Auf einen Blick
- Rechtsform
- SE & Co. KG
- Gründung
- 1961 in Böhen im Allgäu
- Mitarbeiter
- 7.800 weltweit (Gruppe)
- Standorte
- 16 Produktionsstandorte (Gruppe)
- Geschäftsführung
- Christian Traumann (Sprecher), Dr. Johannes Epple, Dr. Christian Lau, Dr. Tobias Richter
- Handelsregister
- Amtsgericht Memmingen HRA 8040
- Stammwerk
- Wolfertschwenden, Bayern
- Deutsche Werke
- Buchenau (Slicer), Enger (Kennzeichnung und Inspektion)
- Struktur
- über 80 Tochtergesellschaften, 16 Produktionsstandorte (Gruppe)
- Lieferländer
- 180 (Gruppe)
- Branchen
- Lebensmittel, Medizin und Pharma, Konsum- und Industriegüter
Die MULTIVAC Sepp Haggenmüller SE & Co. KG baut Verpackungsmaschinen und komplette Verpackungslinien. Beliefert werden Lebensmittelhersteller, die Pharma- und Medizingüterindustrie sowie Produzenten von Industriegütern und Non-Food-Artikeln.
Den Kern bilden Tiefziehverpackungsmaschinen für das Kompakt- und Hochleistungssegment und für medizinische und pharmazeutische Produkte. Traysealer versiegeln vorgefertigte Schalen, Kammermaschinen arbeiten im Vakuum, Flowpacker verpacken horizontal in flexible Beutel. Ergänzend liefert das Unternehmen Inspektionssysteme mit automatischen Kontrollwaagen, optischer Inspektion, Röntgensystemen und Metalldetektoren, Slicer-Lösungen für das Portionieren von Lebensmitteln sowie Etikettier- und Kennzeichnungssysteme innerhalb der Verpackungslinie. Seit 2019 gehört außerdem die FRITSCH Gruppe mit Backwarentechnik zur MULTIVAC Gruppe.
Stammwerk ist Wolfertschwenden im Allgäu. In Buchenau werden Slicer gebaut, in Enger Kennzeichnungs- und Inspektionssysteme; in Nettetal überholt die MULTIVAC Resale & Service GmbH Maschinen und Baugruppen. Standorte in Lechaschau in Österreich und Hünenberg in der Schweiz kommen hinzu. Die MULTIVAC Gruppe betreut mit über 80 Tochtergesellschaften Kunden in 165 Ländern. Für die Gruppe werden 7.800 Mitarbeitende weltweit, 16 Produktionsstandorte und 718 aktive Patentfamilien genannt. Im Service arbeiten 1.300 Berater und Servicetechniker, die Anlagen über die gesamte Nutzungsdauer begleiten.
Gegründet wurde das Unternehmen 1961 in Böhen im Allgäu. Das Stammwerk liegt heute in Wolfertschwenden, das Unternehmen befindet sich generationsübergreifend in Privatbesitz und ist als SE & Co. KG organisiert.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Tiefziehverpackungsmaschinen | Schlauchbeutel- und Tiefziehmaschinen | Maschinen für Kompakt- und Hochleistungssegment sowie medizinische und pharmazeutische Produkte. |
| Traysealer | Schlauchbeutel- und Tiefziehmaschinen | Maschinen zum Versiegeln vorgefertigter Schalen. |
| Kammermaschinen | Verpackungsmaschinen | Vakuumkammermaschinen für unterschiedliche Produkte. |
| Flowpacker | Schlauchbeutel- und Tiefziehmaschinen | Horizontale Verpackungsmaschinen für flexible Beutel. |
| Inspektionssysteme | Prüf- und Inspektionstechnik | Kontrollwaagen, optische Inspektion, Röntgensysteme und Metalldetektoren. |
| Slicer-Lösungen | Verpackungsmaschinen | Anlagen für das Portionieren und Slicen von Lebensmitteln. |
| Etikettier- und Kennzeichnungssysteme | Etikettiermaschinen | Systeme für Etikettierung und Kennzeichnung innerhalb der Verpackungslinie. |
| Backwarentechnik der FRITSCH Gruppe | Verpackungsmaschinen | Anlagen für die Backwarenherstellung als eigenes Geschäftsfeld der Gruppe. |
| Smart Services | Verpackungsmaschinen | Digitale Services mit KI, IoT und Big Data für produktivere Maschinen und vorausschauende Wartung. |
| Digitaler Produktpass | Track & Trace und Serialisierung | QR-Code-basierter digitaler Produktpass für Rückverfolgbarkeit und Bestandsmanagement in der Lebensmittelindustrie. |
Häufige Fragen
Welche Tiefziehmaschinen und Slicer gibt es?
Die Tiefziehverpackungsmaschinen gibt es in drei Segmenten: kompakt für kleine bis mittlere Ausbringungsmengen, Hochleistung für hohe Ausbringungsmengen sowie GMP-konforme Maschinen für medizinische Sterilprodukte und Pharmazeutika. Die Slicer schneiden Wurst- und Fleischwaren, Käse, Frischfleisch und alternative Proteine.
Was leistet der digitale Produktpass?
Der digitale Produktpass nutzt den Standard GS1 Digital Link: Jede Packung erhält einen eigenen QR-Code, über den sich Chargen rückverfolgen lassen und der Handel Haltbarkeitsdaten für die Bestandsführung nutzen kann. Ausgelegt ist er vor allem für Lebensmittel, daneben für Pharma, Medizinprodukte und Konsumgüter.
Wo produziert Multivac in Deutschland?
In Buchenau entwickelt und baut Multivac mit rund 85 Beschäftigten Slicer. In Enger arbeiten rund 265 Beschäftigte an Kennzeichnung und Qualitätskontrolle von Verpackungen. Die MULTIVAC Resale & Service GmbH in Nettetal überholt mit rund 75 Beschäftigten Maschinen und Baugruppen der Gruppe.
Wie groß ist Multivac?
Zur MULTIVAC Unternehmensgruppe zählen 85 Vertriebs- und Servicegesellschaften, geliefert wurde bisher in 180 Länder. Seit Januar 2017 gehört TVI mit Technik zum Portionieren von Fleisch zur Gruppe.
Wie sichert Multivac Qualität und Sicherheit?
Die Maschinen durchlaufen eine freiwillige externe GS-Prüfung durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), dazu kommen Verfahren zur CE-Konformitätsbewertung. Produkte und Prozesse der Gruppe sind nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.