Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Gründung
- 1978
- Geschäftsführung
- Jürgen Geyssel, Ulrich Geyssel
- Handelsregister
- AG Köln, HRB 8740
- Konzern
- J. W. GEYSSEL GmbH & Co. KG (Entwicklungs- und Konstruktionsbüro)
- Standorte
- Köln (Hauptsitz)
- Branchen
- Hersteller von Getränke- und Lebensmittelverpackungen
- Verfahren
- Applizieren von Trinkhalmen, Besteck und Sachets auf Verpackungen
Serien-Applikatoren, die Trinkhalme, Löffel, Gabeln oder Sachets auf Verpackungen anbringen, sind das Kerngeschäft der Geyssel Sondermaschinen GmbH in Köln. Kunden sind vor allem Hersteller von Getränke- und Lebensmittelverpackungen, die die Maschinen weltweit einsetzen. Daneben entstehen Sondermaschinen nach Kundenanforderung, auch für Aufgaben außerhalb der Verpackung.
Die Serie 500 schafft produktabhängig bis zu 44.000 Applikationen pro Stunde, die Serie 400 bis zu 22.000. Der Rundläufer richtet Produkte vor dem Aufbringen nach Druckmarke oder Barcode aus. Als eigenständiges Applikationsgetriebe fördert, schneidet und trägt der Dispenser auf und lässt sich in Maschinen der Kunden integrieren. Der Gadget- oder Sachet-Applikator verarbeitet längs gesiegelte, gegurtete Beutel mit Pulver, Flüssigkeit oder Spielzeug, ein Pick-and-Place-System übernimmt ungegurtete Objekte als Stand-Alone-Maschine oder Baugruppe.
Entwicklung und Konstruktion von Sondermaschinen und Applikatoren übernimmt die J. W. GEYSSEL GmbH & Co. KG, das Entwicklungs- und Konstruktionsbüro unter demselben Dach; der weltweite Service umfasst Inbetriebnahme, Schulungen, Ersatzteile und Fernwartung. Das Familienunternehmen in zweiter Generation wurde 1978 gegründet und geht auf das 1966 eingerichtete Konstruktionsbüro J. W. Geyssel zurück.
Als Lohnapplikation bringt Geyssel mit eigenen Serienapplikatoren Trinkhalme, Löffel oder Gadgets im Kundenauftrag auf Becher, Flaschen, Dosen, Schachteln oder Deckel auf.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Serien-Applikatoren Serie 500 / Serie 400 | Verpackungsmaschinen | Applikatoren für Trinkhalme, Löffel oder Gabeln auf Verpackungen; Serie 500 mit bis zu 44.000, Serie 400 mit bis zu 22.000 Applikationen pro Stunde. |
| Rundläufer | Verpackungsmaschinen | Applikator, der Produkte vor dem Aufbringen anhand von Druckmarke oder Barcode ausrichtet. |
| Dispenser | Verpackungsmaschinen | Eigenständiges Applikationsgetriebe zum Fördern, Schneiden und Auftragen, das sich in Kundenmaschinen integrieren lässt. |
| Gadget- oder Sachet-Applikator | Verpackungsmaschinen | Bringt längs gesiegelte, gegurtete Beutel mit Pulver, Flüssigkeit oder Spielzeug auf Verpackungen auf. |
| Pick-and-Place-System | Verpackungsmaschinen | Applikation ungegurteter Objekte aus Schüttgut, als Stand-Alone-Maschine oder als integrierbare Baugruppe. |
| Service für Applikatoren und Sondermaschinen | Beratung und Schulung | Weltweiter Service mit Inbetriebnahme, Schulungen, Ersatzteilversorgung und Fernwartung für Applikatoren und Sondermaschinen. |
Häufige Fragen
Wie viele Applikationen pro Stunde schaffen die Serienmaschinen?
Die Serie 500 erreicht produktabhängig bis zu 44.000 Applikationen pro Stunde, die Serie 400 bis zu 22.000. Die Serie 500 lässt sich per Formatwechsel auf Trinkhalme, Löffel oder Gabeln umstellen und für eckige Packungen ebenso wie für runde Produkte wie Flaschen und Dosen einsetzen.
Lassen sich Applikatoren in bestehende Maschinen einbauen?
Ja. Der Dispenser wird als eigenständiges Applikationsgetriebe in Kundenmaschinen eingebaut, und eine Pick-and-Place-Variante lässt sich in eine Füllmaschine integrieren, wo sie Objekte direkt auf Bechersiegelfolie oder Stülpdeckel appliziert. Für Bestandsmaschinen bietet Geyssel Umbausätze an.
Welche Objekte verarbeitet der Sachet-Applikator?
Er ist für längs gesiegelte, flache Objekte in gegurteter Form ausgelegt, etwa Beutel mit Gewürzen, Saucen oder kleinem Spielzeug, und arbeitet mit oder ohne Druckmarke.