Auf einen Blick
- Rechtsform
- GmbH
- Zertifizierungen
- ISO 9001:2015, FSSC 22000
- Geschäftsführung
- Dirk Warselt
- Handelsregister
- Amtsgericht Dresden, HRB 4792
- Standort
- Klingenberg, Sachsen
- Am Markt
- über 30 Jahre
- Verfahren
- Thermoforming (positiv und negativ), Etikettieren, Werkzeugbau
- Materialien
- Polypropylen, Polystyrol, ABS, A-PET, PET, PVC, bis zu 80 Prozent Rezyklat
- Leistungen
- Kunststoffverpackungen, Lohnverpackung, Logistik
- Branchen
- Lebensmittel, Non-Food und Haushalt
Kunststoffverpackungen für Food- und Non-Food-Produkte fertigt die Spezi-Pack Karl Spethmann GmbH in Klingenberg. Der sächsische Betrieb ist seit über 30 Jahren am Markt und stellt unter anderem Blisterverpackungen und Transport-Trays her.
Die Blister entstehen im Thermoform-Verfahren, positiv wie negativ. Transport-Trays aus Kunststoff dienen als Mehrwegtransportlösung, Staubschutzkappen schützen Bauteile und Komponenten. Verarbeitet werden Polypropylen, Polystyrol und ABS, wobei sich Polypropylen besonders für Lebensmittelverpackungen eignet. Je nach Produkt liegt der Anteil recycelten Materials bei bis zu 80 Prozent.
Neben der Fertigung übernimmt das Unternehmen Lohnverpackung samt Etikettieren sowie Logistikaufgaben. Maßgeschneiderte Werkzeuge entwickelt das Unternehmen in Zusammenarbeit mit vier Werkzeugherstellern, vor Produktionsstart entstehen 3D-Visualisierungen.
Weitere Segmente sind ESD-Verpackungen aus leitfähigem Polystyrol, ABS und dissipativem A-PET sowie individuell entwickelte Spezialverpackungen. Der Betrieb ist nach ISO 9001:2015 und FSSC 22000 zertifiziert.
Produkte und Leistungen
| Produkt | Leistung | Beschreibung |
|---|---|---|
| Blisterverpackungen | Packmittel & Verpackungen | Tiefgezogene Sichtverpackungen aus Kunststofffolie als Klapp-, Schiebe- und Siegelblister für Food und Non-Food. |
| Mehrwegtransportverpackungen | Mehrwegsysteme | Wiederverwendbare Transport-Trays aus PS, ABS und A-PET, unter anderem für elektronische Bauteile, Spritzgussteile und vormontierte Baugruppen. |
| Lohnverpackung | Kontraktverpackung und Co-Packing | Konfektionieren und Verpacken im Kundenauftrag, einschließlich Einlegen der Produkte und Verschließen der Blister. |
| Staubschutzkappen | Packmittel & Verpackungen | Kappen aus Kunststoff, die Bauteile und Komponenten vor Verschmutzung schützen. |
| Food-Verpackungen | Packmittel & Verpackungen | Kunststoffverpackungen für Lebensmittel, darunter Feinkost- und Standard-Lebensmittelverpackungen. |
| ESD-Verpackungen | Packmittel & Verpackungen | Verpackungen aus leitfähigem Polystyrol, ABS und dissipativem A-PET, die elektronische Bauteile vor elektrostatischer Entladung schützen. |
| Spezialverpackungen | Packmittel & Verpackungen | Individuell entwickelte Verpackungen, etwa Schutz- und Luxusverpackungen oder Verpackungen mit Sensorik. |
Häufige Fragen
Welche Kunststoffe verarbeitet Spezi-Pack?
Zum Einsatz kommen Polypropylen, Polystyrol und ABS, für Blister außerdem transparente Folien aus PET oder PVC sowie A-PET für Transport-Trays und ESD-Verpackungen. Für Mehrwegtransportverpackungen verarbeitet der Betrieb A-PET-Folien bis 1,8 mm sowie ABS- und PS-Folien bis 3 mm Stärke, auch in leitfähiger Ausführung. Verarbeitet werden die Kunststoffe für Food- und Non-Food-Produkte.
Mit welchem Verfahren entstehen die Blister?
Gefertigt wird im Thermoform-Verfahren, sowohl positiv als auch negativ. Beim positiven Verfahren wird die erhitzte Folie über ein Werkzeug gezogen, beim negativen wird der Kunststoff per Vakuum in die Form gesaugt; für Blister kommen Werkzeuge aus Aluminium zum Einsatz. Die Werkzeuge dafür entwickelt das Unternehmen gemeinsam mit vier Werkzeugherstellern.
Übernimmt das Unternehmen auch das Verpacken selbst?
Ja, zum Angebot gehört die Lohnverpackung mit Konfektionieren und Etikettieren im Kundenauftrag. Ergänzend bietet der Betrieb Logistikleistungen an, darunter die Einlagerung in der eigenen Lagerhalle und eine Just-in-time-Belieferung.
Wie wird ein neues Verpackungsteil vorbereitet?
Vor dem Produktionsstart entstehen 3D-Visualisierungen des geplanten Teils. Kunden prüfen die 3D-Zeichnungen bereits in der Planungsphase und können Anpassungen anfordern; die Werkzeuge entstehen in Zusammenarbeit mit vier Werkzeugherstellern.