Auf einen Blick
- Rechtsform
- e.V.
- Gründung
- 1964
- Geschäftsführung
- Dr.-Ing. Tobias Voigt
- Sitz
- Freising (am Standort des Fraunhofer IVV)
- Forschungsstellen im Netzwerk
- 25
- Laufende Gemeinschaftsprojekte
- 35
- Projekte in der Datenbank
- über 400
- Öffentliche Förderung
- rund 3 Millionen Euro pro Jahr
- Branchen
- Lebensmittel, Pharma, Kosmetik
Die Industrievereinigung für Lebensmitteltechnologie und Verpackung e.V. (IVLV) initiiert und begleitet anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben über die gesamte Wertschöpfungskette. Im Netzwerk arbeiten Unternehmen aus Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie, aus der Packmittel- und Packstoffherstellung sowie aus dem Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenbau mit Forschungsstellen zusammen. Im Mittelpunkt stehen sicher verpackte Lebensmittel hoher und lang anhaltender Qualität.
Die Forschung läuft in Arbeitsgruppen. Die Gruppe Verpackungsmaterialien entwickelt Verpackungslösungen für die Anforderungen unterschiedlicher Füllgüter, die Gruppe Konformität von Verpackungen befasst sich mit alternativen Methoden der lebensmittelrechtlichen Konformitätsbewertung, und die Gruppe Abfüll- und Verpackungsprozesse optimiert automatisierte Verarbeitungs- und Verpackungsabläufe. Weitere Arbeitsgruppen behandeln den Erhalt der Lebensmittelqualität, hygienegerechte Produktion, Schokoladentechnologie, pflanzliche Lebensmittel, Süßwarenmaschinen und angewandte Digitalisierung.
Für Entwickler zugänglich sind die Ergebnisse über die Projektdatenbank, die über 400 durch oder über die Vereinigung geförderte Projekte dokumentiert. Laufende Vorhaben sind etwa CoatNanoCell zu recyclingfähigen Papierverbundverpackungen. Aktuell laufen 35 Gemeinschaftsprojekte, im Netzwerk arbeiten 25 Forschungsstellen mit, und die öffentliche Förderung beziffert die Vereinigung auf rund 3 Millionen Euro pro Jahr. Der Wissenstransfer läuft über Zukunftstage und Fachveranstaltungen, 2026 unter anderem zur Konformität von Lebensmittelverpackungen im Oktober, sowie über Publikationen wie die zweimal jährlich erscheinenden IVLV Nachrichten und die Infomails des Abos Wissenstransfer.
Gegründet wurde die Vereinigung 1964. Gremien des Vereins sind Vorstand, Mitgliederversammlung, Gutachterbeirat und Arbeitsgruppen. Der Sitz liegt in Freising, am Standort des Fraunhofer IVV.
Dem Wissensnetzwerk gehören über 200 Mitgliedsunternehmen an.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Gemeinschaftsforschung | Verbände und Institute | Initiierung und Begleitung vorwettbewerblicher Forschungsvorhaben über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. |
| Arbeitsgruppe Verpackungsmaterialien | Verbände und Institute | Entwicklung von Verpackungslösungen für die Anforderungen unterschiedlicher Füllgüter und Anwendungsfälle. |
| Arbeitsgruppe Konformität von Verpackungen | Verbände und Institute | Arbeit an alternativen Methoden der lebensmittelrechtlichen Konformitätsbewertung von Packstoffen. |
| Arbeitsgruppe Abfüll- und Verpackungsprozesse | Verbände und Institute | Optimierung und Entwicklung automatisierter Verarbeitungs- und Verpackungsprozesse für die Lebensmittelindustrie. |
| Weitere Arbeitsgruppen | Verbände und Institute | Lebensmittelqualität, hygienegerechte Produktion, Schokoladentechnologie, pflanzliche Lebensmittel, Süßwarenmaschinen und angewandte Digitalisierung. |
| Projektdatenbank | Verbände und Institute | Datenbank mit über 400 geförderten Projekten, darunter CoatNanoCell zu recyclingfähigen Papierverbundverpackungen. |
| Zukunftstage und Veranstaltungen | Verbände und Institute | Fachveranstaltungen, 2026 etwa zur Konformität von Lebensmittelverpackungen im Oktober. |
| Wissenstransfer-Abo und Publikationen | Verbände und Institute | IVLV Nachrichten, Merkblätter und Infomails zu Projekten, Neuigkeiten und Veranstaltungen des Wissensnetzwerks. |
Häufige Fragen
Welche Aufgaben hat die IVLV?
Vorwettbewerbliche Gemeinschaftsforschung zu Lebensmitteltechnologie und Verpackung ist die Kernaufgabe. Die Vereinigung initiiert Projekte, bringt Unternehmen und Forschungsstellen zusammen, begleitet die Vorhaben fachlich und organisiert den Transfer der Ergebnisse in die Praxis.
Welche Arbeitsgruppen gibt es?
Es gibt neun Arbeitsgruppen. Die Vorhaben jeder Gruppe lassen sich in der Projektdatenbank gesondert abrufen; zu einzelnen Themen finden eigene Treffen statt, etwa der Arbeitskreis Süßwarenmaschinen oder die Zukunftstage Schokoladentechnologie.
Wie werden die Projekte finanziert?
Neben Mitglieds- und Förderbeiträgen der Industrie nutzt die IVLV öffentliche Mittel: Als autorisierte Forschungsvereinigung ist sie berechtigt, Fördermittel im Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu beantragen, das anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche Projekte fördert.
Wer arbeitet in der Vereinigung mit?
Die Mitgliedsunternehmen fördern gemeinnützig Forschung und Wissenschaft. Als Forschungsstellen wirken Universitätslehrstühle und -institute, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit, enge Kooperationspartner sind unter anderem VDMA und ZLV.
Was haben Mitgliedsunternehmen von der Mitarbeit?
Über den direkten Wissenstransfer in den Gemeinschaftsprojekten fließen die Ergebnisse unmittelbar an die beteiligten Unternehmen zurück. Die Merkblätter der IVLV mit Leitlinien für industrielle Anwendungen stehen Mitgliedern uneingeschränkt zur Verfügung.