Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Geschäftsführung
- Patrick Blessing
- Handelsregister
- Amtsgericht Oldenburg, HRB 150686
- Gründung
- 1993 (als Bösel Recycling Management GmbH)
- Standorte
- Bösel (Niedersachsen)
- Konzern
- PolymerCycle-Gruppe (seit 2023)
- Zertifizierungen
- ISO 9001:2015, ISO 50001:2018, RecyClass, ecocycle
- Mitgliedschaften
- European Plastics Recyclers
- Verfahren
- Schmelzen, Filtern und Entgasen, Kompaktieren, Regranulieren
- Materialien
- PS, HIPS, PP
- Branchen
- Spritzguss, Folienherstellung, Automobilzulieferer, Maschinenbau, Möbelindustrie, Verpackungsindustrie, Gartenbau, Landwirtschaft, Freizeitindustrie, Medizintechnik
Produktionsabfälle von Folien-, Verpackungs- und Automobilzulieferern verarbeitet die Best Plastic Management GmbH in Bösel in Niedersachsen zu Mahlgut und Regranulat. Der Kunststoffrecycler vertreibt daraus eigene Rezyklat-Marken und beliefert unter anderem Spritzgussbetriebe, Folienhersteller und Automobilzulieferer.
Die Regranulierung verläuft in vier Stufen, vom Schmelzen bei rund 250 Grad Celsius über Filtern und Entgasen sowie Kompaktieren im Extruder bis zum Regranulieren. Unter BPM-Styrol laufen PS- und HIPS-Güten der Bezeichnungen A03 bis A08, unter BPM-Propylen Material aus PP. Als Dienstleistung bietet der Betrieb Lohnvermahlung und Lohngranulierung mit Abholung, Aufbereitung und Rücklieferung an. Das Werk ist nach ISO 9001:2015, ISO 50001:2018, RecyClass und ecocycle zertifiziert und Mitglied bei European Plastics Recyclers.
Am Standort arbeiten rund 40 Beschäftigte, die Jahreskapazität liegt bei 20.000 Tonnen Mahlgütern, Regranulaten und Compounds.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Mahlgut aus Kunststoffabfällen | Recycling und Entsorgung | Aufbereitung von Produktionsabfällen zu sortenreinem Mahlgut für die Weiterverarbeitung. |
| BPM-Styrol und BPM-Propylen | Nachhaltige Materialien | Regranulate aus PS (A03 bis A05) und HIPS (A06 bis A08) sowie Polypropylen als Regranulat und als Mahlgut. |
| Lohnvermahlung und -granulierung | Recycling und Entsorgung | Abholung, Aufbereitung und Rücklieferung von Kunststoffabfällen im Kundenauftrag. |
| Kundenindividuelle Produktentwicklung | Nachhaltige Materialien | Entwicklung von Regranulaten mit besonderen Spezifika nach Kundenvorgaben, einschließlich der eigenen Qualitätsprüfungen. |
Häufige Fragen
Wo werden die Mahlgüter und Regranulate eingesetzt?
Abnehmer sind Spritzgussbetriebe, Folienhersteller und Automobilzulieferer sowie Maschinenbau, Möbel-, Verpackungs- und Freizeitindustrie, Gartenbau, Landwirtschaft und Medizintechnik. Aus dem Material entstehen etwa Fahrzeugteile, Bodenbeläge, Industrieverpackungen und Behälter, Pflanzgefäße, Zäune und Poolteile.
Wie läuft die Regranulierung ab?
Sortenreines Mahlgut geht direkt in die Schmelze, andere Kunststoffreste werden zuvor zerkleinert und von Aluminium getrennt. Die Schmelze durchläuft Filter- und Entgasungszonen, eine beheizte Extruderschnecke homogenisiert und verdichtet sie, bevor neues Granulat entsteht.
Welche Zertifikate hat der Recycler?
ISO 9001:2015 betrifft das Qualitätsmanagementsystem, ISO 50001:2018 das Energiemanagement. Die Zertifizierung über ecocycle dient der Prüfung der Anlageneignung gemäß der LAGA-Richtlinie für Mengenstromnachweise; hinzu kommt RecyClass.