewegung im Verpackungsprozess.
Zu klären sind Gebindearten und -gewichte, Lagen- und Packbilder, Stapelhöhe, Palettentypen, Zwischenlagen, die Anzahl gleichzeitig zu bedienender Palettierplätze sowie die Rückführung leerer Träger. Genauso wichtig sind Flächenbedarf, Zugänglichkeit für Stapler, Störungsbehebung im laufenden Betrieb und die Frage, ob ein Formatwechsel per Rezept oder per Werkzeugtausch erfolgt. Mischpaletten und Filialkommissionierung verlangen deutlich mehr Softwareintelligenz als sortenreine Palettierung.
Normativ gilt für Palettierer und Depalettierer DIN EN 415-4 aus der Reihe zur Sicherheit von Verpackungsmaschinen, für Industrieroboter EN ISO 10218 Teil 1 und 2 und für kollaborierende Anwendungen ISO/TS 15066; sicherheitsbezogene Steuerungsfunktionen werden nach DIN EN ISO 13849-1 (Ausgabe 2023) ausgelegt, Schutzabstände nach DIN EN ISO 13857. Für Neuanlagen ist die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ab dem 20. Januar 2027 anzuwenden (Stand: September 2026). Auf der Packmittelseite bestimmen die Europalette nach UIC-Norm 435-2 mit dem Grundmaß 1200 × 800 mm sowie Stauchprüfungen gefüllter Packstücke nach DIN EN ISO 12048 die zulässige Beladung; Grundlagen dazu liefert der Beitrag zur Stapeleinheit und zum Stapelfaktor.
Für Sack-, Sammel- und Schwerlastpalettierung sind die BEUMER Group (Beckum), Möllers Packaging Technology (Oelde), HAVER & BOECKER (Oelde), GREIF-VELOX (Lübeck), MSK Verpackungs-Systeme (Kleve) und transnova-RUF Verpackungs- und Palettiertechnik (Ansbach) eingetragen. In Getränkelinien palettiert KHS (Dortmund). Gerhard Schubert (Crailsheim) arbeitet mit Robotik in der Primär- und Sekundärverpackung, Harro Höfliger (Allmersbach im Tal) und IWK Verpackungstechnik (Stutensee) setzen Handhabungsrobotik in regulierten Branchen ein, Hugo Beck (Dettingen an der Erms) in Folienverpackungslinien. Weitere Träger wie die Boxpalette stellen eigene Anforderungen an Greifer und Lagenbildung.
Verwandte Leistungen sind Fördertechnik, Umreifungs- und Stretchmaschinen, Ladungsträger und Behältermanagement, Automatisierung und Sensorik sowie Paletten und Holzverpackungen.
Bei wenigen Formaten und hoher Dauerleistung bleibt der Lagenpalettierer überlegen. Sobald viele Artikel, wechselnde Packbilder oder mehrere Palettenplätze zusammenkommen, spielt der Roboter seine Flexibilität aus.
Sie muss Transport, Umschlag und Lagerung ohne Verformung überstehen. Über Lagenverband, Zwischenlagen und anschließende Sicherung entscheidet der Einzelfall; Verfahren dazu beschreibt der Beitrag zur Palettensicherung.
Nur wenn die Risikobeurteilung der konkreten Anwendung das belegt. Maßgeblich sind Kraft- und Druckgrenzen, Geschwindigkeit, Werkzeuggeometrie und Traglast, nicht die Bauart des Roboters allein.