Sukano AG
Schindellegi
Sukano AG aus Schindellegi im Kanton Schwyz entwickelt Farb- und Additiv-Masterbatches für starre und flexible Verpackungen aus PET, rPET, Polyolefinen und PLA.
56 Firmen
Schindellegi
Sukano AG aus Schindellegi im Kanton Schwyz entwickelt Farb- und Additiv-Masterbatches für starre und flexible Verpackungen aus PET, rPET, Polyolefinen und PLA.
Garmisch-Partenkirchen
Die Tiedemann Instruments GmbH & Co. KG aus Garmisch-Partenkirchen bietet Messgeräte für die Gas- und Wasserdampfpermeation von Folien und Verpackungen.
Bad Wörishofen
Die TRICOR Packaging & Logistics AG in Bad Wörishofen fertigt Industrieverpackungen aus Schwerwellpappe und betreibt ein ISTA-zertifiziertes Prüflabor.
Nürnberg
Die V+E Consult GmbH in Nürnberg berät seit 1993 zu Verpackungsentwicklung, Rationalisierung, Design sowie Muster- und Prototypenbau.
Berlin
Berliner Institut mit akkreditiertem Labor für Getränkeverpackungen: Glasbruchanalyse, Anlagenabnahmen, Etiketten, Verschlüsse und Schulungen.
Alzenau
Die Wellpappe Alzenau GmbH fertigt in Alzenau und Hasselroth Faltkartons, Stanz- und Gefahrgutverpackungen aus Wellpappe mit eigenem Prüflabor.
Grünstadt-Sausenheim
Die Wellpappenfabrik GmbH in Grünstadt-Sausenheim erzeugt eigene Wellpappe und fertigt daraus Faltkisten, Stanz- und Gefahrgutverpackungen.
Reichenbach / Fils
Willi Kopp e.K. Verpackungssysteme aus Reichenbach an der Fils baut Siegelzangen, Schweißgeräte und Schlauchbeutelmaschinen für flexible Packstoffe.
Verpackungslabore arbeiten in vier Feldern. Das erste sind mechanische Materialprüfungen: Kantenstauchwiderstand nach DIN EN ISO 3037, Stauchdruck nach DIN 55440-1, Berstdruck nach DIN EN ISO 2759, Biegesteifigkeit sowie Stapeldruckprüfungen an ganzen Packstücken nach DIN EN ISO 12048. Die zugrunde liegenden Kennwerte erläutern die Glossarbeiträge zur Steifigkeit und zur Kantenstabilität. Das zweite Feld sind Transport- und Klimaprüfungen: Fallprüfungen nach ISO 2248, Vibrations- und Schockprofile, Prüfpläne für Versandpackungen nach DIN EN ISO 4180, Prüffolgen nach ASTM D4169 sowie Vorkonditionierung in definierten Klimaten nach DIN EN ISO 2233.
Das dritte Feld betrifft Barriere und Dichtheit: Sauerstoff- und Wasserdampfdurchlässigkeit, Siegelnahtfestigkeit, Siegelnahtdichtheit und Reststauerstoffmessung bei Schutzgasverpackungen. Hintergründe dazu liefert der Beitrag zur Sperrschicht. Das vierte Feld ist die lebensmittel- und produktrechtliche Konformität: Migrationsprüfungen nach der Normenreihe DIN EN 1186 gegen die Grenzwerte der Verordnung (EU) Nr. 10/2011, sensorische Prüfungen, Untersuchungen auf Mineralölkohlenwasserstoffe sowie Bewertungen anhand der Rahmenverordnung (EG) Nr. 1935/2004 und der BfR-Empfehlung XXXVI für Papier und Karton (Stand: September 2026).
Maßgeblich ist zuerst die Akkreditierung: Für Prüfergebnisse, die gegenüber Kunden oder Behörden Bestand haben sollen, ist eine Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 für den konkreten Prüfumfang erforderlich. Zu prüfen ist deshalb nicht nur, ob ein Labor akkreditiert ist, sondern ob das gewünschte Verfahren im Geltungsbereich liegt. Weitere Punkte:
Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising deckt Verfahrens-, Material- und Sensorikfragen ab. Die PTS – Institut für Fasern & Papier gGmbH in Heidenau ist auf Faserstoffe, Papier und Karton ausgerichtet. Die ISEGA Forschungs- und Untersuchungsgesellschaft mbH in Aschaffenburg prüft und begutachtet Packstoffe im Lebensmittelkontakt. Die Innoform GmbH Testservice in Oldenburg ist auf Folien und flexible Verpackungen spezialisiert, das BFSV Verpackungsinstitut Hamburg GmbH in Hamburg auf Packmittel- und Transportprüfungen. Die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. in Berlin bearbeitet Getränke- und Abfüllthemen einschließlich Gebindeprüfung. Verwandte Leistungen sind Zertifizierung und Ökobilanz, Verpackungsentwicklung und Design, Prüf- und Inspektionstechnik sowie Verbände und Institute.
Das gibt der jeweilige Prüfplan vor. Da Prüfungen zerstörend sein können und Wiederholungen eingeplant werden, sind mehrere identische Packstücke einschließlich Füllgut oder Ersatzlast erforderlich.
Nein. Der Bericht liefert Messwerte, die Konformitätserklärung für Lebensmittelkontaktmaterialien bleibt eine Erklärung des Herstellers oder Inverkehrbringers.
Nur eingeschränkt. Änderungen bei Grammatur, Wellenprofil, Klebstoff, Druckfarbe oder Rezyklatanteil können Kennwerte verschieben und machen eine Nachprüfung erforderlich.