Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1872
- Standorte
- Limburg an der Lahn, Neustadt (Wied), Logistikzentrum Diez
- Produkte
- Kanister, Flaschen, Ringdosen, konische Eimer, Tellerdeckeldosen, Aerosoldosen
- Auszeichnungen
- Deutscher Umweltpreis 2020
- Logistik
- Logistikzentrum Diez mit 5.400 Quadratmetern Nutzfläche
- Branchen
- Chemie und Agrar, Industriegüter, Non-Food und Haushalt
Die Blechwarenfabrik Limburg GmbH in Limburg an der Lahn stellt Gebinde aus Weißblech her. Der Zuschnitt liegt auf chemisch-technischen Füllgütern: Farben, Lacke, Schmierstoffe und vergleichbare Produkte aus Chemie, Industrie und Non-Food-Bereich. Einkäufer finden hier ein abgestuftes Volumenspektrum von wenigen Millilitern bis 32 Litern.
Weißblechkanister deckt das Unternehmen von 0,25 bis 12 Liter für dünnflüssige Füllgüter ab, Blechflaschen mit Kunststoffverschluss von 0,125 bis 1,5 Liter. Ringdosen und Ringeimer von 0,125 bis 6 Liter gehen überwiegend in die Farben- und Lackindustrie. Konische Eimer mit 5 bis 32 Liter Füllvolumen sind stapeloptimiert geformt, zylindrische Tellerdeckeldosen und -eimer von 0,25 bis 5 Liter auf gute Restentleerbarkeit ausgelegt. Aerosoldosen gibt es mit 52, 57 und 65 Millimeter Durchmesser und 150 bis 750 Milliliter Füllvolumen. Sie entstehen über das Gemeinschaftsprojekt ADL Aerosol Dosen Limburg. Bedruckung und Veredelung der Gebinde bilden einen eigenen Leistungsbereich.
Neben dem Hauptwerk in Limburg bestehen ein Produktionsstandort in Neustadt an der Wied mit Photovoltaikanlage und ein Logistikzentrum in Diez mit 5.400 Quadratmetern Nutzfläche. Darüber hinaus nennt das Unternehmen Werke in Deutschland, Dänemark, Polen und Russland. 2020 erhielt es den Deutschen Umweltpreis.
Joseph Heppel gründete den Betrieb 1872, 1898 entstand das erste Fabrikgebäude mit rund 4.700 Quadratmetern am heutigen Standort. 1904 übernahmen Friedrich Obenauer, Albert Obenauer und Carl Deidesheimer das Unternehmen und benannten es in Blechwarenfabrik Limburg GmbH um. 2018 ging das neue Hauptwerk in Limburg-Offheim in Betrieb.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Kanister | Metallverpackungen | Weißblechkanister von 0,25 bis 12 Liter für dünnflüssige Füllgüter. |
| Flaschen mit Kunststoffverschluss | Metallverpackungen | Blechflaschen von 0,125 bis 1,5 Liter für dünnflüssige Füllgüter. |
| Ringdosen und Ringeimer | Metallverpackungen | Weißblechgebinde von 0,125 bis 6 Liter, überwiegend für Farben und Lacke. |
| Konische Eimer | Metallverpackungen | Eimer von 5 bis 32 Liter Füllvolumen mit stapeloptimierter Form. |
| Tellerdeckeldosen und -eimer | Metallverpackungen | Zylindrische Gebinde von 0,25 bis 5 Liter mit guter Restentleerbarkeit. |
| Aerosoldosen | Metallverpackungen | Druckbehälter mit 52, 57 und 65 Millimeter Durchmesser und 150 bis 750 Milliliter. |
| Veredelung | Veredelung (Prägen, Lackieren, Kaschieren) | Bedruckung und Veredelung der Weißblechgebinde als eigener Leistungsbereich. |
Häufige Fragen
Was stellt die Blechwarenfabrik Limburg her?
Das Unternehmen fertigt Weißblechkanister, Blechflaschen, Ringdosen und Ringeimer, konische Eimer, Tellerdeckeldosen sowie Aerosoldosen und übernimmt Bedruckung und Veredelung der Gebinde.
Für welche Füllgüter sind die Gebinde gedacht?
Im Vordergrund stehen chemisch-technische Füllgüter wie Farben, Lacke und Schmierstoffe. Damit richtet sich das Programm an Chemie und Agrar, Industriegüter sowie den Non-Food-Bereich.
Welche Volumen sind verfügbar?
Kanister reichen von 0,25 bis 12 Liter, Flaschen von 0,125 bis 1,5 Liter, Ringdosen von 0,125 bis 6 Liter und konische Eimer von 5 bis 32 Liter. Aerosoldosen fassen 150 bis 750 Milliliter.
Wo produziert das Unternehmen?
Das Hauptwerk steht in Limburg-Offheim, ein weiterer Produktionsstandort in Neustadt an der Wied. Diez dient als Logistikzentrum mit 5.400 Quadratmetern. Genannt werden zudem Werke in Dänemark, Polen und Russland.
Seit wann besteht die Blechwarenfabrik?
Joseph Heppel gründete den Betrieb 1872, 1904 erfolgte die Umbenennung in Blechwarenfabrik Limburg GmbH. 2018 nahm das neue Hauptwerk den Betrieb auf, 2020 folgte der Deutsche Umweltpreis.