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Verpackungsunternehmen in Berlin

42 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit

Beratung, Prüfung & Verbände
Logistik & Versandverpackung
Packmittel & Verpackungen
Recycling & Kreislaufwirtschaft
Software & Automatisierung
Verpackungsdruck & Veredelung
Verpackungsmaschinen & Anlagen
Verpackungszubehör & Hilfsstoffe

Firmen in Berlin

Klebeland GmbH

Berlin

Die Klebeland GmbH schneidet, stanzt und bedruckt in Berlin-Wittenau technische und individuell veredelte Klebebänder in eigener Konfektionierung.

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LT Memory GmbH

Berlin

LT Memory aus Berlin liefert mit 100Pro eine ERP-Branchenlösung für die Etiketten-, Folien- und Verpackungsindustrie auf Basis Dynamics NAV.

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Bundesweit tätige Firmen

Hauptstadt der Verbände und Systeme

Berlin unterscheidet sich von den klassischen Produktionsstandorten: Im Verzeichnis dominieren Organisationen, die Regeln setzen, Mengen organisieren oder Konformität bewerten. Verbände der Papier-, Wellpappen- und Druckbranche haben hier ihre Geschäftsstellen, weil Gesetzgebung und Ministerien in der Stadt sitzen. Dazu kommen Systembetreiber für Verpackungslizenzierung und Pfand sowie eine Zertifizierungsstelle. Produktion findet in kleinerem Umfang statt, etwa bei Kunststoffhohlkörpern für Getränke und Haushaltsprodukte.

Organisationen und Firmen im Verzeichnis

  • Verbände und Institute: Deutsches Verpackungsinstitut e. V. (dvi), Verband der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW), Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm), DIE PAPIERINDUSTRIE e. V., Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V.
  • Duale Systeme, Lizenzierung und Pfand: Interzero Holding, ALBA, sykell, DPG Deutsche Pfandsystem
  • Recycling und nachhaltige Materialien: Interzero Holding, ALBA
  • Zertifizierung: DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung
  • Packmittelproduktion: ALPLA Werke Lehner, Standort Berlin, für Kunststoffflaschen und Hohlkörper
  • Prüfung und Schulung: VLB Berlin für Abfüll- und Getränkethemen

Warum der Standort für Einkäufer relevant ist

Wer Lizenzierung, Systembeteiligung oder eine Konformitätsbewertung braucht, kommt an Berliner Adressen kaum vorbei. Die Registrierung im Verpackungsregister LUCID nach § 6 Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) erfolgt zwar bei der Zentralen Stelle in Osnabrück, die Systembeteiligung selbst aber bei einem der zugelassenen dualen Systeme, und mehrere davon führt das Verzeichnis mit Berliner Sitz. Auch Mehrwegmodelle für Getränke und Außer-Haus-Verzehr werden hier organisiert. Der Beitrag zur Kreislaufwirtschaft in der Verpackungsindustrie erklärt die Zusammenhänge zwischen Quoten, Systemen und Produktgestaltung; zur Abgrenzung der Modelle hilft der Text zur Mehrwegverpackung.

Ein weiterer Grund, Berliner Adressen zu kennen, liegt in der Normung und in der Verbandsarbeit. Technische Regeln entstehen in Gremien, in denen Hersteller, Verwerter und Handel vertreten sind, und Verbände veröffentlichen Auslegungshilfen, bevor Behörden entscheiden. Für Unternehmen, die neue Materialien oder Rücknahmemodelle einführen wollen, ist der Zugang zu diesen Informationen ein praktischer Vorteil: Er verkürzt die Zeit, bis eine Gestaltungsfrage rechtssicher beantwortet ist. Auch Aus- und Weiterbildungsangebote der in der Stadt ansässigen Institute richten sich an Fachkräfte aus dem ganzen Bundesgebiet, etwa im Bereich Abfüll- und Getränketechnik.

Für Beschaffung von Packmitteln selbst ist Berlin dagegen kein Schwerpunkt. Hier greifen Unternehmen aus der Region meist auf Lieferanten aus Brandenburg, Sachsen oder dem westdeutschen Raum zurück, die bundesweit ausliefern. Viele der im Verzeichnis geführten Hersteller unterhalten Vertriebsgebiete und Servicestrukturen, die Berlin abdecken, ohne dass ein Werk in der Stadt steht. Bei Ausschreibungen zählen daher Liefertreue, Mindestmengen und Prüfnachweise stärker als die Entfernung zum Lieferwerk.