Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Geschäftsführung
- Wiebke Pannecke-Nilsson
- Handelsregister
- Amtsgericht Lübeck, HRB 219 SB
- Standorte
- Wentorf bei Hamburg (10.000 m², vier Produktionshallen)
- Zertifizierungen
- HPE-Fachverpackungsbetrieb, IPPC/ISPM 15, Zulassung Luftfahrt-Bundesamt
- Mitgliedschaften
- Bundesverband HPE
- Verfahren
- CAD-Konstruktion, CAM-Fertigung, handwerkliche Fertigung
- Materialien
- Holz
- Branchen
- Industriegüter
- Krankapazität
- bis 50 t
In Wentorf bei Hamburg entstehen Holzkisten, Verschläge und Ladungsträger für den Land-, See- und Lufttransport von Industriegütern. Das Familienunternehmen Norddeutsche Kistenfabrik K. Pannecke GmbH konstruiert die Verpackungen am CAD-Arbeitsplatz, fertigt sie über CAM-gesteuerte Anlagen und ergänzt die maschinelle Produktion um handwerkliche Arbeit.
Zum Leistungsumfang gehören neben maßgefertigten Kisten auch Transportböden, Transport- und Containerschlitten sowie Mehrweg- und Messekisten für den wiederholten Einsatz. Das Unternehmen übernimmt zudem das Verpacken und Kommissionieren der Ware samt administrativer Abwicklung und bietet Lagerung und Logistik an.
Der Standort umfasst 10.000 Quadratmeter mit vier Produktionshallen. Die beheizten Lagerhallen sind mit Kransystemen bis 50 Tonnen ausgerüstet, ein Teil der Flächen ist luftfrachtsicher zertifiziert. Auf 1.200 Quadratmetern Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage mit bis zu 250 kWp installiert. Der Betrieb ist beim HPE als Fachverpackungsbetrieb zertifiziert und beim Pflanzenschutzamt nach IPPC-Standard/ISPM 15 registriert und zugelassen. Eine Mitgliedschaft besteht im Bundesverband HPE.
2003 fusionierte der Betrieb mit der Norddeutschen Kistenfabrik Otto Oelbermann GmbH. 2010 folgte eine Zertifizierung der Holz-Berufsgenossenschaft für den Arbeitsschutz, 2011 die Zulassung durch das Luftfahrt-Bundesamt als reglementierter Beauftragter für Luftfrachtsicherheit.
Zur Firmengruppe gehört die Tischlerei HKW.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Holzkisten | Exportverpackung | Maßgefertigte Transportkisten für Transporte über Straße, Schiene, See und Luft. |
| Transportböden, -schlitten und Containerschlitten | Exportverpackung | Ladungsträger in unterschiedlichen Ausführungen für den Warenversand ins Ausland. |
| Mehrweg- und Messekisten | Exportverpackung | Kisten, die auf mehrfache Verwendung ausgelegt sind, unter anderem für Messeauftritte. |
| Verpackung und Kommissionierung | Exportverpackung | Verpacken und Kommissionieren der Ware einschließlich administrativer Unterstützung. |
| Lagerung und Logistik | Exportverpackung | Beheizte Lagerhallen mit Kransystemen bis 50 Tonnen und luftfrachtsicher zertifizierten Flächen. |
| Transportverschläge | Exportverpackung | Verschläge aus Holz, gefertigt nach Richtlinien des Holzpackmittel-Verbandes oder nach Kundenvorgabe. |
| Sonderpaletten und Gestelle | Paletten und Holzverpackungen | Transportpaletten und Sondergestelle als Ladungsträger für Industriegüter. |
| Schwergutverpackungen | Paletten und Holzverpackungen | Große Holzverpackungen für Schwergut. |
| Mobiles Verpacken vor Ort | Exportverpackung | Verpacken von Transportgütern direkt beim Kunden für Straßen-, Luft-, Schienen- oder Seetransport. |
| Containerstau | Exportverpackung | Planung und Durchführung der Containerbeladung einschließlich Ladungssicherung. |
Häufige Fragen
Welche Zertifikate liegen für Exportsendungen vor?
Für Holzverpackungen im Export liegt die Registrierung und Zulassung beim Pflanzenschutzamt nach IPPC-Standard/ISPM 15 vor. Grundlage der Fertigung sind Verpackungsvorschriften wie die HPE-Verpackungsrichtlinie, die CTU-Packrichtlinie, Bundeswehrverpackungsvorschriften und technische Lieferbedingungen.
Wie werden die Holzverpackungen konstruiert und gefertigt?
Nach der computergestützten Konstruktion werden die Teile auf CNC-Nesting- und Formatieranlagen zugeschnitten; handwerklich geschulte Mitarbeitende montieren daraus Kisten, Paletten und weitere Holzpackmittel. Bei Exporten berücksichtigt die Auslegung kombinierte Transportwege und wechselnde Klimazonen.
Welche Lagerkapazitäten stehen zur Verfügung?
Für die Ein- und Zwischenlagerung stehen in den Hallen auch Hochregale zur Verfügung. Die Leistungen reichen von der Wareneingangskontrolle über die Dokumentation bis zur Be- und Entladung von Lkw und Containern; der Be- und Entladebereich für Lkw ist auf rund 400 Quadratmetern überdacht.
In welchem Verband ist das Unternehmen organisiert?
Seit 2007 ist das Unternehmen Fachgruppenmitglied im Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE). Zudem engagiert es sich in der Beratungsstelle für seemäßige Verpackung (BFSV) und in der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM).
Gibt es auch Verpackungen für den mehrfachen Einsatz?
Mehrweg- und Messekisten erhalten wasserfeste Verleimungen, geschraubte Eckverbindungen mit umlaufenden Schutzschienen sowie eingelassene Beschläge und Scharniere. Möglich sind Einbauten wie Abstandshalter, Trennwände, Zurrösen oder Dämpfungsböden sowie farbige Oberflächen, Markierungen und Gravuren.