All4Labels Group GmbH
Witzhave
Haftetiketten, Shrink Sleeves, In-Mould-Labels und flexible Verpackungen: Die Gruppe aus Witzhave bei Hamburg setzt auf Digitaldruck.
51 Firmen
Witzhave
Haftetiketten, Shrink Sleeves, In-Mould-Labels und flexible Verpackungen: Die Gruppe aus Witzhave bei Hamburg setzt auf Digitaldruck.
Berlin
PET-Flaschen, Preforms, Verschlüsse und Tuben: ALPLA betreibt in Deutschland 21 Standorte, darunter das Werk Berlin; Konzernsitz ist Hard in Österreich.
Glückstadt
ASP in Glückstadt produziert und handelt Europaletten, Chemie- und Sonderpaletten und baut Holzkisten und Transportkisten für den Export.
Waldkirch
August Faller aus Waldkirch liefert als Faller Packaging Faltschachteln, Haftetiketten und Packungsbeilagen für die Pharmaindustrie.
Lengerich
Bischof+Klein aus Lengerich fertigt Säcke, Beutel, Rollenware, Reinraumverpackungen und technische Folien aus Kunststoff.
Limburg an der Lahn
Die Blechwarenfabrik Limburg fertigt Weißblechkanister, Ringdosen, Blechflaschen, konische Eimer und Aerosoldosen für technische Füllgüter.
Rheinbreitbach
Etikettierer, Inkjet-Direktdruck, Laserbeschriftung und Kennzeichnungssoftware für Verpackungen und Paletten, Familienbetrieb seit 1968.
Burbach
buhl-paperform in Burbach fertigt Fasergussformteile und Papierpolster aus Recyclingpapier, individuell konstruiert oder ab Lager.
Melsungen
CCL Faubel aus Melsungen kennzeichnet klinische Studien mit Booklet-Etiketten, Faltschachteln, Verblindungskonzepten und Smart Labels.
Herzebrock-Clarholz
Kunststoffpaletten von der H-Palette bis zur Schwerlastpalette, dazu Großladungsträger, Gefahrgutbehälter, Müllgroßbehälter und Metallumformung.
Heidenheim an der Brenz
Edelmann fertigt in Heidenheim Faltschachteln, Rigid Boxes, Packungsbeilagen und Nassklebeetiketten für Pharma, Kosmetik und Markenartikel.
Bad Oeynhausen
Fixier- und Membranverpackungen der Systeme Emba-Flex, Emba-Quick und Emba-Swing aus Bad Oeynhausen, abgesichert durch definierte Falltests.
Öhringen
Envases Öhringen fertigt Metallverpackungen für Lebensmittel, Getränke und technische Füllgüter als deutsches Werk der Envases Group.
Sehnde
Industrieverpackung nach HPE-Standard, Holzpackmittel aus eigener Fertigung und IPPC-Behandlung in eigenen Trockenkammern, dazu Werksverpackung und Lager.
Düsseldorf
Gerresheimer aus Düsseldorf fertigt Primärverpackungen aus Glas und Kunststoff, Drug-Delivery-Systeme und Kosmetikverpackungen.
Bergneustadt
GIZEH Verpackungen aus Bergneustadt fertigt Becher, Schalen, Dosen und PET-Behälter für Lebensmittel samt eigener Dekoration.
Hermeskeil
H.A.S.E. Holzwerk fertigt EPAL-Europaletten, Chemie-, Industrie- und Sonderpaletten sowie Schnittholz und betreibt eigene IPPC-Trocknung.
Tettau (Kleintettau)
HEINZ-GLAS in Kleintettau fertigt Flakons und Tiegel für Parfum und Kosmetik, Glasverschlüsse, Kunststoffkappen und Veredelung.
Filderstadt
HERMA aus Filderstadt beschichtet Haftmaterial, produziert Etiketten und baut Etikettiermaschinen der Baureihen 400 und 500.
Biberach/Baden
Faltschachteln, Blisterkarten, Displays und Druckveredelung aus Biberach in Baden: Der Familienbetrieb besteht seit 1938 im Schwarzwald.
Remshalden
Wellpappenrohpapier, Faltschachteln, Trays und Displays aus einer Hand: Klingele produziert an 30 Werken in zwölf Ländern, Sitz ist Remshalden.
Marktredwitz
Digitaldruck für Rollenetiketten, Multilayer-Etiketten und Standbodenbeutel ohne Mindestmenge: Labelisten produziert in Marktredwitz und Thiersheim.
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Polsterverpackung aus Myzel-Verbundmaterial: myco s.r.o. aus Brno in Tschechien fertigt SafePads, 4Pack und FixPack als Schaumstoff-Ersatz.
Eching
Etikettierer, Etikettendrucker und Plug-&-Play-Lösungen aus Eching, dazu die Software PID 3SIXTY sowie Etiketten und Thermotransferfolien.
Fürth
Online-Druckerei mit eigener Verpackungskategorie: konfigurierbare Kartonagen, Wellpappe, Lebensmittelverpackungen und Beutel ab 100 Stück.
Worms
Faltschachteln, Versandkartons, Etiketten und Beipackzettel ab Stückzahl 1: PackEx produziert lasergeschnitten in Worms, Express in 72 Stunden.
Köln
Flexible Verpackungen vollflächig bedruckt, konfiguriert mit 3D-Vorschau und Design-Check, ab 500 Beuteln je Design, Produktion in Europa.
Tornesch
Panther Packaging fertigt in Tornesch und vier weiteren Werken Wellpappverpackungen, Displays und großflächig bedruckte Flexo-Preprintware.
Köln
PAPACKS entwickelt und produziert Faserguss-Verpackungen aus Papier-, Holz- und Hanffasern, mit Werken in Arnstadt, München und Appingedam.
Morbach
Papier-Mettler aus Morbach fertigt Tragetaschen, Beutel, Versandtaschen und Serviceverpackungen aus Papier und Kunststoff.
Aalen
Die Papierfabrik Palm in Aalen verbindet Altpapiererfassung, Rohpapiererzeugung und Wellpappenverarbeitung zu Verpackungen und Displays.
Südliches Anhalt OT Weißandt-Gölzau
Folienextrusion in Weißandt-Gölzau: Hand-, Maschinen- und Pre-Stretch-Folien, Schrumpf-, Banderolier- und FFS-Folien sowie Laminier- und Etikettenfolien.
Landau in der Pfalz
Progroup aus Landau in der Pfalz erzeugt Wellpappenrohpapier und Wellpappformate und betreibt dazu eigene Kraftwerke und Speditionsleistungen.
Lohne (Oldenburg)
Pöppelmann fertigt in Lohne im Geschäftsbereich FAMAC Eimer, Schalen, Becher, Verschlüsse, Ausgießer und Mehrwegbehälter aus Kunststoff.
Mannheim
RKW SE extrudiert in Mannheim und 15 weiteren Werken FFS- und Schrumpffolien, Agrarfolien, technische Folien und Vliesstoffe.
Northeim
Unter der Marke THIMM entstehen in Northeim Wellpappverpackungen, Versandkartons und Displays samt Digital-, Flexo- und Preprintdruck.
Reilingen
Formteile und Transportverpackungen aus EPS, EPP, Neopor und E-TPU sowie THERMOCON-Thermoverpackungen für temperaturempfindliche Sendungen.
Mainz
Die SCHOTT AG in Mainz fertigt Spezialglas, FIOLAX-Glasrohre für Pharmapackmittel sowie analytische und beratende Leistungen.
Oberschleißheim
Die Schreiner Group aus Oberschleißheim fertigt Funktions- und Sicherheitsetiketten, RFID-Lösungen und Spezialetiketten für Pharma.
Selters (Westerwald)
Schütz aus Selters im Westerwald fertigt IBC, Fässer und Kanister und holt gebrauchte Behälter über den Ticket Service zur Aufarbeitung zurück.
Hamburg
Wellpappe, Faltschachteln, Displays und Containerboard aus 38 deutschen Standorten: Smurfit Westrock Deutschland steuert das Geschäft aus Hamburg.
Bielefeld
Bielefelder Hersteller von Papierpolstersystemen, Packpapieren, Wellpappe und Kartonagen, dazu Kantenschutz, Klebebänder und eigene Packplatzmaschinen.
Metzingen
Metzinger Anbieter von Schutzverpackung mit Papier-, Luft- und Schaumpolstern, Verpackungschips, Formteilen aus EPS und EPP sowie Thermoboxen.
Erlenmoos
Hochbarrierefolien, Monomaterial-Strukturen und Medizinverpackungen mit eigenem Flexo- und Tiefdruck, gefertigt in Oberschwaben seit 1964.
Radebeul
Betreiber mehrerer Online-Druckshops aus Radebeul, darunter print24 mit Faltschachteln, Versandschachteln, Tragetaschen und Food-Boxen.
Forchheim
Das Wellpappenwerk Forchheim fertigt Verkaufs- und Transportverpackungen, Getränketrays und den Kleinladungsträger Nova-KLT aus Wellpappe.
Altenkirchen (Westerwald)
WERIT aus Altenkirchen im Westerwald fertigt IBC, Kanister, Stapelboxen und Kunststoffpaletten und rekonditioniert gebrauchte Behälter.
Steinbach am Wald
Wiegand-Glas aus Steinbach am Wald fertigt Flaschen, Konservengläser und PET-Behälter und betreibt eigenes Glas- und PET-Recycling.
Walsrode
Thermoform-, Deckel- und Schlauchbeutelfolien sowie vorgefertigte Beutel: Walsrode ist die größte Einheit der finnischen Wipak-Gruppe.
Backnang
Online-Shop aus Backnang mit Kartonagen, Versandtaschen, Gastronomieverpackungen, Doypacks, Graskarton und Etiketten auf Rolle.
Damme
Zerhusen Kartonagen erzeugt in Damme Wellpappe, verarbeitet sie zu Kartonagen und druckt in Digital, Flexo und sechsfarbigem Offset.
Packmittel sind das Bauteil, das am Ende beim Empfänger ankommt. Die Rubrik führt Hersteller aller wesentlichen Packstoffgruppen: Papier und Karton, Wellpappe, Kunststofffolien, Hohlkörper, Glas, Metall, Holz sowie Formteile aus Faserguss und Schaumstoff. Welcher Packstoff passt, entscheidet sich an fünf Größen: Schutzfunktion über die gesamte Transportkette, Maschinengängigkeit auf der vorhandenen Linie, Bedruckbarkeit, Recyclingfähigkeit und Stückkosten einschließlich Volumen- und Gewichtsanteil im Versand. Jede Verschiebung an einer dieser Größen wirkt auf die anderen zurück.
Faserbasierte Packmittel dominieren Transport und Versand. Wellpappe wird nach Wellenart und Zahl der Lagen unterschieden, die Zuschnitte folgen dem FEFCO-ESBO-Code, in dem etwa die Bauart 0201 den klassischen Faltkarton bezeichnet. Im Verzeichnis stehen dafür Progroup (Landau in der Pfalz), Papierfabrik Palm (Aalen), Klingele Paper & Packaging (Remshalden), Panther Packaging (Tornesch), SAICA Pack Central Europe/THIMM (Northeim), Smurfit Westrock Deutschland (Hamburg) und Zerhusen Kartonagen (Damme). Für Faltschachteln und Kartonagen finden Einkäufer Edelmann (Heidenheim an der Brenz), August Faller (Waldkirch), KARL KNAUER (Biberach/Baden), CCL Faubel (Melsungen) und PackEx (Worms); im Klein- und Onlinemengengeschäft Onlineprinters (Fürth), WIRmachenDRUCK (Backnang) und Unitedprint.com (Radebeul).
Folien und flexible Verpackungen kommen von Bischof+Klein (Lengerich), SÜDPACK (Erlenmoos), Wipak Walsrode (Walsrode), RKW SE (Mannheim), POLIFILM EXTRUSION (Südliches Anhalt) und Papier-Mettler (Morbach); Packiro (Köln) führt zudem Beutel und Säcke. Mehrschichtaufbauten erreichen Barrieren, die ein Monomaterial allein nicht leistet; die Sortierfähigkeit sinkt dabei, weshalb Monomaterialkonzepte an Bedeutung gewinnen. Kunststoffflaschen und Hohlkörper liefern Gerresheimer (Düsseldorf), GIZEH Verpackungen (Bergneustadt), Pöppelmann (Lohne/Oldenburg) und ALPLA Werke Lehner am Standort Berlin. Bei Glasverpackungen sind SCHOTT (Mainz), HEINZ-GLAS (Tettau) und Wiegand-Glas (Steinbach am Wald) eingetragen, bei Metallverpackungen Envases Öhringen (Öhringen) und Blechwarenfabrik Limburg (Limburg an der Lahn).
Paletten und Holzverpackungen fertigen ASP (Glückstadt), H.A.S.E. Holzwerk Hermeskeil (Hermeskeil) und Exportverpackung Sehnde (Sehnde). Für IBC und Großgebinde stehen Schütz (Selters/Westerwald), Craemer (Herzebrock-Clarholz) und WERIT Kunststoffwerke (Altenkirchen/Westerwald). Polster- und Schaumstoffverpackungen sowie Formteile aus Faserguss kommen von Storopack (Metzingen), Schaumaplast (Reilingen), Emba-Protec (Bad Oeynhausen), PAPACKS Sales (Köln) und buhl-paperform (Burbach). Etiketten als Teil des Packmittels führen HERMA (Filderstadt), Schreiner Group (Oberschleißheim), All4Labels Group (Witzhave) und Labelisten (Marktredwitz).
Vor der Prüfung steht die kaufmännische Seite. Packmittel sind meist werkzeuggebunden: Stanzform, Klischee, Blasform oder Tiefziehwerkzeug verursachen Einmalkosten, die erst über die Auflage getragen werden. Mindestbestellmengen, Staffelpreise, Rüstkosten bei Nachauflagen und die Lagerfähigkeit des Materials gehören deshalb zusammen betrachtet. Ein zweiter Punkt ist der Zielkonflikt zwischen Leichtbau und Schutz: Jede Gewichts- oder Wandstärkenreduktion spart Material und Fracht, erhöht aber das Schadensrisiko und kann Nacharbeit in der Packlinie verursachen. Sinnvoll ist daher, Materialänderungen zuerst an einer begrenzten Menge zu fahren und die Schadensquote im Versand mitzumessen.
Die Schutzwirkung lässt sich prüfen statt schätzen. Gängig sind der Kantenstauchwiderstand nach DIN EN ISO 3037, die Stauchdruckprüfung von Packstücken nach DIN EN ISO 12048, Fallprüfungen nach DIN EN ISO 2248 und Prüfpläne nach DIN EN ISO 4180; Begriffe definiert DIN 55405. Barrieren lassen sich über die Wasserdampfdurchlässigkeit nach DIN 53122 vergleichen. Für Lebensmittelkontakt gelten die Verordnung (EG) Nr. 1935/2004, für Kunststoffe die Verordnung (EU) Nr. 10/2011 und die gute Herstellungspraxis nach Verordnung (EG) Nr. 2023/2006. Inverkehrbringer systembeteiligungspflichtiger Verpackungen müssen sich nach § 9 VerpackG im Verpackungsregister LUCID registrieren; die Pflicht besteht seit dem 1. Juli 2022 für alle Verpackungsarten (Stand: September 2026). Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) verlangt ab 2030 recyclingfähige Verpackungen und Mindestanteile an Rezyklat in Kunststoffverpackungen. Holzverpackungen im Drittlandverkehr benötigen eine Behandlung nach ISPM 15, Gefahrgutpackmittel eine UN-Codierung nach ADR Kapitel 6.1 beziehungsweise 6.5.