ACC Cargo GmbH
Meiningen
ACC Cargo übernimmt in Meiningen und Nohra Fulfillment, Lagerung, individuelle Verpackung und Spedition auf 14.000 Quadratmetern.
12 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit
Meiningen
ACC Cargo übernimmt in Meiningen und Nohra Fulfillment, Lagerung, individuelle Verpackung und Spedition auf 14.000 Quadratmetern.
Gotha
Die Dosenspezialist GmbH aus Gotha fertigt unter der Marke DOSEPLUS individuell bedruckte Blech- und Aluminiumdosen bereits ab 100 Stück.
Arnstadt
Die Export-Pack Thüringen GmbH fertigt in Arnstadt Holzkisten, Schwergut- und Korrosionsschutzverpackungen für den Industriegüterexport.
Geisa OT Bremen
Die Falkenhahn AG aus Geisa fertigt wiederverwendbare Europaletten nach DIN EN 13698-1, auf Wunsch mit Sensortechnik zur Zustandsüberwachung.
Roßleben-Wiehe
Die Folietec Kunststoffwerk GmbH produziert in Roßleben-Wiehe rund 13.000 Tonnen PE-Folie im Jahr und konfektioniert sie zu Beuteln.
Am Ettersberg
Die Gebrüder Dürrbeck Kunststoffe GmbH aus Am Ettersberg extrudiert PE-Folien und konfektioniert daraus Beutel, Säcke und Versandtaschen.
Witterda
Die Heinemann Etiketten GmbH aus Witterda in Thüringen druckt Haftetiketten aus Papier, Folie, Tyvek und Graspapier und liefert Spendetechnik dazu.
Waldeck
Die HVW Holzverarbeitung GmbH Waldeck fertigt in Thüringen Chemiepaletten, Europaletten und Exportkisten samt IPPC-Behandlung im eigenen Betrieb.
Weimar
Die Ilm-Pack GmbH fertigt in Weimar Faltkisten aus Wellpappe, Stanzverpackungen, ESD-Verpackungen und Archivkartons und bedruckt sie im eigenen Haus.
Seebach
Die PPM Cosmetic GmbH aus Seebach in Thüringen ist Lohnhersteller für Kosmetik und bietet dazu Tuben, Spender, Dosen, Tiegel und Glasflaschen an.
Mühlhausen
Die Thüringer Papierwarenfabrik C. Schröter druckt in Mühlhausen Multilayer-, Sicherheits- und Funktionsetiketten für Pharma und Food.
Herges-Hallenberg
Die Tillmann Verpackungen Schmalkalden GmbH entwickelt Schaumstoff-, Faserguss-, ESD- und Exportverpackungen an vier Standorten in Ostdeutschland.
Piacenza (Italien) · bundesweit / online
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Thüringen verbindet handwerkliche Tradition mit moderner Zulieferindustrie. Im Thüringer Wald hat die Glasherstellung eine jahrhundertelange Geschichte, aus der bis heute Betriebe für technisches Glas, Behälterglas und Glasveredelung hervorgehen. Kunststoffverarbeitung, Werkzeugbau und Präzisionstechnik sind weitere Standbeine, ebenso die Ernährungswirtschaft mit Fleisch-, Backwaren- und Getränkeproduktion. Wirtschaftsgeografisch bedeutsam ist die Lage in der Mitte Deutschlands: Am Kreuz der Autobahnen A 4, A 71 und A 9 sowie am Schienenknoten Erfurt haben sich Distributionszentren angesiedelt, die Versandverpackung, Konfektionierung und Retourenbearbeitung in großem Umfang abwickeln.
Für Thüringen führt das Firmenverzeichnis derzeit keine Unternehmen. Für die Beschaffung ist das kein Hindernis, denn der Verpackungsmarkt ist überregional organisiert: Packmittelwerke, Maschinenbauer, Prüflabore, Systembetreiber und Dienstleister aus Bayern, Hessen, Sachsen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen bedienen Thüringen im normalen Liefergebiet, häufig im Tagesverkehr. Sinnvoll ist eine Anfrage über die Leistungsseiten des Verzeichnisses, weil dort nach Aufgabe statt nach Standort gesucht wird. Folgende Fragen sollten vor der Vergabe geklärt sein:
Wer aus Thüringen befüllte Verpackungen erstmals in Verkehr bringt, muss sich nach § 9 VerpackG im Verpackungsregister LUCID registrieren und die Mengen bei einem dualen System beteiligen; seit August 2026 kommt die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) mit Anforderungen an Gestaltung und Rezyklateinsatz hinzu. Einen geordneten Überblick über die Materialseite gibt der Beitrag zu nachhaltigen Verpackungen.
Für die Distributionsstandorte im Land ist die Versandverpackung der Kostentreiber. Wo Volumen, Polstermaterial und Kartongrößen nicht zusammenpassen, steigen Frachtkosten und Retourenquote gleichzeitig. Der Beitrag zur Pufferverpackung beschreibt Materialien, Prüfnormen und rechtliche Vorgaben und hilft bei der Auslegung.
Für die Glas- und Kunststoffverarbeitung im Land ist ein anderer Aspekt wichtiger: der Schutz zerbrechlicher oder kratzempfindlicher Teile im Werksverkehr und in der Auslieferung. Üblich sind tiefgezogene Einsätze, Faserguss-Formteile oder konfektionierte Schaumzuschnitte, die das Teil an definierten Punkten aufnehmen. Die Auswahl richtet sich nach Stückzahl und Werkzeugkosten, außerdem nach der Frage, ob der Einsatz im Kreislauf zurückläuft. Bei Mehrwegeinsätzen verschiebt sich die Rechnung zugunsten robusterer Materialien, weil sich Werkzeugkosten über viele Umläufe verteilen, während Einwegkonzepte auf niedriges Gewicht und einfache Entsorgbarkeit auslegen.