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Verpackungsunternehmen in Rheinland-Pfalz

18 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit

Städte in Rheinland-Pfalz

Beratung, Prüfung & Verbände
Logistik & Versandverpackung
Packmittel & Verpackungen
Recycling & Kreislaufwirtschaft
Software & Automatisierung
Verpackungsdruck & Veredelung
Verpackungsmaschinen & Anlagen
Verpackungszubehör & Hilfsstoffe

Firmen in Rheinland-Pfalz

Proalpha GmbH

Weilerbach

ERP für mittelständische Fertigung und Handel mit Branchenlösung für Spritzguss und Extrusion, Shopfloor-Anbindung und ISO-Zertifizierung.

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Progroup AG

Landau in der Pfalz

Progroup aus Landau in der Pfalz erzeugt Wellpappenrohpapier und Wellpappformate und betreibt dazu eigene Kraftwerke und Speditionsleistungen.

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Bundesweit tätige Firmen

Vom Westerwald bis in die Pfalz

Rheinland-Pfalz ist in der Verpackungswirtschaft stärker vertreten, als es die Größe des Landes vermuten lässt. Im Westerwald und im Kreis Altenkirchen hat sich die Herstellung von Kunststoffbehältern und Großgebinden angesiedelt, in Selters und Umgebung verbunden mit Rekonditionierung und Behältermanagement. Die Pfalz ist durch Wellpappenerzeugung und digital gesteuerte Faltschachtelfertigung geprägt, Mainz durch Spezialglas und durch Dienstleister der Kreislaufwirtschaft. Im Raum Kaiserslautern, Montabaur und an der Ahr sitzen Anbieter für Wäge-, Inspektions- und Kennzeichnungstechnik sowie für Fertigungssoftware. Der Hunsrück steht für Papier- und Folienverarbeitung.

Anbieter im Verzeichnis nach Leistung

  • Wellpappe und Faltschachteln: Progroup (Landau in der Pfalz), PackEx (Worms)
  • Glasverpackungen: SCHOTT (Mainz)
  • IBC, Großgebinde und Ladungsträger: Schütz (Selters, Westerwald), WERIT Kunststoffwerke (Altenkirchen, Westerwald), BITO-Lagertechnik (Meisenheim), H.A.S.E. Holzwerk Hermeskeil
  • Kennzeichnung, Etikettiertechnik, Prüfung und Serialisierung: WIPOTEC (Kaiserslautern), Bluhm Systeme (Rheinbreitbach), HEUFT SYSTEMTECHNIK (Burgbrohl)
  • Papier, Folien, Beutel und Säcke: Papier-Mettler (Morbach)
  • Software und Fertigungssteuerung: Proalpha (Weilerbach), iTAC Software (Montabaur)
  • Kreislaufwirtschaft, Sortierung und Marktforschung: Landbell (Mainz), TOMRA Sorting (Mülheim-Kärlich), GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung (Mainz)
  • Großhandel, Versandverpackung und Klebebänder: Schäfer Shop (Betzdorf), Lohmann (Neuwied)

Großgebinde und Gefahrgut

Der Schwerpunkt bei Großpackmitteln bringt ein eigenes Regelwerk mit sich. Intermediate Bulk Container für Gefahrgut benötigen eine Bauartzulassung mit UN-Codierung und müssen nach den Vorgaben des ADR wiederkehrend geprüft werden; Rekonditionierung und Prüffristen sind Teil des Behältermanagements. Der Beitrag zum IBC erläutert Aufbau, Zulassung und Einsatz. Für flexible Großgebinde aus Gewebe gilt Vergleichbares, dazu informiert der Text zum FIBC.

Bei Wellpappe aus der Region richtet sich die Auswahl nach Welle, Papiersorte und Prüfwerten, üblicherweise beschrieben über den internationalen FEFCO-Code für Zuschnitte (Stand: September 2026) und über Kennwerte wie Stauchwiderstand und Berstdruck. Für kleine Auflagen und viele Varianten gibt es inzwischen digital gesteuerte Fertigungen, die ohne Stanzwerkzeug arbeiten; die Schwelle, ab der ein konventionelles Werkzeug günstiger ist, liegt je nach Format und Anzahl der Varianten unterschiedlich und sollte vor der Vergabe gerechnet werden.

Ein weiterer Schwerpunkt des Landes verdient Beachtung: Wäge- und Inspektionstechnik ist dort einzusetzen, wo Fertigpackungen mit Nennfüllmengen in Verkehr gebracht werden. Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben der Fertigpackungsverordnung in Verbindung mit dem Mess- und Eichgesetz, was dokumentierte Kontrollverfahren und geeichte Prüfmittel voraussetzt. Wer eine Linie neu aufbaut, sollte Kontrollwaage, Metalldetektion und Bildverarbeitung als Teil der Anlage planen und nicht als Nachrüstung.

Wie überall gilt: Die meisten gelisteten Unternehmen liefern bundesweit, und die Bundeslandzuordnung dient der Vorauswahl.