Auf einen Blick
- Rechtsform
- SE & Co. KG
- Gründung
- 1869
- Mitarbeiter
- rund 3.400
- Gegründet
- 1869
- Hauptsitz
- Lengerich, Nordrhein-Westfalen
- Prozessstufen
- Folienextrusion, Flexo- und Tiefdruck, Converting, Sackmaschinen
- Umsatz
- über 1 Mrd. Euro (2025)
- Besonderheit
- Eigenes Technologiezentrum am Stammsitz
- Tochter
- GARANT für Papierbeutelmaschinen
- Branchen
- Lebensmittel, Getränke, Chemie und Agrar, Industriegüter, Non-Food und Haushalt
Windmöller & Hölscher liefert Maschinentechnik für den Markt flexibler Verpackungen. Beliefert werden Betriebe, die Folien, Beutel, Säcke und Tragetaschen für Lebensmittel, Getränke, Chemie und Agrar, Industrie sowie den Haushaltswarenbereich herstellen.
Im CI-Flexodruck reicht das Programm von der ALPHAFLEX als Einstiegsmodell über die MIRAFLEX II als Universalmaschine und die NOVOFLEX II für hohen Ausstoß bis zur VISTAFLEX II, die große Druckbreiten vollautomatisch verarbeitet und Auftragswechsel über zwei Robotersysteme abwickelt. Im Tiefdruck stehen die HELIOSTAR II A für Standardanwendungen und die HELIOSTAR II S für hohe Geschwindigkeiten und anspruchsvolle Substrate. Davor und danach greifen Blasfolienanlagen für die Extrusion und Converting-Maschinen, darunter Anlagen für Papierbeutel und Tragetaschen über die Tochter GARANT.
Das Unternehmen sitzt an der Münsterstraße in Lengerich und betreibt dort ein eigenes Technologiezentrum für Kundenvorführungen. Tochtergesellschaften und Vertretungen bestehen nach Unternehmensangabe in über 130 Ländern. Für 2025 weist W&H einen Umsatz von über einer Milliarde Euro aus. Die Geschichte beginnt 1869 mit der Gründung durch Hermann Hölscher und Gottfried Windmöller. 1948 entstand mit der OLYMPIA die erste Brücken-Flexodruckmaschine, 1954 folgte die erste Zentralzylinder-Flexodruckmaschine und 1967 der Einstieg in eigene Blasfolienanlagen. 2019 beging das Unternehmen sein 150-jähriges Jubiläum und weihte das Technologiezentrum am Stammsitz ein. Einkäufer können damit Extrusion, Druck und Konfektionierung bei einem Lieferanten beauftragen.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| CI-Flexodruckmaschine MIRAFLEX II | Flexo- und Tiefdruck | Universalmaschine für flexible Verpackungsanwendungen im Zentralzylinder-Flexodruck. |
| CI-Flexodruckmaschine NOVOFLEX II | Flexo- und Tiefdruck | Hochleistungsmaschine für anspruchsvolle Druckaufträge mit hohem Ausstoß. |
| CI-Flexodruckmaschine VISTAFLEX II | Flexo- und Tiefdruck | Vollautomatische Maschine für große Druckbreiten mit zwei Robotersystemen für Auftragswechsel. |
| CI-Flexodruckmaschine ALPHAFLEX | Flexo- und Tiefdruck | Einstiegsmodell für den CI-Flexodruck verschiedener Verpackungsanwendungen. |
| Tiefdruckmaschine HELIOSTAR II A | Flexo- und Tiefdruck | Tiefdruckmaschine für Standardanwendungen im Bereich flexibler Verpackungen. |
| Tiefdruckmaschine HELIOSTAR II S | Flexo- und Tiefdruck | Tiefdruckmaschine für hohe Geschwindigkeiten und anspruchsvolle Bedruckstoffe. |
| Blasfolienanlagen | Verpackungsdruck | Extrusionsanlagen zur Folienherstellung als eigener Geschäftsbereich neben Druck und Converting. |
| Papierbeutel- und Tragetaschenmaschinen | Verpackungsdruck | Converting-Maschinen für Papierbeutel und Tragetaschen, angeboten über die Tochter GARANT. |
Häufige Fragen
Welche Maschinen baut Windmöller & Hölscher?
Blasfolienanlagen für die Extrusion, CI-Flexodruckmaschinen der Reihen ALPHAFLEX, MIRAFLEX, NOVOFLEX und VISTAFLEX, Tiefdruckmaschinen der Reihe HELIOSTAR sowie Converting-Maschinen bis hin zu Papierbeutel- und Tragetaschenanlagen.
Seit wann ist W&H tätig?
Hermann Hölscher und Gottfried Windmöller gründeten das Unternehmen 1869. 1948 kam die erste Brücken-Flexodruckmaschine OLYMPIA, 1954 die erste Zentralzylindermaschine und 1967 die eigene Blasfolienanlage.
Wo steht das Technologiezentrum?
Am Stammsitz Lengerich in Nordrhein-Westfalen. Dort führt das Unternehmen Maschinen für Interessenten vor. Eingeweiht wurde die Einrichtung 2019 zum 150-jährigen Jubiläum des Hauses.
Wie groß ist das Unternehmen?
Für das Jahr 2025 weist W&H einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro aus. Tochtergesellschaften und Vertretungen bestehen nach eigener Angabe in über 130 Ländern.
Für welche Branchen arbeitet W&H?
Die Maschinen produzieren Verpackungen für Lebensmittel, Getränke, Chemie und Agrar, Industriegüter sowie Non-Food- und Haushaltsartikel. Kunden sind Folienwerke, Beutel- und Sackhersteller sowie Converter.