Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 2012
- Geschäftsführung
- Roland Schöberl, Klaus Hockl
- Handelsregister
- Firmenbuch FN 382921 w
- Standorte
- Wien (Hauptsitz), Werke in Pinkafeld (Burgenland), St. Stefan im Lavanttal (Kärnten), Neubuz (Tschechien), Pittston (USA)
- Konzern
- Cardbox Packaging Group (Cardbox Packaging Holding GmbH, Wien)
- Zertifizierungen
- ISO 9001, ISO 14001:2015, HACCP, BRC, SQF, FDA, FSC Chain-of-Custody, PEFC
- Mitgliedschaften
- 4evergreen
- Branchen
- Lebensmittel, Kosmetik, Getränke, Non-Food und Haushalt
- Verfahren
- Offsetdruck, Stanzen, Kleben, Heißfolienprägung
Faltschachteln aus Karton und Papierbecher bilden das Programm der Cardbox Packaging GmbH mit Hauptsitz in Wien. Abnehmer kommen aus dem FMCG-Markt, genannt werden Lebensmittel, Süßwaren, Kosmetik, Getränke, Haushaltswaren und Tabak. Das Unternehmen gehört zur Cardbox Packaging Group, deren Holding ebenfalls in Wien sitzt.
Gedruckt wird im Offsetverfahren, anschließend werden die Bogen gestanzt und die Schachteln geklebt. Zur Veredelung zählt die Heißfolienprägung. Papierbecher mit Barrierebeschichtung entstehen im Werk Pinkafeld und werden vor allem für Eis, Honig und Trockenprodukte eingesetzt. In der Materialentwicklung arbeitet Cardbox an Kartonlösungen, die Kaltfolie und Metallisierung ersetzen sollen, sowie an Alternativen auf Basis von Biopolymeren.
Werke betreibt die Gruppe in Pinkafeld (Burgenland), in St. Stefan im Lavanttal bei Wolfsberg (Kärnten), in Neubuz in Tschechien und in Pittston im US-Bundesstaat Pennsylvania. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert, das Umweltmanagement nach ISO 14001:2015; hinzu kommen HACCP, BRC, SQF, FDA, PEFC und die FSC-Produktkettenzertifizierung. Cardbox ist Mitglied der Initiative 4evergreen und wurde mehrfach mit dem WorldStar Packaging Award ausgezeichnet, 2023 zweimal in der Kategorie Food. Über ein Kundenportal greifen Auftraggeber rund um die Uhr auf ihre Auftragsdaten zu.
Die Historie reicht bis 1877 zurück, als in Wolfsberg eine Druckerei gegründet wurde. Cardbox Packaging selbst entstand 2012, übernahm 2015 einen Verpackungsbetrieb in Pinkafeld, startete 2019 ein neu errichtetes Werk in Pennsylvania und kam 2021 mit der Übernahme der Valuepap GmbH zu den Papierbechern. 2025 folgte das Werk in Neubuz.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Kartonverpackungen (Faltschachteln) | Faltschachteln und Kartonagen | Offsetgedruckte, gestanzte und geklebte Faltschachteln für Lebensmittel, Süßwaren, Kosmetik, Getränke, Haushaltswaren und Tabak. |
| Papierbecher | Faltschachteln und Kartonagen | Becher aus Papier mit Barrierebeschichtung aus dem Werk Pinkafeld, vor allem für Eis, Honig und Trockenprodukte. |
| Materialalternativen auf Karton- und Biopolymerbasis | Nachhaltige Materialien | Entwicklung von Kartonlösungen anstelle von Kaltfolie und Metallisierung sowie von Materialien auf Basis von Biopolymeren. |
| Heißfolienprägung (Foil Stamping) | Veredelung (Prägen, Lackieren, Kaschieren) | Veredelung der im Offsetdruck gefertigten Kartonverpackungen durch Prägung mit Heißfolie. |
Häufige Fragen
An welchem Standort produziert Cardbox Packaging die Papierbecher?
Die Papierbecher entstehen im Werk Pinkafeld im Burgenland. Sie tragen eine Barrierebeschichtung und werden vor allem für Eis, Honig und Trockenprodukte eingesetzt. Die Becherfertigung kam 2021 mit der Übernahme der Valuepap GmbH zur Gruppe.
Welche Zertifizierungen sind für Lebensmittelverpackungen relevant?
Für den Lebensmittelbereich nennt Cardbox HACCP, BRC und SQF sowie FDA. Hinzu kommen Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 14001:2015, die FSC-Produktkettenzertifizierung und PEFC für die eingesetzten Kartonverpackungen.
Arbeitet Cardbox an Alternativen zu Kaltfolie und Metallisierung?
Ja, das Unternehmen entwickelt Kartonverpackungen, die Kaltfolien- und Metallisierungsanwendungen ersetzen sollen, und arbeitet an Materialien auf Basis von Biopolymeren. Außerdem ist Cardbox Mitglied der Initiative 4evergreen.
Wo liegen die Werke außerhalb Österreichs?
Außerhalb Österreichs betreibt die Gruppe ein 2025 eröffnetes Werk in Neubuz in Tschechien sowie seit 2019 ein neu errichtetes Werk in Pittston im US-Bundesstaat Pennsylvania. In Österreich produziert Cardbox in Pinkafeld und St. Stefan im Lavanttal.