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Verpackungsunternehmen in Schleswig-Holstein

7 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit

Städte in Schleswig-Holstein

Beratung, Prüfung & Verbände
Logistik & Versandverpackung
Packmittel & Verpackungen
Recycling & Kreislaufwirtschaft
Software & Automatisierung
Verpackungsdruck & Veredelung
Verpackungsmaschinen & Anlagen
Verpackungszubehör & Hilfsstoffe

Firmen in Schleswig-Holstein

tesa SE

Norderstedt

Selbstklebende Systemlösungen aus Norderstedt: Klebebänder zum Verschließen und Bündeln sowie Spleißbänder für Wellpappe, Druck und Papier.

Details

Bundesweit tätige Firmen

Etiketten, Klebstofftechnik und Maschinenbau im Norden

Schleswig-Holstein ist im Verzeichnis mit einer klar erkennbaren Auswahl vertreten. Im Hamburger Randgebiet, um Witzhave, Reinbek und Norderstedt, sitzen Etikettendruckereien, Materialentwickler und ein Hersteller von Klebebändern; die Nähe zur Metropolregion und zu deren Konsumgüterkunden erklärt diese Ballung. Lübeck steht für Maschinenbau in der Abfüll- und Palettiertechnik für pulverförmige und rieselfähige Güter, Hartenholm für Etikettier- und Kennzeichnungssysteme. Im Süden und Westen des Landes kommen Wellpappe, Holzverpackung und Exportverpackung hinzu, gestützt auf Hafenanbindung und Ernährungswirtschaft.

Anbieter im Verzeichnis nach Leistung

  • Etikettendruck, Digitaldruck und Etiketten: All4Labels Group (Witzhave)
  • Etikettiertechnik und Kennzeichnung: Logopak Systeme (Hartenholm)
  • Verpackungsmaschinen, Abfüll- und Palettiertechnik: GREIF-VELOX Maschinenfabrik (Lübeck)
  • Wellpappe und Verpackungsdruck: Panther Packaging (Tornesch)
  • Paletten, Holzverpackungen und Exportverpackung: ASP (Glückstadt)
  • Klebebänder: tesa SE (Norderstedt)
  • Nachhaltige Materialien: SUPERSEVEN (repaq) in Reinbek

Kennzeichnung als Schnittstelle zwischen Druck und Logistik

Die Kombination aus Etikettenproduktion und Etikettiertechnik im Land ist für Anwender praktisch, weil Materialauswahl und Applikation zusammengehören: Haftkleber, Trägermaterial und Spendekante müssen zum Untergrund, zur Temperatur und zur Taktzahl passen. Grundlagen dazu liefert der Beitrag zu selbstklebenden Etiketten. Für Versand- und Palettenetiketten ist zusätzlich der Standard der GS1 für Transportetiketten mit SSCC der übliche Bezugspunkt; Verfahren und Kennzeichnungspflichten fasst der Text zur Produktcodierung zusammen.

Für die Exportverpackung im Land gilt der Pflanzenschutzstandard ISPM 15, nach dem Holzverpackungen im internationalen Warenverkehr behandelt und mit IPPC-Kennzeichen versehen sein müssen. Wer Schüttgut abpackt, sollte Produkteigenschaften wie Rieselfähigkeit, Staubneigung und Schüttdichte früh mit dem Maschinenbauer klären, weil sie Ventilsack, Dosierorgan und Entstaubung bestimmen. Bei staubenden oder brennbaren Produkten kommen die Anforderungen des Explosionsschutzes hinzu, die Zoneneinteilung, Gerätekategorien und Reinigungskonzept betreffen und die Anlagengestaltung erheblich beeinflussen.

Bei Etiketten selbst entscheidet häufig das Kleinste über das Ergebnis. Zu klären sind Klebstofftyp für tiefe Temperaturen oder feuchte Oberflächen, Ablösbarkeit bei Mehrwegbehältern, Beständigkeit gegen Reinigungsmittel und die Frage, ob das Etikett die Sortierung des Packmittels im Recycling behindert. Für Kunststoffflaschen und -becher gilt inzwischen als Gestaltungsregel, dass Etikettenmaterial und Behälter im Sortierprozess unterscheidbar bleiben müssen; große, dicht schließende Umhüllungen können die Erkennung stören. Diese Punkte gehören in die Bemusterung und nicht in die Serienphase.

Schließlich der Hinweis, der für alle Bundesländer gilt: Die hier gelisteten Unternehmen arbeiten überwiegend national und teils international, und umgekehrt liefern Anbieter aus anderen Bundesländern regelmäßig nach Schleswig-Holstein.