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Bischof+Klein SE & Co. KG

Auf einen Blick

Rechtsform
SE & Co. KG
Gründung
1892
Mitarbeiter
2.800, davon 2.100 in Deutschland
Standorte
5 Produktionsstandorte in Deutschland, Frankreich, Polen und Großbritannien
Zertifizierungen
DIN EN ISO 9001, BRCGS Packaging Materials, FSSC 22000, ISO 15378, GMP, HACCP
Sitz
Lengerich (Westfalen)
Produktumfang
rund 10.000 Produkte
Branchen
Lebensmittel, Pharma und Healthcare, Chemie und Agrar, Industriegüter, Non-Food

Die Bischof+Klein SE & Co. KG in Lengerich in Westfalen stellt flexible Kunststoffverpackungen her. Das Programm deckt Fertigverpackungen wie Säcke und Beutel ebenso ab wie Rollenware für Verpackungsautomaten beim Kunden. Angesprochen sind Lebensmittelhersteller, Pharma und Healthcare, Chemie und Agrar, Industriegüter sowie der Non-Food-Bereich, rund 10.000 Produkte umfasst das Sortiment.

Bei den offenen Säcken stehen Seitenfalten-, Kreuzboden- und Flachsäcke aus Polyethylen zur Wahl. Ventilkastensäcke gibt es mit verschiedenen Ventiltypen, die Variante Walpack zusätzlich mit integriertem Tragegriff. Dazu kommen Standbodenbeutel sowie der CC-Bag TS für Flüssigkeiten von drei bis zehn Litern, der sich über einen Ausgießer mit Schraubverschluss wiederverschließen lässt. PowFlex vs ist ein belüfteter Beutel als Alternative zum Papiersack, U-Pack ein formstabiler Beutel für Trockenprodukte. In-Liner dienen als flexible Innenauskleidung und Barriere in IBC und Fässern. Im Reinraum entstehen unter CleanFlex und Stratapac Verpackungen, darunter zweilagige PE-Kreuzbodensäcke mit abziehbarer Außenlage. Technische Folien, Verbunde und seit 1980 Oberflächenschutzfolien vervollständigen das Bild. Eine eigene Prüfstelle kümmert sich um die Zulassung von Gefahrgutverpackungen.

Die Bischof+Klein-Gruppe beschäftigt 2.800 Personen, davon 2.100 an den deutschen Standorten. Produktionswerke der Gruppe stehen in Lengerich, Konzell, Pont-Audemer, Walce und Telford. Die Standorte sind nach DIN EN ISO 9001 sowie nach BRCGS Packaging Materials oder FSSC 22000 zertifiziert, das Werk Lengerich zusätzlich nach ISO 15378; hinzu kommen GMP und HACCP.

1892 wurde das Unternehmen als Papierfabrik und Prägeanstalt gegründet. 1922 entstanden die ersten handgefertigten Papiersäcke, 1963 begann die Kunststoffverarbeitung. 2004 nahm eine neue Reinraumfabrik für CleanFlex den Betrieb auf, 2007 kehrte das Unternehmen vollständig in Familienbesitz zurück, 2019 folgte das Innovation Center.

Haubenstretchfolien sichern Ladeeinheiten bei Transport und Lagerung. Für die Klebebandindustrie entstehen Trägerfolien und silikonfreie Liner-Folien, für Dachausbau und Isolation technische Verbunde aus Extrusions- und Klebekaschierung.

Produkte und Leistungen

Produkt Leistung Beschreibung
Offene Säcke Beutel und Säcke Seitenfalten-, Kreuzboden- oder Flachsäcke aus 100 % Polyethylen, optional mit Rezyklat-Anteil.
Ventilkastensäcke und Walpack Beutel und Säcke PE-Ventilkastensäcke für Schüttgüter, Walpack zusätzlich mit integriertem Tragegriff.
Standbodenbeutel und CC-Bag TS Beutel und Säcke Standbodenbeutel sowie der CC-Bag TS für flüssige Produkte mit wiederverschließbarem Ausgießer.
PowFlex vs und U-Pack Beutel und Säcke Belüfteter Beutel als Papiersack-Alternative sowie formstabiler Beutel für Trockenprodukte.
In-Liner IBC und Großgebinde Flexible Innenauskleidungen als Barriere für Füllgüter in IBC und Fässern.
Reinraumverpackungen CleanFlex und Stratapac Folien und flexible Verpackungen Im Reinraum gefertigte Verpackungen, etwa Kreuzbodensäcke mit abziehbarer Außenlage.
Rollenware und Automatenfolien Folien und flexible Verpackungen Folien in Rollenform für automatische Verpackungsanlagen beim Kunden.
Gefahrgut-Prüfstelle Verpackungsprüfung und Labore Eigene Prüfstelle für die Zulassung von Gefahrgutverpackungen.
Pulververpackungen für Bauprodukte Beutel und Säcke Hochentlüftbare und staubdichte PE-Verpackungen für feinpulvrige Bauprodukte wie Zement-Mischungen, auf Wunsch mit Rezyklat-Anteil.
Haubenstretchfolien Stretch- und Schrumpffolien Folien zum Sichern und Schützen von Ladeeinheiten bei Transport und Lagerung.
Technische Verbunde für Dachausbau und Isolation Folien und flexible Verpackungen Verbunde aus kombinierter Extrusions- und Klebekaschierung für Dachausbau und Isolation.
Trägerfolien und Liner-Folien Folien und flexible Verpackungen Trägerfolien und Verbunde für die Klebebandproduktion sowie silikonfreie Liner-Folien mit abgestimmten Release-Eigenschaften.
TacFlex Oberflächenschutzfolien Folien und flexible Verpackungen Schutzfolien für empfindliche Oberflächen an Möbeln, Elektronik, Kunststoffplatten, Fensterprofilen, Metall und Glas.
Kaffeeverpackung Folien und flexible Verpackungen Kunststoffverpackung für Kaffee, ausgezeichnet mit dem WorldStar Packaging Award 2025.

Offene Stellen

Häufige Fragen

Was stellt Bischof+Klein her?

Neben Säcken, Beuteln, In-Linern und Reinraumverpackungen gehören FFS-Folien, Flachfolien, Verbundfolien, FlexOn-Etikettenfolien, Heißklebefolien, Stiftstapelbeutel sowie sterilisierfähige Beutel, Lids und Sheets aus Tyvek zum Programm.

Gibt es eine Reinraumfertigung?

Ja. Unter CleanFlex und Stratapac produziert Bischof+Klein im Reinraum nach ISO 15378, unter anderem zweilagige PE-Kreuzbodensäcke mit abziehbarer Außenlage für Pharma- und Medizinanwendungen.

Wo produziert Bischof+Klein?

Neben dem Stammwerk Lengerich produziert die Gruppe seit 1959 in Konzell. 1981 begann die Produktion bei Bischof+Klein UK in Telford, 1999 entstand Bischof+Klein Polska in Walce, 2001 kam mit der Übernahme der Sacherie de Pont Audemer das Werk in Frankreich hinzu.

Welche Zertifizierungen liegen vor?

Die Standorte sind nach DIN EN ISO 9001 sowie BRCGS Packaging Materials und/oder FSSC 22000 zertifiziert, das Werk Lengerich zusätzlich nach ISO 15378. Die Gefahrgut-Prüfstelle ist von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und der niederländischen TNO anerkannt und prüft Säcke der Codierungen 5M, 5H und 5L bis 50 Kilogramm Bruttomasse.

Seit wann besteht Bischof+Klein?

Seit 1892. Nach den ersten Papiersäcken kam 1928 der Staffelbodensack für die maschinelle Papiersackproduktion hinzu, 1952 der Flexo- und Tiefdruck für Konsumverpackungen. Nach dem Einstieg in die Kunststoffverarbeitung 1963 baute das Unternehmen 1974 eine europäische Vertriebsorganisation auf und erweiterte 1978 den Geschäftsbereich Kunststoffverpackungen.

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