Weber Food Technology SE & Co. KG
Breidenbach
Die Weber Food Technology SE & Co. KG aus Breidenbach baut Tiefziehverpackungsmaschinen, Zuführsysteme und Pickroboter für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.
255 Firmen
Breidenbach
Die Weber Food Technology SE & Co. KG aus Breidenbach baut Tiefziehverpackungsmaschinen, Zuführsysteme und Pickroboter für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch.
Bochum
Die WEBOMATIC Maschinenfabrik GmbH in Bochum baut Vakuumverpackungsmaschinen, Traysealer und Tiefziehmaschinen für die Lebensmittelverpackung.
Landsberg am Lech
Die WEILEDER Verpackungen GmbH & Co. KG aus Landsberg am Lech fertigt Schrumpffolien mit Rezyklatanteil und liefert die passenden Maschinen dazu.
Ennepetal
Wepa Verpackungen GmbH aus Ennepetal liefert als Systemlieferant Kartonagen, Folien, Polster- und Sicherungsmaterial und fertigt Paletten selbst.
Neu-Ulm
Die Weyhmüller Verpackungstechnik GmbH aus Neu-Ulm baut Maschinen für Kombibecher, Papierdosen, Papierbecher und Flachtüten und gehört zur OPTIMA-Gruppe.
Kitzingen
Die Whystler Automation GmbH integriert In-Line-Verpackungslösungen, Packmaschinen, Palettierung und Fördertechnik, unter anderem von Kitzingen aus.
Himberg
Wick-Machinery GmbH entwickelt und fertigt in Himberg Abfüll-, Dosier- und Verschließanlagen für Pharma, Chemie, Kosmetik und Lebensmittel.
Durach
Wilhelm Fischer Spezialmaschinenfabrik in Durach baut Multipack-, Becherverpackungs- und Verschließmaschinen für Getränke, Molkereien und Konsumgüter.
Garbsen
Wilhelm Herm. Müller GmbH & Co. KG aus Garbsen liefert Zahnriemen, Nocken- und Saugriemen sowie CNC-Kunststofffrästeile für Verpackungsanlagen.
Reichenbach / Fils
Willi Kopp e.K. Verpackungssysteme aus Reichenbach an der Fils baut Siegelzangen, Schweißgeräte und Schlauchbeutelmaschinen für flexible Packstoffe.
Lengerich
Extrusion, Flexo- und Tiefdruck sowie Converting aus Lengerich: Der 1869 gegründete Maschinenbauer rüstet Werke für flexible Verpackungen aus.
Oelde
Die Xt Supply GmbH aus Oelde beliefert unter der Marke Verpackungsheld Gewerbekunden mit Kartonagen, Klebebändern, Füllmaterial und Folien.
Witten
Die Zappe Packaging Technology GmbH & Co. KG baut in Witten Schrumpf-, Blister-, Thermoform- und Skinverpackungsmaschinen.
Talheim, Neckar
ZEBRA Engineering GmbH aus Talheim baut individuelle Montage-, Prüf- und Verpackungsmaschinen und liefert SPS-Software, Konstruktion und Robotik-Services.
Grafenau
CNC-Fräsen bis 3.000 mm, Drehen bis 360 mm und 48-Stunden-Express: ZTS Stadler fertigt Ersatz- und Einzelteile für den Maschinenbau in Grafenau.
Unter Verpackungsmaschinen fasst dieses Verzeichnis alle Aggregate zusammen, die Packmittel formen, befüllen, verschließen und zu Verkaufs- oder Versandeinheiten zusammenstellen. Gelistet sind sowohl Anbieter kompletter Linien vom Produktzulauf bis zur palettierten Ladeeinheit als auch Spezialisten für einzelne Stationen und Zulieferer von Baugruppen. Die Bandbreite reicht von halbautomatischen Tischgeräten für Kleinserien bis zu verketteten Hochleistungsanlagen im Mehrschichtbetrieb.
Typische Bauarten sind:
Verarbeitet werden Mono- und Verbundfolien, Faltschachtelkarton, Wellpappe, Glas, Weißblech, Aluminium und Kunststoffhohlkörper. Zunehmend prägen Formatflexibilität, schneller Produktwechsel und die Verarbeitung recyclingfähiger Monomaterialien die Konstruktion, was auch ein Blick auf die aktuellen Innovationen der Verpackungsbranche zeigt.
Den Ausschlag geben selten Spitzenwerte im Datenblatt, sondern Jahresmenge, Artikelvielfalt, Rüstzeit pro Formatwechsel und die tatsächlich erreichte Anlagenverfügbarkeit. Weitere Prüfpunkte sind Ersatzteilversorgung, Fernwartung, Schulungsangebot, Retrofit-Fähigkeit älterer Linien sowie die Schnittstellen zu ERP- und MES-Systemen, üblicherweise auf Basis von OPC UA und PackML.
Normativ gilt für Neuanlagen der EU-Rahmen: Die Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und ist ab dem 20. Januar 2027 anzuwenden (Stand: September 2026). Konstruktion und Risikobeurteilung stützen sich auf DIN EN ISO 12100 (Allgemeine Gestaltungsleitsätze, deutsche Fassung 2011) und DIN EN ISO 13849-1 (sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen, Ausgabe 2023). Branchenspezifisch greift die Normenreihe DIN EN 415 zur Sicherheit von Verpackungsmaschinen, darunter Teil 3 für Form-, Füll- und Verschließmaschinen und Teil 10 mit allgemeinen Anforderungen. Bei Lebensmittelkontakt sind Verordnung (EG) Nr. 1935/2004 und Verordnung (EU) Nr. 10/2011 einzuhalten, bei Fertigpackungen zusätzlich Fertigpackungsverordnung und Mess- und Eichgesetz. Zu den Betreiberpflichten an der Linie gehören Gefährdungsbeurteilung und Unterweisung, wie sie der Beitrag zur Arbeitssicherheit in der Verpackungswirtschaft darstellt.
Die eingetragenen Unternehmen lassen sich nach Zielbranche ordnen. Auf Pharma, Medizintechnik und Kosmetik ausgerichtet sind Syntegon Technology (Stuttgart), Bausch+Ströbel (Ilshofen), groninger & co. (Crailsheim), Harro Höfliger (Allmersbach im Tal), Uhlmann Pac-Systeme (Laupheim), Romaco (Karlsruhe) und die OPTIMA packaging group (Schwäbisch Hall). Lebensmittel, Getränke und Süßwaren bedienen MULTIVAC (Wolfertschwenden), KHS (Dortmund), SEALPAC (Oldenburg), ROVEMA (Fernwald), Theegarten-Pactec (Dresden), LoeschPack (Altendorf), Hastamat (Lahnau) und Gerhard Schubert (Crailsheim). Für Schüttgüter, Baustoffe und Chemie stehen HAVER & BOECKER (Oelde), GREIF-VELOX (Lübeck), BEUMER Group (Beckum), MSK Verpackungs-Systeme (Kleve) und transnova-RUF (Ansbach). Folien- und Versandverpackung decken Hugo Beck (Dettingen an der Erms), beck packautomaten (Frickenhausen), KALLFASS (Nürtingen), SOMIC (Amerang), IWK Verpackungstechnik (Stutensee) und ILLIG (Heilbronn) ab; international ist die Gampack Group (Piacenza) vertreten. Als Zulieferer für Bauteile und Anlagenbau sind ZTS-Zerspanungstechnik Stadler (Grafenau), BVS Blechtechnik (Böblingen) und FAIST Anlagenbau (Krumbach) eingetragen.
Verwandte Leistungen in diesem Verzeichnis sind Abfüll- und Dosieranlagen, Kartonaufrichter und Verschließer, Palettierer und Robotik, Prüf- und Inspektionstechnik sowie Automatisierung und Sensorik.
Am Anfang steht ein Lastenheft mit Produktdaten, Formatspektrum und Leistungsziel. Darauf folgen Machbarkeitsversuche mit dem echten Produkt im Technikum des Herstellers, das Pflichtenheft, die Werksabnahme und die Abnahme vor Ort. Serienmaschinen sind deutlich schneller verfügbar als Sonderkonstruktionen.
Bei Standardformaten und moderaten Leistungsanforderungen kann sich der Gebrauchtkauf rechnen, etwa aus Beständen nach einer Werksschließung in der Verpackungsindustrie. Zu prüfen sind Dokumentation, Konformitätsnachweise, Steuerungsalter und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
Wer mehrere Maschinen zu einer funktionalen Gesamtheit verbindet, gilt für diese Gesamtanlage als Hersteller und muss Risikobeurteilung, Konformitätserklärung und Betriebsanleitung dafür erstellen. Das kann der Linienlieferant sein, bei Eigenverkettung aber auch der Betreiber. Wie stark Automatisierung dabei die Kostenrechnung verändert, beschreibt der Beitrag zum Kostenfaktor Mindestlohn in der Verpackungsindustrie.