Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1983
- Mitarbeiter
- rund 1.100 (Gruppe, 2026), davon über 400 in Tettnang und über 300 in Sibiu
- Standorte
- Zentrale Tettnang; Gruppe: 49 Standorte in 42 Ländern
- Geschäftsführung
- Fabian Baur, Rafael Baur
- Handelsregister
- Amtsgericht Ulm HRB 630872
- Fertigungsstandard
- interner wenglor Factory Standard (weFaSt)
- Fokusbranchen
- 7, darunter Verpackung
- Branchen
- Automobil, Elektronik, Lebensmittel, Holz, Logistik, Recycling, Verpackung
Die wenglor sensoric elektronische Geräte GmbH aus Tettnang liefert Sensoren und Bildverarbeitung für die Verpackungsindustrie. Verpackung zählt zu den sieben Fokusbranchen des Unternehmens, daneben stehen Automobil, Elektronik, Lebensmittel, Holz, Logistik und Recycling. Die Systeme erfassen Objektpositionen auch bei hohen Bandgeschwindigkeiten, messen Volumen und Füllstände und übernehmen die optische Qualitätskontrolle.
Das Programm umfasst optoelektronische Sensoren wie Lichttaster, Lichtschranken und Reflexsensoren, induktive Sensoren für metallische Objekte, Ultraschall- und Fluidsensoren für Abstands-, Füllstands- und Durchflussmessung sowie Sicherheitstechnik mit Lichtvorhängen für den Maschinenschutz. Für die Identifikation stehen Industrial-RFID-Komponenten und Barcodescanner für 1D- und 2D-Codes bereit. Im Bereich Machine Vision liefert das Unternehmen Smart Cameras, Vision-Sensoren, Controller und Profilsensoren für 2D- und 3D-Aufgaben. Ausgewertet wird mit der eigenen Software uniVision, die in Version 3 KI-Funktionen enthält. Sensorik, Kameratechnik und Auswertung kommen damit aus einer Hand.
Die Zentrale steht in der wenglor Straße in Tettnang am Bodensee. Zur wenglor sensoric group gehören der Produktions- und Entwicklungsstandort Sibiu in Rumänien, die wenglorMEL GmbH in Unterschleißheim, die wenglor Deevio GmbH in Berlin, die wenglor sensoric doo Beograd in Belgrad und TPL Vision mit Standorten in Perth und La Chevrolière. Die wenglor sensoric group beschäftigte 2026 rund 1.100 Mitarbeiter an 49 Standorten in 42 Ländern, davon über 400 in Tettnang und über 300 in Sibiu. Alle Produktionsstandorte arbeiten nach dem internen wenglor Factory Standard, kurz weFaSt.
Die Anfänge des Unternehmens reichen in das Jahr 1983 zurück, seit 1987 firmiert es als wenglor sensoric elektronische Geräte GmbH, 1989 folgte die neue Firmenzentrale in Tettnang-Oberhof mit damals 50 Mitarbeitern, 2002 der Produktionsstandort Sibiu. Seit 2010 leitet die zweite Generation das Familienunternehmen.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Optoelektronische Sensoren | Automatisierung und Sensorik | Lichttaster, Lichtschranken und Reflexsensoren für Aufgaben der Fabrikautomation. |
| Induktive Sensoren | Automatisierung und Sensorik | Sensoren zur berührungslosen Erfassung metallischer Objekte in der Anlage. |
| Ultraschall- und Fluidsensoren | Automatisierung und Sensorik | Sensoren für Abstands-, Füllstands- und Durchflussmessung im Prozess. |
| Sicherheitstechnik | Automatisierung und Sensorik | Sicherheitslichtvorhänge und zugehörige Komponenten für den Schutz an Maschinen. |
| Industrial RFID | Automatisierung und Sensorik | RFID-Reader für den kontaktlosen Datenaustausch mit Transpondern in der Produktion. |
| Machine Vision (Smart Cameras, 2D/3D-Sensoren) | Prüf- und Inspektionstechnik | Kameras, Controller und Profilsensoren für die industrielle Bildverarbeitung in 2D und 3D. |
| Barcodescanner | Automatisierung und Sensorik | Codeleser für 1D- und 2D-Codes zur Identifikation von Produkten und Packungen. |
| Software uniVision | Prüf- und Inspektionstechnik | Bildverarbeitungssoftware zur Einstellung und Auswertung von Smart Cameras, Machine Vision Controllern und 2D-/3D-Profilsensoren, mit Deep-Learning-Modulen. |
| Laser-Distanzsensoren | Automatisierung und Sensorik | Berührungslose Positions- und Distanzmessung mit Laserlicht für große Distanzen und den Nahbereich. |
| Kontrast-, Lumineszenz- und Glanzsensoren | Automatisierung und Sensorik | Sensoren zur Erkennung von Kontrastmarken, lumineszierenden Markierungen und glänzenden oder matten Oberflächen, auch bei hohen Maschinengeschwindigkeiten. |
| Beleuchtung und Objektive für die Bildverarbeitung | Prüf- und Inspektionstechnik | LED-Beleuchtungen, Optiken, Diffusoren und Objektive für kontrastreiche Bilder in Visionsystemen. |
| Netzwerk- und Feldbuskomponenten | Automatisierung und Sensorik | IO-Link-Master, Anschlussboxen, Switches und Gateways für den Datenaustausch über Industrial Ethernet oder IO-Link. |
Häufige Fragen
Welche Aufgaben übernimmt die Technik beim Verpacken?
Typische Anwendungen sind die Vollständigkeitsprüfung von Tuben mit Smart Camera und KI, die Stapelhöhenüberwachung an Kartonmagazinen, die Sortierung farbcodierter Verpackungen mit Farbsensoren, die Erkennung von Kontrastmarken auf Verpackungsmaterial, die Etikettenkontrolle mit Ultraschall-Gabelsensoren und die Prüfung von Mindesthaltbarkeitsdaten auf PET-Flaschen mit passender Beleuchtung.
Welche Produktgruppen bietet wenglor?
Zum Sensorprogramm gehören auch Farb- und Temperatursensoren, Gabellichtschranken, Lichtgitter, faseroptische Sensoren und Sensoren für Rollenstauförderer, dazu Zubehör wie Befestigungstechnik, Schutzgehäuse, Reflektoren und RFID-Transponder. Die Software uniVision 3 verbindet regelbasierte Bildverarbeitung mit Deep-Learning-Modulen.
Seit wann besteht das Unternehmen?
Erste Prototypen entstanden 1983, seit 1987 firmiert das Unternehmen als wenglor sensoric elektronische Geräte GmbH. 1997 kam die erste Tochtergesellschaft in den USA hinzu, 2013 wurde wenglorMEL integriert, 2021 kam TPL Vision zur Gruppe und 2023 der Standort Belgrad.
Wo produziert wenglor?
Entwicklung und Produktion verteilen sich auf sieben Standorte in Europa. Die Zentrale in Tettnang umfasst über 26.000 m² Nutzfläche in fünf Gebäuden. Sibiu ist der zweitgrößte Produktions- und Entwicklungsstandort, seine Fläche wurde 2019 auf 5.000 m² verdoppelt. Die Fertigungsanlagen sind überwiegend selbst entwickelt und gebaut.
Wie groß ist das Unternehmen?
Die Gruppe ist stetig gewachsen: 1989 arbeiteten 50 Mitarbeiter im Unternehmen, 2010 über 500, 2015 waren es 740 Mitarbeitende und 23 Tochtergesellschaften, heute sind es rund 1.100.