Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH & Co. KG
- Gründung
- 1938
- Geschäftsführung
- Winfried Flemmer, Angela Peters, Roman Peters
- Handelsregister
- Amtsgericht Kleve, HRA 1928
- Standorte
- Moers-Kapellen (Nordrhein-Westfalen), Unternehmensgruppe mit sieben Standorten
- Zertifizierungen
- ISO 9001:2015, ISO 14001, ISO 50001, GMP, FSC
- Verfahren
- Flexo-Direktdruck, Aufkaschieren vorbedruckter Papierrollen (Preprint)
- Werksgelände
- 100.000 m² am Hauptstandort
- Branchen
- Lebensmittel
Wellpappe, bedruckt im Flexo-Direktdruck oder mit aufkaschierten vorbedruckten Papierrollen (Preprint), sowie daraus gefertigte Verpackungen prägen das Programm der Wellkistenfabrik Fritz Peters GmbH & Co. KG. Das 1938 gegründete Unternehmen produziert in Moers-Kapellen am Niederrhein und wird seit über 85 Jahren als Familienunternehmen geführt.
Transportverpackungen entstehen mit Automatikböden und Mehrpunktverklebung und lassen sich maschinell oder manuell konfektionieren. Bei Verkaufsverpackungen gehören Öffnungsmechanismen, kleinere Wellenarten für eine bessere Bedruckbarkeit und schnell aufrichtende Automatikböden zum Angebot. Bodendisplays entstehen auf der Fläche einer Viertelpalette, einer halben Palette oder einer Europalette und bestehen aus Displaymantel oder Sockel, Stegsatz und Warentray.
Gefahrgutverpackungen prüft das Unternehmen im eigenen, als Prüfstelle für Gefahrgut zugelassenen Labor, unter anderem nach der Bauartanforderung 4G. Zertifiziert ist der Betrieb nach ISO 9001:2015, ISO 14001, ISO 50001, GMP und FSC. Das Werksgelände am Hauptstandort umfasst 100.000 m², die Unternehmensgruppe zählt sieben Standorte.
Herzstück des Werks in Moers ist eine Wellpappenanlage mit mehr als 130 m Länge und 2.450 mm Arbeitsbreite (Stand 2018). Dazu kommen 8.000 Palettenstellplätze und ein eigener Fuhrpark. Drei der sechs Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe Peters verfügen über eine eigene Wellpappenanlage.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Wellpappenherstellung | Wellpappe | Produktion von Wellpappe, bedruckt im Flexo-Direktdruck oder durch Aufkaschieren vorbedruckter Papierrollen (Preprint). |
| Transportverpackungen | Versandverpackungen | Versandkartons, Faltkisten, Stanzverpackungen und großformatige Transportkisten, mit Automatikböden und Mehrpunktverklebung für maschinelle und manuelle Konfektionierung. |
| Verkaufsverpackungen und Displays | Wellpappe | Displays von Viertelpalette bis Europalette mit Displaymantel, Sockel, Stegsatz und Warentray. |
| Gefahrgutverpackungen | Wellpappe | Verpackungen nach der Bauartanforderung 4G, geprüft im eigenen, als Prüfstelle für Gefahrgut zugelassenen Labor. |
| Spezialverpackungen | Wellpappe | Mehrteilige und individuell konstruierte Verpackungen für sperrige Güter mit hohen Anforderungen an Stabilität und Transportschutz. |
| Stapelsteigen | Wellpappe | Vorverklebte Steigen für Frischeprodukte, flachliegend angeliefert und rundum bedruckbar. |
| Set-Verpackungen | Wellpappe | Verpackungen, die mehrere Produktkomponenten mit eigener Innenaufteilung logistikgerecht zusammenfassen. |
| Kalender- und Ordnerverpackungen | Versandverpackungen | Auf die Maße von Kalendern oder Ordnern zugeschnittene Verpackungen für den Postversand. |
Häufige Fragen
Wie werden Gefahrgutverpackungen geprüft?
Das eigene Labor ist als Prüfstelle für Gefahrgut zugelassen. Daneben ermittelt es Kennwerte wie Streifenstauchwiderstand (SCT), Kantenstauchwiderstand (ECT), Berstfestigkeit, Durchstoßwiderstand, Stapelstauchwiderstand (BCT) und Wasseraufnahme nach Cobb.
Welche Druckverfahren kommen bei der Wellpappe zum Einsatz?
Direkt bedruckt wird im Flexodruck, auf den Rotationsstanzen mit bis zu fünf Farben und Infrarottrocknung. Für innen und außen bedruckte Verpackungen werden vorbedruckte Papierrollen über eine Bahnkantensteuerung auf die Wellpappe kaschiert; Kleinstauflagen im Offsetdruck entstehen mit Kooperationspartnern.
In welchen Formaten sind Displays erhältlich?
Bodendisplays entstehen auf den Flächen einer Viertelpalette (600 × 400 mm), einer halben Palette (800 × 600 mm) oder einer Europalette (1.200 × 800 mm). Zum Aufbau gehören neben Displaymantel oder Sockel, Stegsatz und Warentray ein Topschild und gegebenenfalls eine Palette.
Über welche Zertifizierungen verfügt der Betrieb?
Vorhanden sind Zertifizierungen nach ISO 9001:2015, ISO 14001, ISO 50001, GMP und FSC. Die ISO-9001-Zertifizierung besteht seit 1996, FSC kam 2014 hinzu, das Umweltmanagement nach ISO 14001 ebenfalls 2014. Das Prüflabor für Gefahrgut ist gesondert zugelassen.