Albert Puls Kistenfabrik Reuden GmbH
Zerbst/Anhalt
Die Albert Puls Kistenfabrik Reuden GmbH fertigt in Zerbst/Anhalt Holzkisten, Transportböden, Verschläge und Sonderpaletten.
10 Firmen vor Ort, 2 weitere bundesweit
Zerbst/Anhalt
Die Albert Puls Kistenfabrik Reuden GmbH fertigt in Zerbst/Anhalt Holzkisten, Transportböden, Verschläge und Sonderpaletten.
Wittenberg
Die Aleithe Haftetiketten GmbH in Wittenberg druckt Haftetiketten in vier Druckverfahren und liefert Etikettiertechnik, Eindrucktechnik und Folien.
Ilsenburg
Christiansen Print aus Ilsenburg bedruckt Papierrollen im Flexo- und Digitaldruck als Preprint für Wellpappenhersteller und die Markenartikelindustrie.
Lutherstadt Wittenberg
Die Etikettensprint GmbH produziert in Lutherstadt Wittenberg Rollen-, Flaschen- und Konturetiketten und nimmt Aufträge über ein Onlinesystem an.
Thale OT Weddersleben
Die Lebenshilfe-Harzkreis-Quedlinburg übernimmt in Thale und Quedlinburg Montage-, Verpackungs- und Etikettierarbeiten im Kundenauftrag.
Halle (Saale)
Die Nittel Halle GmbH aus Halle an der Saale fertigt Kunststoff-Innenauskleidungen für Big Bags, Fässer und Tanks der Lebensmittel- und Chemieindustrie.
Südliches Anhalt OT Weißandt-Gölzau
Stretchfolien aus Weißandt-Gölzau: Maschinen-, Hand- und Pre-Stretch-Folien, Rolling Lab für Ladungstests nach EUMOS 40509, Beratung und STRETCH-Academy.
Hohe Börde, OT Hermsdorf
Die Ragaller Gastronomiebedarf GmbH beliefert von Hohe Börde aus Gastronomie und Handel mit To-go-Verpackungen und Hygieneartikeln.
Groß Ammensleben
Die S & W Industrieverpackung GmbH fertigt in Groß Ammensleben Holzkisten, Paletten und Exportverpackungen nach dem Standard ISPM 15.
Bitterfeld-Wolfen
Die WOPACK Verpackungs GmbH fertigt in Bitterfeld-Wolfen Einweg- und Mehrwegpaletten sowie Holzverpackungen für den Export.
Piacenza (Italien) · bundesweit / online
Brno (Tschechien) · bundesweit / online
Sachsen-Anhalt ist durch große Chemiestandorte geprägt, unter anderem im Raum Bitterfeld-Wolfen, Leuna und Schkopau. Dort entstehen Grundstoffe und Polymere, die in der Folgestufe zu Folien, Formteilen und Behältern verarbeitet werden. Für die Verpackungswirtschaft ist das eine günstige Ausgangslage: Extrusionsbetriebe profitieren von kurzen Wegen zum Rohstoff und von vorhandener Infrastruktur für Energie, Logistik und Fachkräfte. Ein zweites Standbein ist die Ernährungswirtschaft, die im Land mit Zucker-, Fleisch- und Getränkeverarbeitung vertreten ist und entsprechende Packmittel abnimmt. Hinzu kommen Logistikstandorte an den Achsen nach Berlin, Hannover und Leipzig.
Das Verzeichnis führt für Sachsen-Anhalt bislang einen Eintrag. Wer weitere Leistungen benötigt, etwa Wellpappe, Etiketten, Maschinen, Prüfung oder Systembeteiligung, findet passende Unternehmen über die Leistungsseiten; sie arbeiten in der Regel bundesweit und bedienen den mitteldeutschen Raum über Vertriebsgebiete oder Logistikpartner.
Bei Folien entscheiden Dicke, Vorstreckvermögen, Haftung und Reißfestigkeit über den Materialeinsatz pro Palette. Wer hier ohne Versuche einkauft, zahlt häufig doppelt, weil eine scheinbar günstigere Folie mehr Umläufe benötigt. Der Beitrag zur Stretchfolie erklärt die Kennwerte, der Text zum Wickelstretch beschreibt Anlagentechnik und Prozessparameter der Palettenwicklung. Für Sicherungsergebnisse im Straßenverkehr ist die VDI-Richtlinienreihe 2700 der üblich herangezogene Bezugspunkt.
Regulatorisch rückt bei Folien die Recyclingfähigkeit in den Vordergrund. Die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), anwendbar seit August 2026, setzt Anforderungen an Gestaltung und Rezyklateinsatz, und Monomaterialkonzepte gewinnen gegenüber Verbunden an Bedeutung. Vor der Umstellung einer laufenden Linie empfiehlt sich ein Versuch mit dem eigenen Packgut, weil Siegelfenster, Reibwerte und Maschineneinstellungen mitverändert werden müssen. Prüfdienstleister und Institute aus benachbarten Bundesländern übernehmen solche Versuche im Auftrag.
Da das Verzeichnis für Sachsen-Anhalt bislang nur einen Eintrag führt, läuft die Beschaffung in der Praxis über Anbieter aus Sachsen, Thüringen, Niedersachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Sinnvoll ist die Suche über die Leistungsseiten, weil dort nach Aufgabe und nicht nach Standort sortiert wird. Bei Maschinen sollten Reaktionszeiten und Ersatzteillogistik vertraglich festgehalten werden, bei voluminösen Packmitteln lohnt die Prüfung, ob der Lieferant ein Kommissionslager in der Region betreibt oder Sammelladungen bündelt. Wer in einem Chemiepark produziert, sollte zusätzlich klären, welche Zugangs- und Sicherheitsvorgaben für Monteure und Fremdfirmen gelten, weil sie Montagetermine beeinflussen.