A. M. Ramp & Co. GmbH (RUCO Druckfarben)
Eppstein/Taunus
Die A. M. Ramp & Co. GmbH (RUCO Druckfarben) aus Eppstein entwickelt industrielle Druckfarben für Verpackungen und Etiketten.
19 Firmen
Eppstein/Taunus
Die A. M. Ramp & Co. GmbH (RUCO Druckfarben) aus Eppstein entwickelt industrielle Druckfarben für Verpackungen und Etiketten.
Wesel
Dispersionslacke, UV-Lacke, Barriere- und Funktionslacke sowie Dichtungsmassen aus Wesel, Bremen, Grevenbroich und Lehrte.
Waldstatt
Die ARCOLOR AG in Waldstatt entwickelt wasserbasierte Druckfarben und Überdrucklacke für Wellpappe, Folien, Papiersäcke und Lebensmittelverpackungen.
Sprockhövel
Die BOWA GmbH aus Sprockhövel entwickelt und produziert Thermal-Inkjet-Tinten und HP-45-kompatible Kartuschen für die Kennzeichnung von Verpackungen.
Nürnberg
Die Coates Screen Inks GmbH stellt in Nürnberg Sieb- und Tampondruckfarben her, unter anderem für die Bedruckung von Glasverpackungen.
Schweinfurt
Die Deifel GmbH & Co. KG Buntfarbenfabrik in Schweinfurt produziert Masterbatches zur Einfärbung von Kunststoffverpackungen wie Flaschen und Tuben.
Nümbrecht-Elsenroth
Die EBS Ink Jet Systeme GmbH in Nümbrecht-Elsenroth baut Tintenstrahldrucker zur Kennzeichnung von Verpackungen und Paletten.
Neusäß
Die Epple Druckfarben AG in Neusäß entwickelt Offsetdruckfarben, Lacke und Druckhilfsmittel, unter anderem für den Lebensmittelverpackungsdruck.
Wuppertal
Die Finke Colors GmbH in Wuppertal produziert Masterbatches, Flüssigfarben und Pigmente zum Einfärben von Kunststoffen und betreibt ein NIAS-Labor.
Minden
Mindener Hersteller von Schmelz- und Haftklebstoffen für flexible sowie Papier- und Kartonverpackungen, ergänzt um Plastisole und Druckfarben.
Heidelberg
Bogenoffset, Digitaldruck und Weiterverarbeitung aus Heidelberg: Maschinen und Systeme für Druckereien, die Faltschachteln und Akzidenzen fertigen.
Kirchheim bei München
Farben, Lacke und Hilfsmittel für Offset, Flexo und Tiefdruck: Die deutsche Gesellschaft der hubergroup sitzt in Kirchheim bei München.
Tamm
Sieb-, Tampon- und Digitaldruckfarben sowie UV-Lacke aus Tamm und Bietigheim-Bissingen, für Glas, Kunststoff, Metall und Etiketten.
München
Die Mimaki Deutschland GmbH in München vertreibt UV-LED-Flachbettdrucker, Schneideplotter und Tinten für Verpackungsboxen, Displays und Prototypen.
Tuttlingen
Continuous-Inkjet-Systeme wie IQJET und 2DJET, Nummerierwerke und Tinten aus eigenem Labor für die Produkt- und Verpackungskennzeichnung.
Weißenburg i. Bay.
Die Pröll GmbH entwickelt in Weißenburg in Bayern Sieb- und Tampondruckfarben sowie funktionale Lacke, unter anderem für den Glasdruck.
Siegburg
Farben, Barrierelacke und Heißsiegellacke allein für Packmittel und Etiketten: Siegwerk produziert am Zentralstandort Siegburg seit 1844.
Burgbrohl
Die Simaco GmbH aus Burgbrohl liefert Inkjet-Druckfarben, Speziallacke und eigene Kennzeichnungsgeräte zum Codieren von Produkten und Verpackungen.
Eislingen/Fils
Druckfarben für Verpackungen, Etiketten und Metalldekoration, dazu Low-Migration-Systeme und Prozesschemikalien aus Eislingen/Fils.
Druckfarbe ist kein Zubehör, sondern ein mitkonstruiertes Bauteil der Verpackung. Sie besteht aus Pigment, Bindemittel, Lösungs- oder Verdünnungsmittel und Additiven; das Bindemittelsystem bestimmt, auf welchem Substrat die Farbe haftet und wie sie trocknet. Verbreitet sind oxidativ trocknende Offsetfarben, wasserbasierte Flexofarben für Papier und Wellpappe, lösemittelbasierte Flexo- und Tiefdruckfarben für Folien, UV- und UV-LED-härtende Systeme für Etiketten und Kunststoffe sowie Elektronenstrahl-härtende Farben für migrationskritische Anwendungen.
Auf der Lackseite stehen Dispersionslacke als Schutz- und Glanzschicht, UV-Lacke mit hohem Glanz und Effektlacke, Matt- und Soft-Touch-Lacke, Siegel- und Heißsiegellacke, Barrierelacke gegen Fett und Wasserdampf sowie Primer als Haftbrücke. Die Härtungsmechanik erläutert der Beitrag zur UV-Beschichtung, Anwendungen im Gesamtbild der Eintrag zur Druckveredelung, die Bahnenseite der Beitrag zum Foliendruck.
Anforderungen an Farbe und Transparenz von Skalendruckfarben regelt ISO 2846-1, die zugehörigen Prozesskennwerte die Normenreihe ISO 12647 (Stand September 2026). Für Verpackungen mit Lebensmittelkontakt gilt der Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1935/2004, für Kunststoffschichten Verordnung (EU) Nr. 10/2011, für die gute Herstellungspraxis Verordnung (EG) Nr. 2023/2006. Eine eigene Positivliste für Druckfarben auf Lebensmittelverpackungen führt die Schweizer Bedarfsgegenständeverordnung; im europäischen Markt sind zusätzlich die Ausschlussliste und die Leitlinien des Druckfarbenverbands EuPIA etabliert. Lieferanten stellen dazu Konformitätserklärungen und Angaben zu nicht bewerteten Stoffen bereit.
Einstufung und Kennzeichnung der Zubereitungen richten sich nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Lösemittelhaltige Systeme lösen in Deutschland Pflichten nach der 31. BImSchV aus, mit Emissionsgrenzwerten und Lösemittelbilanz für den Betrieb. Weitere Beschaffungskriterien sind Farbtontreue über Chargen, Pigmentierungsgrad und Ergiebigkeit, Scheuer- und Lichtbeständigkeit, Haftung auf dem konkreten Substrat, Reinigungsaufwand beim Farbwechsel und Deinkbarkeit: Farben und Lacke, die sich bei der Aufbereitung ablösen, unterstützen die Vorgaben der Verordnung (EU) 2025/40 zur Recyclingfähigkeit. Zum Zusammenhang von Materialkreislauf und Aufbereitung siehe den Beitrag zum Kunststoff-Recycling.
Der Markt wird von Druckfarbenherstellern mit eigener Pigment- und Bindemittelverarbeitung, Spezialisten für Lacke und Beschichtungen sowie Anbietern von Sieb- und Digitaldrucktinten geprägt. Im Verzeichnis eingetragen sind Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA in Siegburg, hubergroup Deutschland GmbH in Kirchheim bei München, Zeller+Gmelin GmbH & Co. KG in Eislingen/Fils, ACTEGA GmbH in Wesel und Marabu GmbH & Co. KG in Tamm.
Verwandte Leistungen sind Verpackungsdruck, Flexo- und Tiefdruck, Veredelung mit Prägen, Lackieren und Kaschieren sowie Klebstoffe.
Eine Lieferantenerklärung, die die rechtliche Grundlage, geprüfte Einsatzbedingungen und Grenzen der Verwendung benennt. Sie ist Teil der Dokumentation der Verpackung.
UV-Systeme härten sofort und haften auf nicht saugenden Substraten, verlangen bei Lebensmittelnähe aber Migrationsnachweise. Wasserbasierte Farben sind auf Papier Standard und emissionsärmer.
Ursachen sind Chargenunterschiede bei Pigmenten, abweichende Substratweiße, Farbschichtdicke und Rasterwalzenzustand. Verbindliche Messwerte und Toleranzen im Abnahmeprotokoll begrenzen das Risiko.