Auf einen Blick
- Rechtsform
- eingetragener Verein (e. V.)
- Geschäftsführung
- Dr. Oliver Wolfrum (Vorsitzender)
- Sitz
- Darmstadt, Hessen
- Leistungen
- Verbände und Institute
- Mitgliedsverbände
- VDW (1948), VVK (1953), IPV (1949), FHR (1949), GemPSI (1946), VZI
- Vertretene Bereiche
- Wellpappe, Vollpappe, Papiersäcke, Papierbeutel, Kombinationsverpackungen, Hülsen, Zigarettenpapier
- Branchenkennzahlen
- rund 20 Milliarden Euro Umsatz, rund 80.000 Beschäftigte
Der Wirtschaftsverband Papierverarbeitung (WPV) e. V. mit Sitz in Darmstadt ist die Dachorganisation der Industrieverbände von Herstellern von Wellpappe, Vollpappe, Papiersäcken, Papierbeuteln, Kombinationsverpackungen, Hülsen und Zigarettenpapier.
Der Verband vertritt die Branche gegenüber Ministerien und Öffentlichkeit in Fragen der Wirtschafts-, Umwelt- und Verbraucherpolitik und bietet eine Plattform, auf der branchenrelevante Fragen diskutiert werden. Stellungnahmen veröffentlichte er unter anderem zum Verpackungsgesetz, zur Umsetzung der Einwegkunststoffrichtlinie und zum Entwurf der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Für die vertretene Branche werden ein Umsatz von rund 20 Milliarden Euro und rund 80.000 Beschäftigte angegeben.
Getragen wird der WPV von sechs Mitgliedsverbänden. Der Verband der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW) besteht seit 1948 und steht für rund 30 Unternehmen mit etwa 100 Werken, der Verband Vollpappe-Kartonagen e. V. (VVK) seit 1953 für 24 Unternehmen mit 24 Werken. Hinzu kommen der Industrieverband Papier- und Folienverpackung e. V. (IPV) von 1949 mit 35 Unternehmen, die Fachvereinigung Hartpapierwaren und Rundgefäße e. V. (FHR) von 1949 mit 17 Unternehmen, die Gemeinschaft Papiersackindustrie e. V. (GemPSI) von 1946 mit sieben Unternehmen sowie der Verband der Zigarettenpapier verarbeitenden Industrie e. V. (VZI).
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Interessenvertretung | Verbände und Institute | Vertretung der Hersteller von Papier-, Pappe- und Kartonverpackungen gegenüber Ministerien und Öffentlichkeit. |
| Stellungnahmen zum Verpackungsrecht | Verbände und Institute | Stellungnahmen des Verbands zum Verpackungsgesetz, zur Einwegkunststoffrichtlinie und zum Entwurf der EU-Verpackungsverordnung (PPWR). |
Häufige Fragen
Wie ist die Papierverarbeitung in Deutschland strukturiert?
Die Branche ist mittelständisch geprägt und umfasst rund 750 Betriebe. Etwa 60 Prozent davon sind Kleinbetriebe mit weniger als 100 Beschäftigten; die Betriebe mit 100 bis 500 Beschäftigten stellen rund 37 Prozent der Betriebe und knapp 60 Prozent des Branchenumsatzes.
Zu welchen Themen außer dem Verpackungsrecht hat sich der Verband geäußert?
Stellungnahmen und Sachstandsberichte des Verbands befassen sich mit Lebensmittelkontaktmaterialien, der Mineralölverordnung, primären aromatischen Aminen in Druckfarben und der EU-Tabakproduktrichtlinie. Zur Branchenkonjunktur veröffentlicht er Pressemitteilungen mit Umsatzzahlen der Papier- und Folienverarbeitung.
Welchen Anteil haben Verpackungen an der Papierverarbeitung?
Packmittel aus Papier, Pappe und Karton bilden mit 62 Prozent den größten Sektor der papierverarbeitenden Industrie. In Deutschland werden jährlich über 7 Millionen Tonnen PPK-Verpackungen hergestellt.