Auf einen Blick
- Rechtsform
- eingetragener Verein (e. V.)
- Geschäftsführung
- Jürgen W. Peschel (Vorsitzender), Stefan Rössing (Hauptgeschäftsführer)
- Handelsregister
- Amtsgericht Charlottenburg, VR 28915 B
- Sitz
- Berlin
- Struktur
- Dachverband von neun regionalen Arbeitgeberverbänden
- Mitgliedsverbände
- PPK (Rheinland-Pfalz/Saarland), VBP Nordost (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern), VPU Mitte (Mitteldeutschland), vpdm (Südbaden), UPV Nordrhein, VBPV (Bayern), VPV Westfalen, VPK Nord (Norddeutschland), VPI (Baden-Württemberg)
- Arbeitsfelder
- Tarifpolitik, berufliche Bildung, Sozialversicherung
- Branchendaten Q1 2026
- 437 Unternehmen ab 50 Beschäftigten, 76.781 Beschäftigte, 5,46 Mrd. Euro Umsatz, Exportquote 31,8 Prozent
- Branchen
- Papier-, Pappe- und Kunststoffverarbeitung
Der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (HPV) e. V. mit Sitz in Berlin ist der Dachverband von neun regionalen Arbeitgeberverbänden der deutschen Papier-, Pappe- und Kunststoffverarbeitung. Die Verbandsarbeit konzentriert sich nach eigener Aussage auf Tarifpolitik, berufliche Bildung und Sozialversicherung; eine technische Verpackungsberatung bietet der Verband nicht an.
Zur Dachorganisation gehören BayPapier/VBPV, VPK Nord, vpdm, VPV Westfalen, vpi, UPV Nordrhein, VPU Mitte, ppk und VBP Nordost. Der Verband koordiniert Tarifverhandlungen und die Arbeitgeberinteressen der Branche und betreut Ausbildung, Weiterbildung sowie akademische Bildungswege.
Zum Arbeitsprogramm gehört außerdem eine Branchenstatistik. Für das erste Quartal 2026 weist der Verband 437 Unternehmen mit 50 und mehr Beschäftigten aus, im Durchschnitt 76.781 Beschäftigte sowie einen Umsatz von 5,46 Milliarden Euro, davon 3,72 Milliarden Euro im Inland und 1,74 Milliarden Euro im Export. Die Exportquote lag bei 31,8 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2025 zählte die Branche 78.774 Beschäftigte.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Tarifpolitik | Verbände und Institute | Koordination der Tarifverhandlungen und der Arbeitgeberinteressen in der Papier- und Kunststoffverarbeitung. |
| Aus- und Weiterbildung | Verbände und Institute | Betreuung von Ausbildung, Weiterbildung und akademischen Bildungswegen für die Branche. |
| Branchendaten | Verbände und Institute | Quartalsweise Kennzahlen zu Beschäftigten, Unternehmenszahl, Umsatz und Exportquote der Branche. |
Häufige Fragen
Ist der HPV für technische Verpackungsfragen zuständig?
Nein, der Schwerpunkt liegt auf Sozialpartnerschaft und Bildung. Nach eigener Aussage ist der Verband zuständig für Tarifpolitik, berufliche Bildung und Sozialversicherung der Papier-, Pappe- und Kunststoffverarbeitung; eine technische Verpackungsberatung bietet er nicht an.
Wie ist der Verband organisiert?
Der HPV ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin und fungiert als Dachorganisation von neun regionalen Arbeitgeberverbänden, darunter BayPapier/VBPV, VPK Nord, vpdm, VPV Westfalen und VBP Nordost.
Welche Bildungsthemen betreut der Verband?
Der HPV begleitet die berufliche Ausbildung und die Weiterbildung in der Branche und bezieht auch akademische Bildungswege ein. Die Sozialversicherung zählt ebenfalls zu den Arbeitsfeldern.
Welche Regionen decken die Mitgliedsverbände ab?
PPK steht für Rheinland-Pfalz und das Saarland, VBP Nordost für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, VPU Mitte für Mitteldeutschland, vpdm für Südbaden, VBPV für Bayern, VPI für Baden-Württemberg, VPK Nord für Norddeutschland, dazu kommen UPV Nordrhein und VPV Westfalen.