Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1904
- Geschäftsführung
- Mike Burgsmüller
- Handelsregister
- Amtsgericht Dortmund, HRB 13536
- Standorte
- Dortmund-Eving
- Fläche
- mehr als 2.000 m² Produktion und Lager, Halle von 2002 rund 1.300 m²
- Struktur
- Familienunternehmen, fünfte Generation seit 1999
- Verfahren
- Nähen, Nass- und Trockenfiltration
- Materialien
- Jute
- Branchen
- Industriegüter
Die Dortmunder Sackfabrik Otto Sticht GmbH fertigt Sackware in Dortmund-Eving. Gegründet wurde der Betrieb 1904, 2024 folgte das 120-jährige Jubiläum am Standort.
Das Sortiment umfasst Filtersäcke für die Nass- und Trockenfiltration, Big Bags als flexible Schüttgutbehälter, Sandsäcke etwa für den Hochwasserschutz und Jutewaren aus der Naturfaser Jute. Neben der Sackware entstehen bedruckbare Werbe- und Tennisblenden.
Produktion und Lager belegen mehr als 2.000 m². Genäht wird in einer eigenen Näherei. Big Bags werden auch als FIBC geführt, Sandsäcke zur Befüllung mit Sand geliefert. Zu den bedienten Branchen zählen Industriegüter.
Ab 1918 führte das Unternehmen den heutigen Namen und arbeitete als Reichs-Sammelstelle für Sackstoffe. 1926 übernahmen die Töchter des Gründers die Leitung und erweiterten das Programm um Decken und Planen. Die Produktionsstätte wurde am 12. März 1945 bei einem Luftangriff zerstört, die Fertigung verlagerte sich nach Unna; 1949 lief der reguläre Betrieb an einem neuen Dortmunder Standort wieder an. Seit 1999 führt die fünfte Generation die Geschäfte. 2002 eröffnete auf dem ehemaligen Zechengelände Minister Stein eine rund 1.300 Quadratmeter große Produktionshalle.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Filtersäcke | Beutel und Säcke | Sackware für Anwendungen in der Nass- und Trockenfiltration. |
| Big Bags (FIBC) | Beutel und Säcke | Flexible Schüttgutbehälter für industrielle Anwendungen, gefertigt am Standort Dortmund. |
| Sandsäcke | Beutel und Säcke | Säcke zur Befüllung mit Sand, etwa im Hochwasserschutz. |
| Jutewaren | Beutel und Säcke | Sackwaren aus der Naturfaser Jute, genäht in der eigenen Näherei. |
| Tennisblenden | Beutel und Säcke | Individuell bedruckbare Werbe- und Tennisblenden aus dem seit den 1970er Jahren erweiterten Sortiment. |
Häufige Fragen
Welche Sackarten stellt der Betrieb her?
Gefertigt werden Filtersäcke für die Nass- und Trockenfiltration, Big Bags als flexible Schüttgutbehälter, Sandsäcke zur Befüllung etwa im Hochwasserschutz sowie Jutewaren aus der Naturfaser Jute.
Gibt es eine eigene Fertigung?
Die Sackwaren werden in einer eigenen Näherei genäht. Produktions- und Lagerfläche am Standort Dortmund-Eving umfassen mehr als 2.000 Quadratmeter. Der Betrieb besteht dort seit 1904.
Seit wann besteht die Sackfabrik?
Die Gründung erfolgte 1904 in Dortmund. 2024 beging der Betrieb sein 120-jähriges Jubiläum am Standort Dortmund-Eving, wo Filtersäcke, Big Bags, Sandsäcke und Jutewaren gefertigt werden.