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TOMRA Systems GmbH

Auf einen Blick

Rechtsform
GmbH
Gründung
1972 (erster Leergutautomat), deutsches Pfandsystem ab 2006
Mitarbeiter
rund 5.800 im Konzern (Angabe der Website, 2026)
Standorte
Langenfeld, Asker
Unternehmensgruppe
TOMRA Systems ASA, Asker (Norwegen)
Geschäftsführung
Thomas Løstegård
Handelsregister
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45590
Standort
Langenfeld, Nordrhein-Westfalen
Installationen
über 91.000 in mehr als 60 Märkten (Angabe der Website, 2026)
Branchen
Getränke, Lebensmittel, Non-Food und Haushalt

Die TOMRA Systems GmbH in Langenfeld ist die deutsche Gesellschaft der Division TOMRA Collection und liefert Leergutrücknahmeautomaten für den Lebensmitteleinzelhandel. Angesprochen sind Handelsunternehmen, Getränkeabfüller und Betriebe, die bepfandete Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen zurücknehmen.

Das Programm reicht vom modularen Rücknahmeautomaten TOMRA R1 für große Verbrauchermärkte, der nach Angabe der Website über 100 Behälter gleichzeitig annimmt, über den TOMRA R2 mit Multifeed-Einwurf bis zum TOMRA T100 mit digitaler Pfandauszahlung. Das modulare System TOMRA T9 mit EasyPac oder MultiPac erreicht 60 Gebinde beziehungsweise 21 Kisten pro Minute, die Standalone-Reihe TOMRA T70 in ein-, zwei- oder dreifraktionaler Ausführung 45 Gebinde pro Minute, ebenso der freistehende TOMRA T90. Kompaktormodule der Reihe RollPac lassen sich bis zu siebenfach kombinieren. Der TOMRA E1 der Expert Line nimmt PET, Dosen, Glas und Getränkekartons für professionelle Betreiber an.

Für 2026 weist die Website über 91.000 Installationen in mehr als 60 Märkten aus. Nach eigenen Angaben, Stand 2026, werden jährlich mehr als 46 Milliarden Verpackungen gesammelt. Der Konzernumsatz lag 2025 bei rund 1,32 Milliarden Euro, die Belegschaft bei rund 5.800 Beschäftigten. Automatenhersteller im DPG-System müssen ein zweistufiges Zertifizierungsverfahren durchlaufen. Muttergesellschaft ist die TOMRA Systems ASA in Asker.

Den ersten Leergutautomaten installierte TOMRA am 2. Januar 1972 in einem Osloer Supermarkt. Bis Jahresende standen 29 Automaten in Norwegen. 1985 folgten Börsengang und Expansion, 2006 die Einführung des deutschen Pfandsystems mit rund 8.800 Auslieferungen.

Produkte und Leistungen

Produkt Leistung Beschreibung
TOMRA R1 Leergutrücknahme Modularer Rücknahmeautomat für große Verbrauchermärkte, der über 100 Behälter gleichzeitig annimmt.
TOMRA R2 Leergutrücknahme Rücknahmeautomat mit Multifeed-Einwurf für die kontinuierliche Annahme mehrerer Behälter.
TOMRA T100 Leergutrücknahme Rücknahmeautomat mit digitaler Pfandauszahlung für den Lebensmitteleinzelhandel.
TOMRA T9 mit EasyPac oder MultiPac Leergutrücknahme Modulares Automatensystem mit 60 Gebinden beziehungsweise 21 Kisten pro Minute.
TOMRA RollPac Leergutrücknahme Kompaktormodule für mittlere und große Märkte, kombinierbar bis zu sieben Module.
TOMRA T70 (Single, Dual, TriSort) Leergutrücknahme Standalone-Automaten mit 45 Gebinden pro Minute in ein-, zwei- oder dreifraktionaler Ausführung.
TOMRA T90 Leergutrücknahme Freistehender Rücknahmeautomat für mittlere bis große Märkte mit 45 Gebinden pro Minute.
TOMRA E1 (Expert Line) Leergutrücknahme Industrielösung für professionelle Betreiber zur Annahme von PET, Dose, Glas und Getränkekartons.

Häufige Fragen

Was stellt TOMRA Systems her?

Die Gesellschaft liefert Leergutrücknahmeautomaten und vollständige Rücknahmesysteme für Einweg- und Mehrweggetränkeverpackungen, dazu Service- und Datendienstleistungen für Handelsunternehmen und Getränkeabfüller.

Welche Automatenmodelle bietet TOMRA Systems?

Genannt werden R1 und R2, T100 mit digitaler Pfandauszahlung, das modulare T9 mit EasyPac oder MultiPac, die Reihen T70 und T90, die Kompaktormodule RollPac sowie der E1 der Expert Line.

Wie viele Automaten sind installiert?

Für 2026 nennt die Website über 91.000 Installationen in mehr als 60 Märkten. Nach eigenen Angaben, Stand 2026, werden damit jährlich mehr als 46 Milliarden Verpackungen gesammelt.

Müssen Automaten für das Pfandsystem zertifiziert werden?

Ja. Automatenhersteller im DPG-System durchlaufen nach Angabe der Website ein zweistufiges Zertifizierungsverfahren, bevor ihre Geräte im deutschen Einwegpfandsystem eingesetzt werden dürfen.

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