Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1920
- Mitarbeiter
- 199
- Zertifizierungen
- DIN EN ISO 9001:2015, BRCGS Global Standard für Verpackungsmaterialien, ISO 14001:2015, ISO 50001:2018, FSC C137144
- Geschäftsführung
- Peter Schneider, Axel Schucht
- Handelsregister
- Amtsgericht Bayreuth, HRB 147
- Standort
- Kulmbach, Bayern
- Verfahren
- Offsetdruck, Tiefdruck, Flexodruck, Konterdruck, Adhesleeve-Technik, MIC-Veredelung
- Mitgliedschaften
- Kompetenzforum Getränkebehälter (Gründungsmitglied)
- Branchen
- Getränke, Lebensmittel, Genussmittel
- Struktur
- seit 2019 bei der Brinkhege Beteiligungsgesellschaft, eingebracht in die Print Pack Holding
Etiketten für die Getränkeindustrie bilden den Schwerpunkt der Töpfer Kulmbach GmbH. Das Unternehmen wurde 1920 als Steindruckerei gegründet und ist seit 1995 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.
Das Programm umfasst Nassleim-Etiketten aus Papier, die erst in der Etikettiermaschine beleimt werden, hochtransparente Selbstklebe-Etiketten, die den Eindruck einer Direktbedruckung des Behälters erzeugen, und Shrink-Sleeves mit vollflächig umlaufender Bedruckung. Rundum-Etiketten aus Papier oder Folie für PET- und Glasflaschen sowie Dosen liefert der Betrieb von der Rolle oder im Einzelschnitt, für PET-Flaschen auch vorbeleimt in der Adhesleeve-Technik. Bedruckte und veredelte Verpackungsfolien, etwa für Teebeutel, ergänzen das Sortiment. Produziert wird am Standort Kulmbach in Bayern.
Für die Gold- und Silberveredelung ohne Schwermetalle nutzt der Betrieb das eigene MIC-Verfahren. 2001 überschritt der Etikettenausstoß 30 Milliarden Stück, 2019 ging das Unternehmen an die Brinkhege Beteiligungsgesellschaft. Neben DIN EN ISO 9001:2015 liegt seit Oktober 2024 eine Zertifizierung nach dem BRCGS Global Standard für Verpackungsmaterialien vor, dazu kommen Zertifizierungen nach ISO 14001:2015, ISO 50001:2018 und FSC. Töpfer Kulmbach ist Gründungsmitglied des Kompetenzforums Getränkebehälter.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Nassleim-Etiketten | Etiketten | Papieretikett, das erst in der Etikettiermaschine beleimt wird, vor allem für Glasbehälter in der Getränkeindustrie. |
| Rundum-Etiketten | Etiketten | Etikett aus Papier oder Folie, das den Behälter ringförmig umschließt, für PET- und Glasflaschen sowie Dosen, von der Rolle oder im Einzelschnitt; für PET-Flaschen auch vorbeleimt in Adhesleeve-Technik. |
| Selbstklebe-Etiketten (PSL) | Etiketten | Hochtransparentes Etikett, das den Eindruck einer direkten Bedruckung des Behälters erzeugt. |
| Shrink-Sleeves | Etiketten | Etikett aus Schrumpffolie mit vollflächiger, umlaufender Bedruckung des Behälters. |
| Flexible Verpackungen | Folien und flexible Verpackungen | Bedruckte und veredelte Verpackungsfolien für flexible Anwendungen wie Teebeutelverpackungen. |
| Etikettenveredelung (MIC-Verfahren) | Etiketten | Veredelung der Etiketten mit Gold- und Silberfarben ohne Schwermetalle im selbst entwickelten MIC-Verfahren. |
Häufige Fragen
Auf welchen Materialien und in welchen Druckverfahren entstehen die Etiketten?
Nassleim-Etiketten entstehen auf weißem oder metallisiertem Papier im Offset- und Tiefdruck, für Glasbehälter, Dosen und Konserven in Einweg- und Mehrweggebinden. Rundum-Etiketten werden im Konterdruck auf Papier oder Folie gedruckt, Shrink-Sleeves im Tief- oder Flexodruck auf transparente, weiße oder metallisierte Folie, die beim Aufbringen auf die Behälterform schrumpft.
Was steckt hinter dem MIC-Verfahren?
MIC ist ein selbst entwickeltes Tiefdruckverfahren, das Gold- und Silbereffekte mit Metallfarben statt durch Metallisierung erzeugt. Es lässt sich partiell oder vollflächig auf hochglänzend gestrichenen Papieren und transparenten Folien einsetzen, für Einweg- wie für Mehrweggebinde; die Weiterentwicklung heißt MIC Brilliant.
Welche Zertifizierungen bestehen?
Die Zertifizierung nach dem BRCGS Global Standard für Verpackungsmaterialien umfasst das Bedrucken und Veredeln von BOPP- und PET-Folien sowie Verpackungspapier im Tief- und Flexodruck, einschließlich Rollenschneiden und Weiterverarbeitung, für direkten und indirekten Lebensmittelkontakt. Nach DIN EN ISO 9001 ist der Betrieb seit 1995 zertifiziert.
Wie hat sich das Unternehmen seit der Gründung entwickelt?
Auf die Gründung als Steindruckerei 1920 folgten 1930 der Offsetdruck, 1967 der Tiefdruck und 1972 der Rotationstiefdruck; 1978 kam der Verpackungsdruck als Geschäftsfeld hinzu. Seit 1951 arbeitet der Betrieb am heutigen Standort in Kulmbach, 1965 wurde ein Labor für Materialprüfungen eingerichtet.