Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1906
- Mitarbeiter
- 1.107 (2025)
- Standorte
- 7 Standorte, Produktion in Filderstadt und Deizisau
- Zertifizierungen
- ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, FSC, EUTR
- Mitgliedschaften
- UN Global Compact, Science Based Targets initiative, Cycle4green
- Umsatz
- 447 Millionen Euro (2025)
- Kapazität
- 1,2 Milliarden Quadratmeter Haftmaterial pro Jahr
- Branchen
- Lebensmittel, Pharma und Healthcare, Kosmetik, Industriegüter, Non-Food und Haushalt
Die HERMA GmbH mit Sitz in Filderstadt deckt die Kennzeichnungskette in drei Stufen ab: Haftmaterial, Etikett und Etikettiermaschine. Für Einkäufer aus Lebensmittelindustrie, Pharma und Healthcare, Kosmetik, Chemie, Industriegütern, E-Commerce und dem Non-Food-Bereich bedeutet das, Trägermaterial, fertiges Etikett und Applikationstechnik über denselben Hersteller zu beschaffen.
Das Haftmaterialprogramm umfasst gestrichene und ungestrichene Papiere, Thermopapiere und Sonderqualitäten wie Weinpapiere sowie PE-, PP- und PET-Folien in beschichteter und unbeschichteter Ausführung. Die Haftklebstoffe entwickelt das Unternehmen selbst, darunter HERMAsuperTack in permanenter, abziehbarer und semi-permanenter Einstellung. Bei den Etiketten stehen unbedruckte Rollen, Bögen und Leporello, fortlaufend nummerierte Barcode-Etiketten, Versand- und Palettenetiketten für Paketdienste und Logistik sowie GHS-Etiketten mit Seewasserbeständigkeit nach BS 5609 bereit. Ablösbare Wash-off-Etiketten und Etiketten aus Rezyklatfolie und Recyclingpapier bilden die materialsparende Linie. Die Etikettiertechnik liefert Etikettierer und Maschinen der Baureihen HERMA 400 und HERMA 500.
Das Unternehmen beschäftigte 2025 1.107 Personen bei 447 Millionen Euro Umsatz und führt sieben Standorte. Produziert wird in Filderstadt und Deizisau. Eine 2020 in Betrieb genommene Beschichtungsanlage für 90 Millionen Euro hob die Kapazität auf 1,2 Milliarden Quadratmeter Haftmaterial pro Jahr. Ausgewiesen sind ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, FSC und EUTR. Mitgliedschaften bestehen im UN Global Compact, in der Science Based Targets initiative und bei Cycle4green.
Heinrich Hermann gründete das Unternehmen 1906 und verkaufte die ersten Etiketten an Daimler. 1951 brachte HERMA als erstes deutsches Unternehmen selbstklebende Etiketten unter der Marke arco heraus, 1960 folgte mit dem Modell F die erste elektrische Etikettiermaschine, 1999 der Einsatz der Curtain-Coating-Technologie. 2019 führte das Unternehmen alle Geschäftsbereiche in Filderstadt zusammen.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Haftmaterial auf Papierbasis | Etiketten | Gestrichene und ungestrichene Papiere, Thermopapiere und Sonderqualitäten wie Weinpapiere. |
| Haftmaterial auf Folienbasis | Etiketten | PE-, PP- und PET-Folien in beschichteter und unbeschichteter Ausführung. |
| Haftklebstoffe | Klebstoffe | Selbst entwickelte Klebstoffe wie HERMAsuperTack in permanenter und abziehbarer Einstellung. |
| Blanko- und Barcode-Etiketten | Etiketten | Unbedruckte Etiketten auf Rollen, Bögen und Leporello sowie nummerierte Barcode-Etiketten. |
| Versand- und Palettenetiketten | Etiketten | Etiketten für Paketdienste und Palettenkennzeichnung in der Logistik. |
| Gefahrstoffetiketten nach BS 5609 | Etiketten | GHS-Etiketten mit Seewasserbeständigkeit für Chemie und Gefahrgut. |
| Wash-off- und Rezyklat-Etiketten | Nachhaltige Materialien | Ablösbare Wash-off-Etiketten sowie Etiketten aus Rezyklatfolie und Recyclingpapier. |
| Etikettiermaschinen | Etikettiermaschinen | Etikettierer und Maschinen der Baureihen HERMA 400 und HERMA 500. |
Häufige Fragen
Was stellt HERMA her?
HERMA beschichtet Haftmaterial auf Papier- und Folienbasis, entwickelt eigene Haftklebstoffe, produziert Blanko-, Barcode-, Versand-, Paletten- und Gefahrstoffetiketten und baut Etikettiermaschinen.
Welche Kapazität hat die Beschichtung?
Eine 2020 für 90 Millionen Euro errichtete Beschichtungsanlage hob die Kapazität auf 1,2 Milliarden Quadratmeter Haftmaterial pro Jahr. Die Curtain-Coating-Technologie setzt das Unternehmen seit 1999 ein.
Wo produziert HERMA?
Der Sitz liegt in Filderstadt, ein weiteres Werk in Deizisau, wo seit 2008 die Etikettiermaschinen entstehen. Insgesamt nennt das Unternehmen sieben Standorte.
Welche Zertifizierungen hat HERMA?
Ausgewiesen sind ISO 9001, ISO 14001, ISO 50001, FSC und EUTR. Mitgliedschaften bestehen im UN Global Compact, in der Science Based Targets initiative und bei Cycle4green.
Seit wann besteht HERMA?
Heinrich Hermann gründete das Unternehmen 1906. Selbstklebende Etiketten kamen 1951 unter der Marke arco auf den Markt, die erste elektrische Etikettiermaschine 1960.