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Logistik & Versandverpackung: Hersteller und Anbieter

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Marktüberblick: Von der Versandeinheit zum Ladungsträger

Logistik und Versandverpackung beginnt dort, wo das Produkt fertig verpackt ist, und endet beim Empfänger. Die Rubrik führt fünf Leistungsfelder: Versandverpackungen, Verpackungsgroßhandel, Verpackungslogistik und Fulfillment, Exportverpackung sowie Ladungsträger und Behältermanagement. Der gemeinsame Nenner ist die Ladeeinheit: Sie bestimmt Volumen, Handhabung, Schadensrisiko und Frachtkosten. Wer nur das Packmittel optimiert, verschiebt Kosten häufig in die Fracht; wer die Ladeeinheit betrachtet, sieht beide Seiten.

Versandverpackungen und Großhandel decken Packsize (Herford), TransPak Fachgroßhandel für Verpackungsmittel (Solms), Antalis (Frechen), Gustav Schramm (Bremen), Emba-Protec (Bad Oeynhausen), KAISER+KRAFT (Stuttgart), Schäfer Shop (Betzdorf), PAPSTAR (Kall) und Papier-Mettler (Morbach) ab. Der Großhandel ist für Betriebe mit schwankendem Bedarf oft die praktikablere Bezugsquelle, weil Sortimentsbreite und Lagerverfügbarkeit dort schwerer wiegen als der Stückpreis einer einzelnen Position. Welche Anforderungen Normen und Ladungssicherung an den Versandweg stellen, fasst der Beitrag zum Verpackungstransport zusammen.

Fulfillment, Export und Behältermanagement

Verpackungslogistik und Fulfillment sind breit besetzt: Deufol (Hofheim am Taunus), FIEGE Logistik (Greven), Rhenus (Holzwickede), KMP Holding/pfenning logistics (Heddesheim), LOXXESS (Unterföhring), Hermes Fulfilment (Hamburg), Friedrich Zufall Internationale Spedition (Göttingen), Hellmann Worldwide Logistics (Osnabrück), DACHSER (Kempten), die Wilhelm Hammesfahr Speditionsgesellschaft (Monheim am Rhein), OTIS-VB (Freudenberg) und TransPak. Für die Exportverpackung stehen Deufol, Ex-Pack Expeditions- und Verpackungsgesellschaft (Emmerich am Rhein), Exportverpackung Sehnde (Sehnde), OTIS-VB und ASP (Glückstadt). Seefracht- und Überseesendungen bringen eigene Anforderungen mit: Kistenbau, Korrosionsschutz, Schwerpunktkennzeichnung und die Wahl des passenden Containertyps, wie der Beitrag zu ISO-Containern zeigt.

Ladungsträger und Behältermanagement umfassen Poolsysteme, Kaufbehälter und Reparaturkreisläufe. Eingetragen sind CHEP Deutschland (Köln), PAKi Logistics (Ennepetal), Craemer (Herzebrock-Clarholz), BITO-Lagertechnik Bittmann (Meisenheim), bekuplast (Ringe), WALTHER Faltsysteme (Kevelaer), Pöppelmann (Lohne/Oldenburg), Schütz (Selters/Westerwald), Schaumaplast (Reilingen) und H.A.S.E. Holzwerk Hermeskeil (Hermeskeil). Faltbare Behälter senken das Leergutvolumen im Rücklauf; Bauformen und Grundmaße beschreibt der Beitrag zu Klappboxen. Wie stark der innerbetriebliche Transport auf Durchlaufzeit und Kosten wirkt, zeigt der Beitrag zur effizienten Palettenbewegung.

Auswahlkriterien und Vorgaben mit Stand

Die größte Einsparung liegt im Versand meist im Volumen. Zu große Kartons verursachen doppelte Kosten, nämlich mehr Polstermaterial und ein höheres volumetrisches Gewicht beim Frachtführer. Wer die eigene Kartonstaffel auf wenige, gut ausgenutzte Größen reduziert oder maßgenau konfektioniert, senkt beide Positionen zugleich. Zu prüfen sind ferner die Vorgaben der Paketdienste zu Höchstmaßen, Gurtmaß und Gewicht, die Eignung der Verpackung für Retouren ohne Neuverpackung sowie eine belastbare Zahl zu den Kosten je Sendung einschließlich Handling. Erst danach ist ein Preisvergleich zwischen Anbietern aussagekräftig.

Bei Dienstleistern zählen Standortnetz, Kapazitätsreserven in der Saison, Schnittstellen zum eigenen Warenwirtschaftssystem, Bestandsgenauigkeit und die Regelung für Retouren. Bei Ladungsträgern sind Tauschfähigkeit, Zustandsklassen und Poolgebühren die entscheidenden Größen. Normativ ist die Europalette mit 1200 mal 800 Millimetern in EN 13698-1 und im UIC-Kodex 435-2 beschrieben, internationale Palettenmaße in ISO 6780; Seecontainer folgen ISO 668 und ISO 1496. Holzverpackungen im Drittlandverkehr benötigen eine Behandlung nach ISPM 15 samt Kennzeichnung. Die Ladungssicherung richtet sich nach DIN EN 12195-1 und der Richtlinienreihe VDI 2700, die Stabilität der Ladeeinheit nach EUMOS 40509; Gefahrgut unterliegt dem ADR und in Deutschland der GGVSEB. Transportverpackungen sind nach § 15 VerpackG vom Hersteller zurückzunehmen und einer Verwertung zuzuführen. Die Verordnung (EU) 2025/40 (PPWR) begrenzt zudem den Leerraum in Sammel-, Transport- und E-Commerce-Verpackungen; die Vorgabe greift ab 2030 (Stand: September 2026).