Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1991
- Mitarbeiter
- rund 30
- Geschäftsführung
- Florian Blatz
- Handelsregister
- HRB 11534, Amtsgericht Augsburg
- Standorte
- Meitingen (Bayern)
- Materialien
- Styropor (Airpop/EPS, Recyclinganteil bis 35 %), Piocelan
- Maschinen
- 23 Formteilautomaten, eigener Werkzeugbau mit CNC-Frästechnik
- Prüfung
- ISTA-Falltests im Partnerlabor
Die Kunststoffwerk Blatz GmbH entwickelt und fertigt am Standort Meitingen bei Augsburg individuelle Verpackungslösungen aus Styropor (Airpop, EPS) und Piocelan. Technische Bauteile aus Styropor bilden ein weiteres Geschäftsfeld.
Zum Verpackungsprogramm gehören konturgenaue Formteile für den stoßdämpfenden Produktschutz, Stapelteile für den gesammelten Transport, Ladungsträger aus Styropor oder Piocelan sowie Konturzuschnitte wie Leisten, Keile oder Platten als Zwischenlagen im Versand. Styropor-Paletten entstehen in individuellen Maßen als leichte Alternative zu Holzpaletten. Seit 2020 verarbeitet Blatz Airpop mit einem Recyclinganteil von bis zu 35 Prozent. Die Entwicklung führt vom 3D-Modell über CNC-gefräste Prototypen bis zur Kleinserie aus Styropor, Piocelan oder RAKU Tool, Falltests und Transportprüfungen nach ISTA laufen in einem Partnerlabor.
In Meitingen stehen 3.000 m² Fläche und 23 Formteilautomaten zur Verfügung, rund 30 Mitarbeitende sind beschäftigt. Die Formwerkzeuge entstehen im eigenen Werkzeugbau mit CNC-Frästechnik. Seit 2019 konfektioniert eine eigene Linie komplette Systemverpackungen einschließlich Zubehör wie Kabelsätzen, ESD-Tüten oder Gehäuseteilen, versandfertig oder just in time; Lager-Outsourcing und europaweite Auslieferung mit eigenem Fuhrpark ergänzen das Angebot.
Gegründet wurde das Unternehmen 1991. 2001 begann mit einer 5-Achs-Fräsmaschine die CNC-Fertigung, 2002 entstanden die ersten EPS-Formwerkzeuge im eigenen Werkzeugbau, und seit 2012 produziert Blatz auch Formteile aus Piocelan.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Styropor-Formteile | Schaumstoff und Polsterverpackungen | Konturgenaue Formteile aus Airpop beziehungsweise EPS, die Produkte beim Transport stoßdämpfend schützen. |
| Stapelteile aus Styropor | Schaumstoff und Polsterverpackungen | Individuell konfigurierte Stapelteile, mit denen sich Objekte platzsparend gesammelt transportieren lassen. |
| Ladungsträger aus Styropor | Schaumstoff und Polsterverpackungen | Ladungsträger aus Styropor oder Piocelan für platzsparende Lagerung und den Transport. |
| Konturzuschnitte aus Styropor | Schaumstoff und Polsterverpackungen | Zugeschnittene Leisten, Keile oder Platten aus Styropor, die im Versand als Zwischenlage dienen. |
| Styropor-Paletten | Paletten und Holzverpackungen | Leichte Paletten aus Styropor, gefertigt in individuellen Maßen als Alternative zu Holzpaletten. |
| Systemverpackungen (Konfektionierung) | Kontraktverpackung und Co-Packing | Komplette Verpackungssets samt beschafftem Zubehör wie Kabelsätzen oder ESD-Tüten, versandfertig oder just in time. |
| Verpackungsentwicklung | Verpackungsentwicklung und Design | Vom 3D-Modell über CNC-gefertigte Prototypen bis zur Kleinserie aus Styropor, Piocelan oder RAKU Tool. |
| ISTA-Falltest / Transportprüfung | Verpackungsentwicklung und Design | Simulation mechanischer und klimatischer Transportbelastungen nach ISTA in einem Partnerlabor. |
| Verpackungsberatung | Beratung und Schulung | Persönliche Beratung zu Anforderungen, Materialwahl zwischen Styropor und Piocelan sowie zum Fertigungsverfahren. |
Häufige Fragen
Aus welchen Materialien fertigt Blatz Verpackungen?
Styropor (Airpop, EPS) wird in Raumgewichten von 20 bis 50 g/l verarbeitet: niedrige Raumgewichte stehen für Stoßdämpfung, höhere für mechanisch stark belastbare Formteile. Piocelan ist ein kombinierter Schaumstoff aus Polystyrol und Polyethylen, strapazierfähiger als Styropor und in Schwarz, Weiß oder antistatisch mit Raumgewichten bis 60 g/l erhältlich.
Wie läuft eine Verpackungsentwicklung bei Blatz ab?
Zunächst werden Funktion, Umwelteinflüsse, antistatische Anforderungen und Stapelbarkeit geklärt, dann entwickeln die Konstrukteure einen virtuellen Verpackungsprototyp. Nach der Freigabe durch den Kunden folgt der Werkzeugbau, der etwa vier bis sechs Wochen dauert, anschließend die Serienfertigung.
Welche Fertigungskapazitäten stehen in Meitingen zur Verfügung?
Neben 3.000 m² Produktionsfläche mit 23 Formteilautomaten gibt es rund 9.000 m² Lagerfläche, die direkt an die Produktion angeschlossen ist. Die Formwerkzeuge bleiben im Besitz des Kunden und werden produktionsbereit in Meitingen eingelagert.
Übernimmt Blatz auch Konfektionierung und Logistik?
Ja. Neben den Formteilen beschafft Blatz auch Bestandteile wie Trockenmittel, Winkel, Schrauben oder Werkzeuge und stellt daraus komplette Systemverpackungen zusammen. Die Sets gehen direkt an den Endkunden oder stehen just in time in der Produktion des Kunden bereit; ausgeliefert wird mit eigenem Lkw-Fuhrpark auch über Deutschland hinaus.