Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1935
- Zertifizierungen
- ISO 9001
- Geschäftsführung
- Dr. Rainer Kaps, Ines Beckendorf, Stefan Kaps, Nadja Holden, Martin Beckendorf
- Handelsregister
- Amtsgericht Leipzig, HRB 1114
- Standorte
- Leipzig (Hauptsitz), Sachsen
- Verfahren
- Kaschieren, Laminieren
- Materialien
- Polyamid, Polyester, Polypropylen, Aluminium, Polyethylen
- Branchen
- Industriegüter, Pharma und Healthcare, Lebensmittel
Die Sika Werke GmbH in Leipzig geht auf einen 1919 gegründeten Betrieb zurück und betreibt seit 1956 einen Kaschier- und Beschichtungsbetrieb. Schwerpunkte sind heißsiegelfähige Aluminium- und Kunststofffolien, Abschirmfolien für die Kabelproduktion, Barrierefolien gegen Feuchtigkeit im Bauwesen, Spezialfolien nach Kundenanforderung sowie Barriere-Verbundfolien für Verpackungen.
Diese Verbundfolien kombinieren Polyamid, Polyester, Polypropylen, Aluminium und Polyethylen und werden in Rollenbreiten von 100 bis 1600 Millimeter geliefert. Sie eignen sich für die Verpackung technischer Güter, von Lebensmitteln und von Medizinprodukten. Außerhalb der Verpackung fertigt das Unternehmen heißsiegelnde Folien für Leichtbau und Automotivindustrie sowie Metall-Kunststoff-Verbundfolien für flexible Leiterplatten und RFID-Anwendungen.
In besonderen Fällen, etwa bei hohem Entwicklungsanteil des Auftraggebers oder aus Geheimhaltungsgründen, fertigt das Unternehmen Kaschierverbunde auch in Lohnfertigung; Papier, Kunststoff- und Metallfolien von 12 bis 1000 µm werden zudem im Lohn geschnitten und konfektioniert. Die erste Kaschieranlage ging 1956 in Betrieb, 2000 folgte die achte. 1990 wurde das Unternehmen nach dem Rückerwerb von der Treuhandanstalt reprivatisiert. Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung besteht seit 1969, das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001 zertifiziert.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Verpackungsfolien (Verbundfolien) | Folien und flexible Verpackungen | Mehrschichtige Folien aus Polyamid, Polyester, Polypropylen, Aluminium und Polyethylen in Rollenbreiten von 100 bis 1600 Millimeter. |
| Lohnkaschierung und Konfektionierung | Folien und flexible Verpackungen | Kaschierverbunde in Lohnfertigung in besonderen Fällen sowie Lohnschneiden und Konfektionieren von Papier, Kunststoff- und Metallfolien von 12 bis 1000 µm. |
| PET/Al/PE-Laminat und tiefziehfähige Verbundfolien | Folien und flexible Verpackungen | Vom klassischen Laminat für Kaffeeverpackungen bis zu tiefziehfähigen Verbundfolien für Lebensmittel, technische Produkte und Pharma. |
Häufige Fragen
Aus welchen Materialien bestehen die Verbundfolien?
Kombiniert werden Polyamid, Polyester, Polypropylen, Aluminium und Polyethylen; Datenblätter gibt es unter anderem für PET/Al/PE-Verbunde in zwei Aufbauten, für PP/PP/PP- und PP/PP-Verbunde sowie für PP-Monofolie. Geliefert wird auf 3- oder 6-Zoll-Kernen mit bis zu 1000 Millimeter Außendurchmesser.
Wird auch Lohnkaschierung angeboten?
Ja, in besonderen Fällen. Kaschiert wird im Trockenkaschierverfahren mit 2-Komponenten-Reaktivklebstoffen; die Anlagen verarbeiten Metall- und Kunststofffolien sowie Vliese von 6 bis 500 µm Stärke in Bahnbreiten von 280 bis 1620 Millimetern.
Welche Zertifizierung liegt vor?
Das Qualitätsmanagement ist seit 1996 nach ISO 9001 zertifiziert, das Zertifikat stellt der TÜV aus. Im eigenen Labor werden unter anderem Dehnung, Zugscher-, Schäl- und Reißfestigkeit sowie die Heißsiegelfestigkeit von Schweißnähten geprüft; die eingesetzten Werkstoffe sind bis zu fünf Jahre rückverfolgbar.