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Verpackungsunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern

9 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit

Städte in Mecklenburg-Vorpommern

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Logistik & Versandverpackung
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Verpackungsdruck & Veredelung
Verpackungsmaschinen & Anlagen
Verpackungszubehör & Hilfsstoffe

Firmen in Mecklenburg-Vorpommern

eggbox GmbH

Wittenburg

Die eggbox GmbH in Wittenburg fertigt Eierkartons aus Wellpappe für Eierproduzenten, vollflächig im Offsetdruck bedruckt und FSC-zertifiziert.

Details

Bundesweit tätige Firmen

Wovon die Nachfrage im Land getragen wird

Mecklenburg-Vorpommern ist kein klassischer Standort der Packmittelindustrie, hat aber einen deutlich umrissenen Bedarf. Getragen wird er von der Ernährungswirtschaft, also von Molkereien, Fleisch- und Fischverarbeitung, Getränkeherstellung und Landwirtschaft, die Folien, Beutel, Schalen, Kartonagen und Etiketten in großen Mengen einsetzen. Ein zweiter Bereich ist der Umschlag über die Ostseehäfen, bei dem Transport- und Schutzverpackung sowie Ladungssicherung im Vordergrund stehen. Hinzu kommt der Bau großer Komponenten, etwa im maritimen Bereich und in der Energietechnik, der Schwergut- und Exportverpackung nach Maß erfordert. Tourismus und Direktvermarktung erzeugen zudem Bedarf an kleinteiliger Verkaufsverpackung für regionale Erzeugnisse.

Keine Einträge im Land, aber lieferfähige Anbieter

Im Firmenverzeichnis sind für Mecklenburg-Vorpommern derzeit keine Unternehmen erfasst. Beschaffung läuft daher praktisch immer über Anbieter mit Sitz in anderen Bundesländern, in der Regel aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen oder Berlin und Brandenburg. Das funktioniert in allen Leistungsbereichen des Verzeichnisses, von Wellpappe und Folien über Etiketten und Kennzeichnungstechnik bis zu Verpackungsmaschinen, Prüflabors und Systembeteiligung. Sinnvoll ist es, bei der Anfrage folgende Punkte früh zu klären:

  • Liefergebiet und Tourenplanung, besonders bei voluminösen Packmitteln mit hohem Frachtanteil
  • Service- und Ersatzteillogistik bei Maschinen, einschließlich vereinbarter Reaktionszeiten
  • Lagerhaltung beim Lieferanten, damit saisonale Spitzen der Ernährungswirtschaft abgedeckt sind
  • Prüf- und Zertifikatslage bei Lebensmittelkontakt, etwa Konformitätserklärungen nach Verordnung (EG) Nr. 1935/2004

Vorgaben und weiterführende Grundlagen

Für Lebensmittelverpackung ist die Barrierewirkung des Materials die zentrale technische Größe, weil sie Haltbarkeit und Warenverlust bestimmt; der Beitrag zur Barrierefolie erläutert Aufbau, Anwendungen und Recyclingfähigkeit. Wer Fisch, Fleisch oder Molkereiprodukte abpackt, findet im Text zur Gasverpackung unter Schutzatmosphäre die Grundlagen zu Gasgemischen und Prozessführung.

Rechtlich gilt auch hier die Registrierungspflicht im Verpackungsregister LUCID nach § 9 VerpackG, ergänzt seit August 2026 um die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR). Betriebe im Land sollten deshalb bei Neuentwicklungen die Recyclingfähigkeit von Verbunden mitprüfen, bevor Werkzeuge und Formatteile beschafft werden.

Für die Saisonspitzen der Region, etwa in der Fischverarbeitung und im Tourismusgeschäft, ist die Lieferfähigkeit bei bedruckten Packmitteln der kritische Punkt. Bedruckte Folien und Etiketten haben Vorlaufzeiten, die sich nicht kurzfristig verkürzen lassen, weil Zylinder, Klischees oder Druckformen vorbereitet werden müssen. Zwei Wege sind üblich: neutrale Grundpackmittel mit später aufgebrachtem Etikett oder eine Rahmenvereinbarung mit Kommissionslager beim Lieferanten. Welcher Weg günstiger ist, hängt von der Zahl der Artikelvarianten und von der Haltbarkeit der Bestände ab.