ALBA plc & Co. KG
Berlin
ALBA erbringt aus Berlin Entsorgung, Recycling und Rohstoffhandel für Industrie, Handel und Kommunen, mit eigenen Sortier- und Aufbereitungsanlagen.
13 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit
Berlin
ALBA erbringt aus Berlin Entsorgung, Recycling und Rohstoffhandel für Industrie, Handel und Kommunen, mit eigenen Sortier- und Aufbereitungsanlagen.
Berlin
PET-Flaschen, Preforms, Verschlüsse und Tuben: ALPLA betreibt in Deutschland 21 Standorte, darunter das Werk Berlin; Konzernsitz ist Hard in Österreich.
Berlin
Die ANTEGIS GmbH aus Berlin produziert Etiketten in Hennigsdorf und liefert Etikettendrucker, Scanner und POS-Technik dazu.
Berlin
Der bvdm vertritt die Druck- und Medienindustrie mit acht Landesverbänden, Tarifpolitik, Fachbereichen, eigenem Verlag und Branchenbericht.
Berlin
Das dvi vernetzt in Berlin die gesamte Verpackungskette: Verpackungspreis, Verpackungskongress, Dresdner Verpackungstagung und eigene Akademie.
Berlin
Spitzenverband der Zellstoff- und Papierindustrie mit 100 Mitgliedern, Statistiken, Fachvereinigungen und Büros in Berlin, Gernsbach, Siegburg, Brüssel.
Berlin
DIN CERTCO zertifiziert in Berlin Verpackungen und Materialien, unter anderem auf Kompostierbarkeit, biobasierten Anteil und Recyclingfähigkeit.
Berlin
Die DPG organisiert von Berlin aus das gesetzliche Einwegpfand: Regelwerk, Pfandkennzeichen mit Sicherheitsmerkmal, Clearing und Stammdatenbank.
Berlin
FAPACK e. Kfm. fertigt in Berlin-Neukölln Feinkartonagen, Transport- und Grobkartonagen sowie Seeding-Boxen mit individuellem Innenlayout.
Berlin
Interzero verbindet die Verpackungslizenzierung über die Interzero Recycling Alliance mit eigenen Sortieranlagen, Abfallmanagement und Rezyklatvertrieb.
Berlin
sykell baut aus Berlin Mehrwegsysteme für Handel und Gastronomie und steuert die Behälterbestände über die eigene Plattform Circular ERP.
Berlin
Der VDW bündelt 30 Wellpappenhersteller mit rund 100 Werken, führt Fachkommissionen und veröffentlicht Statistiken, Jahresbericht und Studien.
Berlin
Berliner Institut mit akkreditiertem Labor für Getränkeverpackungen: Glasbruchanalyse, Anlagenabnahmen, Etiketten, Verschlüsse und Schulungen.
Piacenza (Italien) · bundesweit / online
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Berlin unterscheidet sich von den klassischen Produktionsstandorten: Im Verzeichnis dominieren Organisationen, die Regeln setzen, Mengen organisieren oder Konformität bewerten. Verbände der Papier-, Wellpappen- und Druckbranche haben hier ihre Geschäftsstellen, weil Gesetzgebung und Ministerien in der Stadt sitzen. Dazu kommen Systembetreiber für Verpackungslizenzierung und Pfand sowie eine Zertifizierungsstelle. Produktion findet in kleinerem Umfang statt, etwa bei Kunststoffhohlkörpern für Getränke und Haushaltsprodukte.
Wer Lizenzierung, Systembeteiligung oder eine Konformitätsbewertung braucht, kommt an Berliner Adressen kaum vorbei. Die Registrierung im Verpackungsregister LUCID nach § 9 VerpackG erfolgt zwar bei der Zentralen Stelle in Osnabrück, die Systembeteiligung selbst aber bei einem der zugelassenen dualen Systeme, und mehrere davon führt das Verzeichnis mit Berliner Sitz. Auch Mehrwegmodelle für Getränke und Außer-Haus-Verzehr werden hier organisiert. Der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie erklärt die Zusammenhänge zwischen Quoten, Systemen und Produktgestaltung; zur Abgrenzung der Modelle hilft der Text zur Mehrwegverpackung.
Ein weiterer Grund, Berliner Adressen zu kennen, liegt in der Normung und in der Verbandsarbeit. Technische Regeln entstehen in Gremien, in denen Hersteller, Verwerter und Handel vertreten sind, und Verbände veröffentlichen Auslegungshilfen, bevor Behörden entscheiden. Für Unternehmen, die neue Materialien oder Rücknahmemodelle einführen wollen, ist der Zugang zu diesen Informationen ein praktischer Vorteil: Er verkürzt die Zeit, bis eine Gestaltungsfrage rechtssicher beantwortet ist. Auch Aus- und Weiterbildungsangebote der in der Stadt ansässigen Institute richten sich an Fachkräfte aus dem ganzen Bundesgebiet, etwa im Bereich Abfüll- und Getränketechnik.
Für Beschaffung von Packmitteln selbst ist Berlin dagegen kein Schwerpunkt. Hier greifen Unternehmen aus der Region meist auf Lieferanten aus Brandenburg, Sachsen oder dem westdeutschen Raum zurück, die bundesweit ausliefern. Viele der im Verzeichnis geführten Hersteller unterhalten Vertriebsgebiete und Servicestrukturen, die Berlin abdecken, ohne dass ein Werk in der Stadt steht. Bei Ausschreibungen zählen daher Liefertreue, Mindestmengen und Prüfnachweise stärker als die Entfernung zum Lieferwerk.