buhl-paperform GmbH
Burbach
buhl-paperform in Burbach fertigt Fasergussformteile und Papierpolster aus Recyclingpapier, individuell konstruiert oder ab Lager.
4 Firmen
Burbach
buhl-paperform in Burbach fertigt Fasergussformteile und Papierpolster aus Recyclingpapier, individuell konstruiert oder ab Lager.
Köln
PAPACKS entwickelt und produziert Faserguss-Verpackungen aus Papier-, Holz- und Hanffasern, mit Werken in Arnstadt, München und Appingedam.
Lohne (Oldenburg)
Pöppelmann fertigt in Lohne im Geschäftsbereich FAMAC Eimer, Schalen, Becher, Verschlüsse, Ausgießer und Mehrwegbehälter aus Kunststoff.
Metzingen
Metzinger Anbieter von Schutzverpackung mit Papier-, Luft- und Schaumpolstern, Verpackungschips, Formteilen aus EPS und EPP sowie Thermoboxen.
Faserguss entsteht aus einer wässrigen Suspension von Altpapier, Frischzellstoff oder Einjahrespflanzenfasern, die über ein Formsieb abgesaugt und anschließend getrocknet wird. Vier Verfahrensstufen sind üblich: dickwandige Formteile mit rauer Oberfläche für Transportschutz, transfergeformte Teile mit glatterer Sichtseite für Eierverpackungen und Trays, thermogeformte Teile mit engen Toleranzen und scharfen Kanten für Konsumgüterpräsentation sowie nachbearbeitete Ausführungen mit Beschichtung, Prägung oder Druck. Ergänzend fertigen Anbieter Papierformteile aus Zuschnitten, die durch Stanzen und Falten entstehen, sowie Wabenstrukturen als flächige Polsterelemente.
Typische Anwendungen sind Geräteeinlagen für Elektronik, Flaschenträger, Kosmetiktrays, Einsätze für Ersatzteile und Schalen für Obst und Convenience. Die Einordnung des Werkstoffs in das Spektrum papierbasierter Packmittel beschreibt der Beitrag Papierverpackung.
Faserguss ersetzt häufig Kunststoffschaum. Dafür muss die Polsterfunktion belegt sein: Fallprüfungen nach DIN EN ISO 2248 und Prüfpläne nach DIN EN ISO 4180 zeigen, ob die Geometrie die Stoßenergie ausreichend aufnimmt; die Grundlagen dieser Schutzfunktion behandelt der Artikel Pufferverpackung. Ein wirtschaftlicher Vorteil liegt im Leerhandling, weil viele Formteile ineinander greifen; die Systematik dahinter erläutert der Beitrag Nestbarkeit.
Weitere Kriterien sind Werkzeugkosten und Vorlaufzeit, Wandstärkentoleranzen, Restfeuchte und Maßhaltigkeit im Klima, Oberflächenqualität auf der Sichtseite sowie Farbgebung ohne Beschichtung. Beim Lebensmittelkontakt gelten die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und für Papier und Karton die BfR-Empfehlung XXXVI; die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) beschränkt zudem per- und polyfluorierte Substanzen in Lebensmittelkontaktverpackungen oberhalb festgelegter Schwellen (Stand: September 2026). Wer Umweltvorteile bewirbt, ist an die Richtlinie (EU) 2024/825 gebunden, anzuwenden ab 27. September 2026; welche Kriterien belastbar sind, ordnet der Beitrag Nachhaltige Verpackungen ein.
Die Anbieterstruktur umfasst Faserguss-Werke mit eigenen Formenbau, Kunststoffverarbeiter, die faserbasierte Linien aufgebaut haben, und Systemanbieter für Schutzverpackung mit gemischtem Materialportfolio. Im Verzeichnis geführt sind die PAPACKS Sales GmbH in Köln, die buhl-paperform GmbH in Burbach, die Pöppelmann GmbH & Co. KG in Lohne und die Storopack Hans Reichenecker GmbH in Metzingen.
Verwandte Leistungen sind Schaumstoff und Polsterverpackungen, Wellpappe, Nachhaltige Materialien, Verpackungsentwicklung und Design sowie Versandverpackungen.
Sie liegen unter denen von Spritzgusswerkzeugen, aber über denen einer Stanzform für Wellpappe. Genaue Angaben machen Anbieter erst nach Prüfung der Geometrie, der Entformbarkeit und der geplanten Jahresmenge.
Nur mit geeigneter Barriere oder Ausrüstung. Da fluorhaltige Ausrüstungen zunehmend beschränkt werden, kommen wasserbasierte Dispersionen und Papierlaminate zum Einsatz, deren Konformität nachzuweisen ist.
Unbeschichtete Formteile gehören in die Altpapiersammlung. Beschichtete oder laminierte Varianten sind je nach Aufbau anders zu bewerten, weshalb der Anbieter eine Aussage zur Recyclingfähigkeit liefern sollte.