Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Gründung
- 1872
- Mitarbeiter
- rund 4.800 in Europa
- Standorte
- 38 Standorte in Europa, davon 5 Papierfabriken und 33 Wellpappwerke
- Zertifizierungen
- FSC, PEFC, ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001, FSSC 22000, BRCGS, ISEGA
- Umsatz
- 2,0 Milliarden Euro (2025)
- Geschäftsfelder
- Recycling, Papier, Verpackung, Displays
- Branchen
- Lebensmittel, Getränke, Industriegüter, E-Commerce, Non-Food und Haushalt
Die Papierfabrik Palm GmbH & Co. KG mit Sitz in Aalen deckt drei Stufen derselben Kette ab: Altpapiererfassung, Papiererzeugung und Wellpappenverarbeitung. Einkäufer erhalten deshalb entweder Rohpapier für die eigene Weiterverarbeitung oder fertige Transport- und Verkaufsverpackungen für Lebensmittel, Getränke, Industriegüter, den Onlinehandel sowie Non-Food und Haushalt.
Im Papierbereich entstehen Testliner und Wellenstoff aus 100 Prozent Altpapier, unter anderem auf der Papiermaschine PM 5 in Aalen, sowie Zeitungsdruckpapier aus den Werken Wörth am Rhein und King’s Lynn. Der Verpackungsbereich verarbeitet Wellpappe von wenigen Zentimetern Kantenlänge bis zu Containern aus Schwerwellpappe mit bis zu 3,5 Kubikmetern Volumen. Individuell konstruierte Verpackungen entstehen vom Prototyp bis zur Millionenauflage, bedruckt von einfarbigem Logodruck bis zu siebenfarbigen Motiven. Das Displayprogramm umfasst Trennwände, Clackdisplays, Bodenaufsteller, Palettendisplays sowie Regal- und Schüttendisplays. Die Lösung Shelf Star dient gleichzeitig Transport und Regalpräsentation, auch im Kühlbereich. Zwei Recyclinggesellschaften in Deutschland und Großbritannien beschaffen den Altpapierrohstoff.
Das Unternehmen führt 38 europäische Standorte mit fünf Papierfabriken und 33 Wellpappwerken, rund 4.800 Beschäftigte und für 2025 einen Umsatz von 2,0 Milliarden Euro. Die Jahreskapazität liegt bei rund 1,7 Millionen Tonnen Wellpappenrohpapier und rund einer Million Tonnen Zeitungsdruckpapier. Zertifiziert ist Palm unter anderem nach FSC, PEFC, ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001, FSSC 22000, BRCGS, ISEGA, TISAX, Blauer Engel und EU Ecolabel.
1872 erwarb Adolf Palm eine Fabrik und begann mit Papier aus Sekundärfasern. 1968 lief die erste deutsche Testliner-Papiermaschine an, 1979 folgte mit dem Wellpappwerk Bruchsal der Einstieg in die Verarbeitung. 2021 ging die PM 5 in Aalen mit 10,90 Meter Arbeitsbreite in Betrieb.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Wellpappenrohpapier | Wellpappe | Testliner und Wellenstoff aus 100 Prozent Altpapier, unter anderem von der PM 5 in Aalen. |
| Zeitungsdruckpapier | Wellpappe | Grafische Papiere aus Altpapier aus den Werken Wörth am Rhein und King's Lynn. |
| Wellpappe und Wellpappformate | Wellpappe | Formate von wenigen Zentimetern bis zu Schwerwellpappe-Containern mit 3,5 Kubikmetern. |
| Transport- und Verkaufsverpackungen | Wellpappe | Individuell konstruierte Verpackungen vom Prototyp bis zur Millionenauflage. |
| Bedruckte Verpackungen | Verpackungsdruck | Druck von einfarbigem Logodruck bis zu siebenfarbigen Motiven. |
| Display-Systeme | Wellpappe | Trennwände, Clackdisplays, Bodenaufsteller, Palettendisplays sowie Regal- und Schüttendisplays. |
| Shelf Star | Wellpappe | Verpackung für Transport und Präsentation in Regalen und Kühlabteilungen zugleich. |
| Altpapiererfassung und Recycling | Recycling und Entsorgung | Zwei Recyclinggesellschaften beschaffen Altpapier für die eigenen Papierfabriken. |
Häufige Fragen
Was stellt die Papierfabrik Palm her?
Palm erzeugt Wellpappenrohpapier und Zeitungsdruckpapier aus Altpapier und verarbeitet Wellpappe zu Transport- und Verkaufsverpackungen, Schwerwellpappe-Containern und Displays. Eigene Recyclinggesellschaften beschaffen den Rohstoff.
Wo produziert Palm?
Der Sitz ist Aalen. Insgesamt sind 38 europäische Standorte mit fünf Papierfabriken und 33 Wellpappwerken angegeben, darunter Werke in Wörth am Rhein, Eltmann, King's Lynn und Descartes.
Welche Zertifizierungen hat Palm?
Belegt sind unter anderem FSC, PEFC, ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 50001, FSSC 22000, BRCGS, ISEGA, TISAX, EcoVadis sowie Blauer Engel und EU Ecolabel.
Welche Kapazität hat die Papiererzeugung?
Das Unternehmen nennt rund 1,7 Millionen Tonnen Wellpappenrohpapier und rund eine Million Tonnen Zeitungsdruckpapier pro Jahr. Der Umsatz lag 2025 bei 2,0 Milliarden Euro.
Seit wann besteht das Unternehmen?
Adolf Palm erwarb 1872 eine Fabrik und begann mit Papier aus Sekundärfasern. 1968 lief die erste deutsche Testliner-Maschine an, 1979 begann mit Bruchsal die Wellpappenverarbeitung.