Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Gründung
- 1892
- Geschäftsführung
- Roland Klein
- Handelsregister
- Amtsgericht Braunschweig, HRA 14344
- Standorte
- Vechelde (Hauptsitz, 20.000 m² seit 2012)
- Zertifizierungen
- BAM GGR-001, DIN EN ISO 9001:2015, Entsorgungsfachbetrieb (EfB)
- Branchen
- Chemie und Agrar
- Verfahren
- Rekonditionierung, Rebottling
- Materialien
- PE, Stahlblech, Faser- und Hartpapier
IBC-Container, PE- und Stahlfässer sowie Fibertrommeln bilden das Geschäft der Gerhard Klein Verpackungen GmbH & Co. KG in Vechelde. Das Familienunternehmen besteht seit 1892 und wird in vierter Generation geführt. Es handelt mit den Gebinden, nimmt sie zurück und rekonditioniert sie. Einsatzbereiche der Gebinde sind unter anderem die chemische, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie sowie die Agrarchemie.
Die IBC stammen unter anderem von den Marken Werit, Mauser und Schütz und sind auch als rekonditionierte RE-IBC oder als rebottelte REBO-IBC erhältlich. Das Fassprogramm umfasst PE-Deckelfässer und PE-Spundfässer sowie Stahlblechfässer und Stahlspanndeckelfässer. Faser- und Hartpapiertrommeln kommen unter anderem bei Kabel- und Klebstoffanwendungen zum Einsatz. Hinzu kommen eine Gefahrgut-Box für den Gefahrguttransport und Auffangwannen für die Lagerung von Fässern und IBC.
Das Unternehmen ist ein von der BAM auditierter und von der Überwachungsgemeinschaft ÜWG überwachter Betrieb, der Gefahrgutverpackungen nach BAM-GGR-001 bearbeitet und verkauft, und seit 2013 zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Ergänzend liegt eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 vor. Zu den Verfahren im Haus zählen die Rekonditionierung und das Rebottling gebrauchter Gebinde.
Der Betrieb wurde 1892 in Schlesien gegründet, 1939 übernahm ihn die zweite Generation der Familie. 1948 folgte der Wiederaufbau in Braunschweig, 1995 der Übergang in die vierte Generation. 2012 kam der Standort Vechelde mit 20.000 Quadratmetern hinzu.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| IBC-Container | IBC und Großgebinde | Container von 330 bis 1000 Liter, auch als ineinander stapelbare Conipac-IBC, als Poly-IBC oder rekonditioniert und rebottelt. |
| PE- und Stahlfässer | IBC und Großgebinde | PE-Deckelfässer und PE-Spundfässer sowie Stahlblechfässer und Stahlspanndeckelfässer aus dem Handelsprogramm. |
| Fibertrommeln | IBC und Großgebinde | Trommeln aus Faser- und Hartpapier, unter anderem für Kabel und Klebstoffe. |
| Gefahrgut-Box | IBC und Großgebinde | Spezialgebinde, das für den Transport von Gefahrgut vorgesehen ist. |
| Auffangwannen | IBC und Großgebinde | Zubehör für die Lagerung von Fässern und IBC-Containern. |
| Zubehör und Werkzeuge für IBC und Fässer | IBC und Großgebinde | Adapter, Spunde, Werkzeuge, Auslaufhähne und PE-Inliner für Container und Fässer. |
| Entsorgung von IBC und Fässern | Recycling und Entsorgung | Entsorgung nicht mehr aufarbeitbarer IBC-Container und Fässer als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. |
Häufige Fragen
Welche Gebinde umfasst das Sortiment?
Neben IBC-Containern, Fässern und Fibertrommeln führt das Unternehmen Stahlblech-Hobbocks mit 30, 60 und 110 Litern, Stahlblech-Kannen, Draht- und Kabelfässer sowie Hotmelt- und All-Fiber-Trommeln. PE-Deckelfässer gibt es mit 30 bis 220 Litern, die Gefahrgut-Box aus Wellpappe dient zum Verpacken gefährlicher Abfälle.
Worin unterscheiden sich RE-IBC und REBO-IBC?
Beim RE-IBC wird der gebrauchte Container getrocknet, auf Dichtheit geprüft und der Auslaufhahn neu versiegelt; rekonditionierte IBC gibt es von Mauser, Schütz und Werit. Beim REBO-IBC wird nach eigener BAM-Zulassung das gebrauchte Gestell aufbereitet und mit einem neuen Original-Innenbehälter bestückt, sodass das Füllgut nur mit der neuen Blase in Kontakt kommt.
Welche Nachweise liegen für den Gefahrgutbereich vor?
Das Unternehmen wird von der BAM über einen Überwachungsvertrag auditiert und von der Überwachungsgemeinschaft ÜWG überwacht. Die Zulassung nach BAM-GGR-001 umfasst die Wiederaufarbeitung und Rekonditionierung von Verpackungen, die Reparatur mit anschließender Prüfung sowie die regelmäßige Wartung von IBC; geprüfte Gefahrgutverpackungen tragen das Kurzzeichen GKB.
Wofür werden die Fibertrommeln eingesetzt?
Fibertrommeln aus mehrlagig gewickeltem Kraftpapier werden in der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsmittelindustrie, in der Agrarchemie, der Metallverarbeitung und der Farbstoffindustrie eingesetzt und sind größtenteils nach UN-Empfehlungen geprüft und zugelassen. Hartpapiertrommeln sind mit Durchmessern von 100 bis 650 mm lieferbar.
Wie lange besteht das Unternehmen bereits?
Seit 1892. Schon der Gründer verkaufte neue und arbeitete gebrauchte Verpackungsmittel auf, etwa Fässer für Mineralölfirmen sowie Heringstonnen und Weinfässer für die Lebensmittelindustrie. 1964 ging die Leitung an die dritte Generation; auf dem Gelände in Vechelde stehen rund 4.000 Quadratmeter Hallen- und 390 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung.