Auf einen Blick
- Rechtsform
- AG
- Gründung
- 1884 in Jena
- Mitarbeiter
- rund 17.400 (Gruppe)
- Standorte
- Produktion und Vertrieb in über 30 Ländern (Gruppe)
- Sitz
- Mainz
- Eigentümer
- Carl-Zeiss-Stiftung
- Branchen
- Pharma und Healthcare, Industriegüter
Die SCHOTT AG mit Sitz in Mainz stellt Spezialglas her und verarbeitet es unter anderem zu Glasrohren als Ausgangsmaterial für die pharmazeutische Primärverpackung. Für Einkäufer in der Pharmaindustrie ist damit die Vorstufe der Packmittelkette abgedeckt: Glasrohre, daraus gefertigte Primärpackmittel, analytische Prüfungen und Beratung stammen aus einem Konzern.
Kernprodukt sind die Borosilikatglasrohre der Marke FIOLAX, die als Ausgangsmaterial für pharmazeutische Primärpackmittel dienen. Technische Glasrohre für weitere Anwendungen sind über einen Produktselektor und einen eigenen Online-Shop verfügbar. Für Pharmaprodukte der SCHOTT Pharma besteht ein zweiter Online-Shop. Fläschchen, Karpulen, Spritzen und Ampullen aus Spezialglas werden über die Konzerngesellschaft SCHOTT Pharma angeboten. Ergänzend bietet SCHOTT Beratung zu pharmazeutischen Glasrohren und die Schulungsreihe FIOLAX Academy an; pharmaanalytische Laborleistungen und Beratung rund um Primärpackmittelsysteme sowie das Schulungsprogramm Pharmaversity kommen von SCHOTT Pharma.
Die SCHOTT Gruppe hat Produktions- und Vertriebsstandorte in über 30 Ländern, in Deutschland unter anderem in Mainz, Mitterteich, Landshut, Grünenplan, Jena und Müllheim in Baden. Müllheim ist ausdrücklich für Pharmaverpackungen ausgewiesen. Eigentümerin ist die Carl-Zeiss-Stiftung.
Gegründet wurde das Unternehmen 1884 in Jena als Glastechnisches Laboratorium Schott & Genossen. Mit dem Statut der Carl-Zeiss-Stiftung erhielt es 1896 seine Unternehmensverfassung.
Die SCHOTT Gruppe beschäftigt rund 17.400 Mitarbeitende in über 30 Ländern und schloss das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem Umsatz von 2,83 Mrd. Euro ab.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| FIOLAX Glasrohre | Glasverpackungen | Borosilikatglasrohre als Ausgangsmaterial für pharmazeutische Primärpackmittel. |
| Technische Glasrohre | Glasverpackungen | Glasrohre für technische Anwendungen, verfügbar über Produktselektor und Online-Shop. |
| Pharmaverpackungen über SCHOTT Pharma | Glasverpackungen | Fläschchen, Karpulen, Spritzen und Ampullen aus Spezialglas der Konzerngesellschaft. |
| Pharmaanalytische Services | Verpackungsprüfung und Labore | Analytische Laborleistungen rund um pharmazeutische Primärverpackungen unter dem Namen SCHOTT Pharma Services. |
| Pharmaberatung | Beratung und Schulung | Beratung zu pharmazeutischen Glasrohren von der Produktentwicklung bis zur Fehleranalyse sowie zu internationalen Normen und Vorschriften. |
| FIOLAX Academy und Pharmaversity | Beratung und Schulung | Schulungsprogramme zu Glasrohren und pharmazeutischer Primärverpackung; die FIOLAX Academy richtet SCHOTT aus, Pharmaversity die Konzerngesellschaft SCHOTT Pharma. |
Häufige Fragen
Was stellt SCHOTT im Verpackungsbereich her?
Neben den FIOLAX-Rohren aus Borosilikatglas Typ I umfasst das Rohrprogramm von SCHOTT Kalknatronglasrohre Typ III für pharmazeutische Anwendungen. FIOLAX dient zur Herstellung von Spritzen, Karpulen, Ampullen und Fläschchen; diese Primärpackmittel selbst bietet die Konzerngesellschaft SCHOTT Pharma an.
Für welche Branchen arbeitet SCHOTT?
Der Verpackungsbereich richtet sich an Pharma und Healthcare. Technische Glasrohre bedienen darüber hinaus industrielle Anwendungen außerhalb der Primärverpackung.
Welche Gesellschaften sind an den deutschen Standorten tätig?
Mainz ist Sitz der SCHOTT AG und der SCHOTT Pharma AG & Co. KGaA. Mitterteich, Landshut und Grünenplan sind Standorte der SCHOTT AG, Müllheim in Baden gehört zur SCHOTT Pharma. In Jena sind neben der SCHOTT AG die SCHOTT Technical Glass Solutions GmbH und die SCHOTT Jenaer Glas GmbH ansässig, in Ilmenau die SCHOTT Quartz Glass GmbH.
Welche Dienstleistungen bietet SCHOTT zusätzlich?
Die FIOLAX Academy schult Hersteller, Weiterverarbeiter und Qualitätsfachleute zu Glaseigenschaften und deren Auswirkungen auf nachfolgende Prozesse. Die pharmaanalytischen Labore der Konzerngesellschaft SCHOTT Pharma in Deutschland und den USA sind nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert und bei der FDA registriert; sie prüfen unter anderem Extractables und Leachables sowie die Behälterdichtigkeit.
Seit wann besteht SCHOTT?
Das Unternehmen entstand 1884 in Jena als Glastechnisches Laboratorium Schott & Genossen. 1896 erhielt es mit dem Stiftungsstatut seine Verfassung, 1952 begann der Aufbau des Mainzer Hauptwerks.