Auf einen Blick
- Rechtsform
- AG
- Gründung
- 1941
- Standorte
- Basel (Kanton Basel-Stadt)
- Branchen
- Verpackung, Pharma, Lebensmittel, Agrar
- Verfahren
- Rotativ-Perforation (3 bis 20 mm), Heiß- und Kaltperforation, Mikro- und Makroperforation
- Materialien
- Folien, Gewebe
Mikro- und Makroperforation von Folien, Geweben und weiteren Materialien ist das Arbeitsgebiet der Burckhardt of Switzerland AG in Basel im Kanton Basel-Stadt. Für die Verpackungs-, Pharma-, Lebensmittel- und Agrarindustrie entwickelt und baut das Unternehmen Perforiermaschinen, Perforierwerkzeuge und Igelwalzen; technische Textilien, Vliesstoffe, Bauwirtschaft und Automobilindustrie zählen zu den weiteren Einsatzfeldern.
Fünf Maschinentypen (PAB-H, PAB-K, Premium, Hot-Speed und B-SMART) decken Heiß- und Kaltperforation ab. Die Rotativ-Perforation arbeitet mit Lochdurchmessern zwischen 3 und 20 mm. Für Schüttgutverpackungen liefert Burckhardt Werkzeuge und Ersatzteile zum Mikroperforieren von Gewebesäcken, die eine Luftströmung bei geringem Schüttgutverlust ermöglichen. Im Lohnauftrag wird Kundenmaterial bis 1.600 mm Arbeitsbreite perforiert, geschnitten sowie auf- und abgewickelt; im eigenen Perforierlabor laufen Rolle-zu-Rolle-Versuchsreihen und Nullserien unter industriellen Bedingungen.
1941 als Textilkammfabrik in Basel gegründet, wird das Familienunternehmen heute in dritter Generation geführt. Maschinen und Eigenentwicklungen entstehen in eigener CNC-Fertigung, der Vertrieb läuft über ein weltweites Netz von über 50 Agenten.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Perforiermaschinen (PAB-H, PAB-K, Premium, Hot-Speed, B-SMART) | Verpackungsmaschinen | Fünf Maschinentypen für Heiß- und Kaltperforation, unter anderem zur Herstellung mikro- und makroperforierter Folien und Gewebe. |
| Perforierwerkzeuge und Ersatzteile für Gewebesäcke | Verpackungsmaschinen | Werkzeuge und Ersatzteile zum Mikroperforieren von Gewebesäcken für Schüttgut, ausgelegt auf Luftströmung bei geringem Produktverlust. |
| Lohnperforation | Kontraktverpackung und Co-Packing | Perforieren, Schneiden sowie Auf- und Abwickeln von Kundenmaterial im Lohnauftrag bis 1.600 mm Arbeitsbreite. |
| Perforierlabor / Beratung und Produktentwicklung | Verpackungsprüfung und Labore | Rolle-zu-Rolle-Versuchsreihen und Nullserien unter industriellen Bedingungen, verbunden mit Beratung und Produktentwicklung. |
Häufige Fragen
Welche Lochgrößen sind mit der Rotativ-Perforation möglich?
Im Rotativverfahren sind Lochdurchmesser von 20 mm bis 3 mm möglich. Die Perforierwerkzeuge decken darunter Lochdurchmesser von weniger als 0,05 mm bis etwa 3 mm ab, bei einer Nadeldichte von bis zu 300 Nadeln pro cm².
Gibt es Versuchsmöglichkeiten und Lohnperforation?
Ja. Im Perforierlabor lassen sich neben Perforationen auch Anwendungen wie Prägen, Rauen, Schneiden, Reißen oder Trennen unter industriellen Bedingungen erproben, bevor sie in die Produktion gehen. Nullserien und Lohnaufträge sind bis 1.600 mm Arbeitsbreite möglich.
Wofür werden mikroperforierte Gewebesäcke eingesetzt?
Sie dienen als Schüttgutverpackung, auch in laminierter Ausführung; die Mikroperforation sorgt für eine Luftströmung bei geringem Schüttgutverlust. Weitere Verpackungsanwendungen der Perforation sind Abreißperforationen, Schmutz- und Staubschutz sowie Filtermaterialien.