Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 2021
- Mitarbeiter
- 25
- Geschäftsführung
- Dr. Philipp Hüning, Michael Koscharny, Patrik Elfert, Jan Möller
- Handelsregister
- Amtsgericht Dortmund, HRB 33534
- Standorte
- Dortmund (Hauptsitz)
- Branchen
- Produktion, Logistik, Handel
- Verfahren
- Cloud-Software (SaaS), REST-API
Paletten, Behälter und Gestelle im Mehrwegumlauf verwaltet die Logistikbude GmbH aus Dortmund mit einer eigenen Cloud-Software. Seit August 2026 tritt das Unternehmen unter der Marke Loopario auf. Anwender sind Produzenten, Logistiker und Händler, die Mehrweg-Ladungsträger im Umlauf haben.
Kernprodukt ist das Load Carrier Management System (LCMS), das als SaaS betrieben wird. Es übernimmt Buchungen aus ERP-, TMS- und WMS-Systemen, liest Papierbelege KI-gestützt ein und erfasst Bewegungen per App direkt an der Rampe. Die Kontenabstimmung mit Tauschpartnern läuft über einen Weblink statt über einen manuellen Abgleich per E-Mail. Für die Integration steht eine standardisierte REST-API bereit, die auch IoT-Hardware von Partnern einbindet.
Die Technologie geht auf Forschung des Fraunhofer IML zurück. Das 2021 gegründete Unternehmen beschäftigt 25 Mitarbeiter am Hauptsitz in Dortmund. 2023 schloss es eine erste Finanzierungsrunde über 2,2 Millionen Euro ab, 2026 folgte eine Series-A-Runde über mehr als 5 Millionen Euro. Den Live-Betrieb gibt der Anbieter mit 60 Tagen ohne IT-Großprojekt an; die Server stehen in Westeuropa, der Betrieb ist laut Unternehmen DSGVO-konform.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Load Carrier Management System (LCMS) | Ladungsträger und Behältermanagement | Cloud-Software zur automatisierten Verwaltung von Paletten, Behältern und Gestellen mit Rampen-App und KI-gestützter Belegerfassung. |
| Digitale Kontenabstimmung per Weblink | Track & Trace und Serialisierung | Abgleich der Ladungsträgerkonten mit Tauschpartnern über einen Weblink, ohne manuellen Abgleich per E-Mail. |
| REST-API-Anbindung an ERP/TMS/WMS | ERP und MES | Standardisierte Schnittstelle zu ERP-, TMS- und Lagerverwaltungssystemen sowie zu IoT-Hardware von Partnern. |
Häufige Fragen
Welche Systeme lassen sich an das LCMS von Logistikbude anbinden?
Buchungen übernimmt die Software aus ERP-, TMS- und WMS-Systemen. Die Verbindung läuft über eine standardisierte REST-API, über die sich außerdem IoT-Hardware von Partnern anschließen lässt. Papierbelege werden KI-gestützt erfasst, Bewegungen an der Rampe per App.
Wie schnell ist die Ladungsträgersoftware im Betrieb?
Nach Angaben des Dortmunder Anbieters ist der Live-Betrieb innerhalb von 60 Tagen möglich, ohne dass dafür ein IT-Großprojekt nötig ist. Die Software wird als Cloud-Dienst bereitgestellt, die Server stehen in Westeuropa.
Warum erscheint Logistikbude inzwischen unter dem Namen Loopario?
Im August 2026 hat sich das 2021 gegründete Unternehmen in Loopario umbenannt und tritt seither unter dieser Marke auf. Im selben Jahr schloss es eine Series-A-Finanzierung über mehr als 5 Millionen Euro ab.